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Illustration verschiedener Warnsystem am Beispiel einer Feuerwache

Der Bundesweite Warntag dient dazu, die technische Funktionsfähigkeit der Warnsysteme zu überprüfen und das Zusammenspiel von Bund, Ländern und Kommunen zu testen. Gleichzeitig soll das Bewusstsein für Warnmeldungen gestärkt werden, damit die Bevölkerung im Ernstfall schnell und richtig reagieren kann.

Was sollten Sie am Warntag tun?

  • Bleiben Sie ruhig – es handelt sich um einen angekündigten Test.
  • Informieren Sie sich über die verschiedenen Warnmittel und deren Bedeutung.
  • Prüfen Sie, ob Sie Warnmeldungen auf Ihrem Smartphone erhalten.
  • Machen Sie sich mit den Sirenensignalen und den Handlungsempfehlungen vertraut.

Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zum Bundesweiten Warntag, zu den Warnmitteln sowie zu den Sirenensignalen finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Der Bundesweite Warntag leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Warninfrastruktur kontinuierlich zu verbessern und die Bevölkerung auf mögliche Gefahrenlagen vorzubereiten.

Feedback aus der Bevölkerung

Für die Bevölkerung besteht seit dem 10. September 2026  auf der Internetseite www.warntag-umfrage.de die Möglichkeit, an einer Umfrage teilzunehmen und eigene Erfahrungen und Wahrnehmungen rund um den Warntag 2026 zu teilen.

Das BBK hat vor wenigen Wochen die Umfrageergebnisse zum zurückliegenden Warntag 2025 veröffentlicht. Alle Informationen und einen ausführlichen Bericht zu den Umfrageergebnissen des Warntages 2025 finden Sie bei Interesse auf der Website des BBK unter der Rubrik "Bundesweiter Warntag - Umfrageergebnisse".

Erklärfilm in Gebärdensprache für den Bundesweiten Warntag

Das bedeuten die Sirenensignale

Warnung bei Gefahr

Sirenensignal: Alarm

Es besteht eine Gefahr. Informieren Sie sich.

Audiobeispiel für eine Warnsirene

Entwarnung

Sirenensignal: Entwarnung

Die Gefahr besteht nicht mehr.

Audiobeispiel für die Entwarnung

Fragen & Antworten zum Bundesweiten Warntag

Die Warnung der Bevölkerung ist ein wichtiger Eckpfeiler, um die Resilienz der Gesellschaft gegenüber Krisen aller Art zu steigern.

Zwei Hauptziele

Der Bundesweite Warntag verfolgt zwei Hauptziele: Zum einen die technische Warninfrastruktur einer Belastungsprobe zu unterziehen und zum anderen der Bevölkerung Informationen zum Thema Warnung und zu den verschiedenen Wegen, über die die Behörden Warnungen versenden, zu vermitteln.

Test der technischen Warninfrastruktur

Die Abläufe im Fall einer Warnung sollen auf Basis der technischen Warninfrastruktur in Deutschland und mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren durchgespielt werden. Deswegen wird der Prozess von der Auslösung einer Warnmeldung bis hin zu ihrem Empfang auf Seiten der Bürgerinnen und Bürger probeweise durchlaufen und somit werden auch die Warnmittel selber überprüft.
Bund und Länder bereiten den jährlich in der Regel an jedem zweiten Donnerstag im September stattfindenden Bundesweiten Warntag in Abstimmung mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern gemeinsam vor.
Zuständig sind auf Bundesebene das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK), auf der Ebene der Länder die jeweiligen Innenministerien und auf der Ebene der Kommunen in der Regel die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden.
Nein, es ist nicht nötig, sich auf den Warntag vorzubereiten. Es bietet sich aber an, sich vorab zu erkundigen, auf welchen Wegen die eigene Kommune plant, Warnmittel zu erproben, um sich darauf einzustellen und idealerweise auch Angehörige und weitere nahestehende Menschen darüber zu informieren.

