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Hellbergschule: Sicherheits- und Gesundheitsbedenken nach unabhängigem Gutachten ausgeräumt


Grundlegendes Anliegen der Stadtverwaltung ist es stets sicherheits- und gesundheitsrelevante Fragestellungen unmittelbar und im direkten Austausch mit allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft nachzugehen und zu beantworten, um bei Bedarf sofortige bauliche Maßnahmen seitens der Verwaltung ergreifen zu können. Die Sorge der Schulgemeinschaft der Hellbergschule richtete sich auf die möglichen Auswirkungen eines sanierten Schimmelpilzbefalls an der Außenwand des Lernateliers beziehungsweise Feuchtigkeit in der Lernwerkstatt im Untergeschoss, die umgehend von einem Ingenieurbüro geprüft und als unauffällig eingestuft wurden. Die Messungen ergaben, dass für Personen, die die betroffenen Räume nutzen keinerlei Gefahr besteht.

Das beauftragte Ingenieurbüro hat aufgrund des sichtbaren Wasserschäden an der Außenwand des Lernateliers beziehungsweise der Lernwerkstatt im Untergeschoss der Hellbergschule im Bereich des Altbaus eine Raumluftkontrollmessung auf Schimmelpilzsporen durchgeführt, um einen eventuellen Befall und dessen Herkunft nachzuweisen.  Der Vergleich der Proben im Innenraum des betroffenen Raumes mit der Außenluft deutet auf keine Innenraumquelle von Schimmelpilzen hin, so dass der Raum ohne gesundheitliche Bedenken in vollem Umfang genutzt werden kann. Weitere Maßnahmen sind in diesem Fall nicht erforderlich.

„Wir wissen, dass das Gebäude der Hellbergschule alt ist und der Sanierungsbedarf deutlich erkennbar ist, gesundheitsrelevante Mängel sind allerdings nicht vorhanden,“ erläutert Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić das Ergebnis der Raumluftmessung. „Es hat sich wieder gezeigt, dass direkte Gespräche absolut relevant sind.“

Besonderes Augenmerk wurde auch den alten, schwergängigen Vertikal-Schiebefenstern in der Werkrealschule gewidmet, die teilweise nur noch mit Kraftaufwand zu öffnen und zu schließen waren. Um schnell eine Lösung zu finden, die auch dem Lüftungsbedarf in Coronazeiten gerecht wird, wurde der Schwerpunkt darauf gelegt, dass in jedem Unterrichtsraum mindestens zwei Fenster gangbar gemacht wird und Fenster, die nicht mehr zu reparieren waren, stillgelegt wurden, um eine Verletzungsgefahr auszuschließen. Auch diese Arbeiten konnten vor Schulöffnung am 1. März abgeschlossen werden.

Susanne Baldus-Spingler

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