In der Stadt Lörrach werden am Bundesweiten Warntag die im Stadtgebiet installierten Sirenen ertönen und Warnungen über die entsprechenden digitalen Kanäle an Mobiltelefone ausgesendet, die sich in der entsprechenden Funkzelle in Lörrach befinden und die entsprechenden Funktionen am Gerät aktiviert haben (zum Beispiel entsprechende Warn-Apps auf wie  NINA oder KATWARN auf einem mobilen Telefon installiert haben).
  • In einigen Teilen der Bevölkerung, möglicherweise bei älteren Menschen, Geflüchteten aus Kriegsgebieten oder bei Kindern, kann die Wahrnehmung lautstarker Warnsignale, wie z. B. Durchsagen über Lautsprecherwagen oder Sirenensignale, Angst oder auch belastende Erinnerungen auslösen.
  • Besteht bei Nahestehenden diesbezüglich Sorge, so empfehlen wir, vorab das Gespräch mit den möglicherweise betroffenen Menschen zu suchen und diese (bei Kindern: altersgerecht) auf die Situation vorzubereiten.
  • Wichtig ist dabei der Hinweis, dass es sich um eine Probewarnung handelt und keine reale Bedrohung vorliegt.
  • Tiere können auf ungewohnte Geräusche verängstigt reagieren – wie bei Silvesterböllerei, Martinshorn, Donner oder anderen plötzlichen, lauten und unerwarteten Geräuschen. Halterinnen und Halter wissen zumeist um die Empfindlichkeit ihrer Tiere und können am Warntag entsprechend vorsorgen.
  • Dass manche Warnmittel, wie z. B. Durchsagen von Lautsprecherwagen oder Sirenen, Töne in großer Lautstärke aussenden, liegt in der Natur ihrer Funktion begründet. Ein Sirenensignal soll alarmieren und einen Weckeffekt ausüben, um die Menschen auf eine sich anbahnende oder bereits akute Gefahr aufmerksam zu machen.
  • Beim Eingehen einer Warnmeldung ist es wichtig, möglichst ruhig zu reagieren. Maßnahmen zum Selbstschutz können so am wirkungsvollsten eingeleitet werden. Die am Warntag beteiligten Akteurinnen und Akteure wollen mit der Probewarnung auch Aufmerksamkeit erzeugen und die Empfängerinnen und Empfänger mit den Abläufen vertraut machen. Dies kann gerade für Menschen hilfreich sein, die auf den Eingang einer Warnung eher verunsichert reagieren könnten.
  • Die Probewarnung am bundesweiten Warntag findet darüber hinaus statt, weil nach Ansicht aller beteiligten Stellen die Abläufe der Warnung regelmäßig geübt werden müssen, um ihr Funktionieren im Ernstfall sicherzustellen.
  • Auch im Hinblick darauf, dass Gefahrenereignisse nicht an Gemeinde- oder Landesgrenzen halt machen, ist das Erproben des Zusammenspiels aller beteiligten Akteure wichtig, um sicherzustellen, dass eine Warnmeldung rechtzeitig bei allen Betroffenen ankommt.
  • Gleichermaßen wichtig ist es, dass die Bevölkerung als Empfängerin der Warnung über grundlegendes Wissen zur Warnung verfügt und u.a. die Bedeutung der Sirenensignale kennt. Mit diesem Wissen können Bürgerinnen und Bürger situationsangepasst auf eine Warnung reagieren und wissen sich im Ernstfall gut zu schützen.
Der Bundesweite Warntag wird jeweils am zweiten Donnerstag im September durchgeführt und soll einen möglichst großen Teil der Bevölkerung ansprechen. Die Probewarnung soll die Menschen dabei in ihrem alltäglichen Umfeld und Handeln erreichen.

Ihre Rückmeldung zum Warntag 2026


Wie gut haben Sie die Warnungen am Warntag 2026 wahrgenommen? Ihre Erfahrungen sind wichtig!

Am 10. September 2026 ab 11:00 Uhr können Sie an einer Online-Umfrage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) teilnehmen. Teilen Sie dort mit, welche Warnungen Sie erhalten haben und wie Sie den Warntag erlebt haben.
Die Umfrage finden Sie unter: www.warntag-umfrage.de

Mit Ihren Rückmeldungen helfen Sie dabei, die Warnung der Bevölkerung weiter zu verbessern.

Das BBK hat außerdem die Ergebnisse der Umfrage zum Warntag 2025 veröffentlicht. Weitere Informationen und den ausführlichen Bericht finden Sie auf der Website des BBK
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