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Grünfläche mit Bäumen in Lörrach

Photovoltaik-Anlagenpflicht auf Wohnhäusern

Photovoltaik-Anlagen sind ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige Energieversorgung. Besonders in der jetzigen Zeit gewinnt diese regenerative Stromerzeugung noch mehr an Relevanz.

Seit dem 01.05.22 gilt in Baden-Württemberg die Photovoltaik-Pflicht für neue Wohngebäude, das heißt für Neubauvorhaben ist grundsätzlich eine Photovoltaik-Anlage mit zu berücksichtigen. Ab dem 01.01.23 greift diese Pflicht auch bei allen grundlegenden Dachsanierungen von Bestandsgebäuden.

Ausschlaggebend für die Photovoltaikpflicht beim Neubau ist der Eingang des Bauantrags bei der zuständigen Behörde. Bei Dachsanierungen entscheidet der Beginn der Bauarbeiten.

Weitere Informationen finden Sie unter dieser Adresse

https://energiewende.baden-wuerttemberg.de/ueberblick/grundlagen/die-photovoltaikpflicht-ist-da-was-bedeutet-sie-fuer-mich

Umwelttipps der vergangenen Monate

Mit den wärmeren Temperaturen, beginnt auch die Grillsaison. Unser Umwelttipp verrät wie man Grillen umweltfreundlich gestalten kann.

Auf geeignete Grillkohle achten


Fast jede zweite Grillkohle hat Holz aus ökologisch wertvollen Tropenwäldern als Bestandteil, was für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht gleich ersichtlich ist. Achten Sie daher beim Kauf auf vertrauenswürdige Siegel wie FSC oder Naturland. Diese Siegel gewährleisten, dass das verwendete Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt. Zertifizierte Holzkohle und –briketts bekommen Sie in vielen Baumärken, Supermärkten und Tankstellen. Außerdem stellt das DIN-Prüfzeichen (DIN EN 1860-2) sicher, dass die Holzkohle kein Pech, Erdöl oder Kunststoffe enthält. Dieses Prüfzeichen sagt allerdings nichts über die Herkunft aus.

Grillen und Gesundheit


Grillen mit Holzkohle ist gerade aufgrund der Schadstoffentwicklung nicht empfehlenswert. Weil es aber vielen Menschen gut schmeckt und auch die Art der Zubereitung soziale Aspekte beinhaltet, gehört es bei vielen Festlichkeiten dazu. Die Gesundheitsrisiken können Sie zum Beispiel reduzieren, indem Sie eine starke Rauchentwicklung vermeiden. Außerdem können Sie als alternative einen Gas- oder Elektrogrill verwenden.

Auf Vegetarisches setzen


Bis zu 95 Prozent klimarelevanten anfallenden Emissionen beim Grillen werden durch das Grillgut verursacht. Für Klimafreundliches Grillen sollte die Menge an Rindfleisch reduziert werden. Legen Sie auch mal Käse oder Gemüse auf den Grill. Denn auch beim Grillen gilt das gleiche wie bei der Ernährung allgemein: Weniger Fleisch, mehr Gemüse, Bioprodukte und möglichst viel saisonal und regional.

Alu vermeiden


Unter dem Einfluss von Säure und Salz, kann Aluminium auf Lebensmittel übergehen. Da aktuell nicht ausgeschlossen werden kann, dass eine zu hohe Aufnahme von Aluminium gesundheitsschädlich ist, sollte der direkte Kontakt von säurehaltigen oder salzigen Speisen (Tomaten, Schafskäse in Salzlake, mit Zitronensaft gewürzter Fisch ect.) mit Alufolie, Alu-Grillschalen oder unbeschichtetem Alu-Geschirr vermieden werden. Alternative: Wiederverwendbare Grillschalen aus Edelstahl, Keramik oder mit Emaillebeschichtung oder einen Elektrogrill mit Keramikoberfläche.


Asche in den Restmüll


Ausgekühlte Asche sollte vorsichtshalber nicht auf den Kompost oder in den Garten, sondern in den Restmüll. Schwermetalle aus der Luftverschmutzung, die von den Bäumen aufgenommen wurden, aus welchen dann die Grillkohle /-Briketts hergestellt werden, sind in der Asche konzentriert vorhanden und würden sich in Obst und Gemüse wiederfinden.

Grillanzünder


Nutzen Sie keine chemischen Grillanzünder, sondern zum Beispiel Pappe oder Anzünder auf pflanzlicher Basis (FSC-Zertifizierung).

Mehrweggeschirr
Benutzen Sie Mehrweggeschirr um Müll zu vermeiden
Der Frühling ist da – damit steht auch die Unkrautsaison vor der Tür. Ein Appell an alle Gartenbesitzer: Der Kampf gegen die störenden Pflanzen hat längst begonnen. Diese Tipps können die Bekämpfung gegen Unkraut erleichtern:
  • Nach dem Motto „Je früher, desto besser“ handeln: Die schnell wachsenden Unkräuter kann man nur mit frühzeitigem Handeln bewältigen.
  • Regelmäßig mit einer Hacke den Boden lockern und die Unkräuter aus dem Boden ziehen, wenn sie noch klein sind.
  • Wurzelunkräuter mit dem Unkrautstecher oder bei großen Exemplaren mit der Grabgabel ausgraben.
  • Staudenpflanzungen so anlegen, dass sich möglichst bald eine geschlossene Pflanzendecke entwickelt; für größere Flächen ausbreitungsstarke, bodenbedeckende Wildstauden verwenden.
  • Unkräuter in der Biotonne entsorgen, nicht auf dem Komposthaufen.
  • Ist nur Gras auf der Rasenfläche gewünscht, müssen die unerwünschten Kräuter mit dem Unkrautstecher entfernt werden.

Hintergrundinfo


Seit August 2020 sind Herbizide auch in Privatgärten verboten. Nach Paragraph 34a des Naturschutzrechtes von Baden-Württemberg ist die Anwendung von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln (unter anderem auch Herbizide) in privaten Gärten, die in Naturparks, Landschaftsschutzgebieten etc. liegen, verboten. Lörrach ist Teil des 2014 zum Naturpark Südschwarzwald erklärten Gebietes.
Wer das Klima schonen möchte, sollte nicht nur beim Strom, sondern auch bei der Gebäudeheizung erneuerbare  Energien nutzen.

Heizungssanierung im Eigenheim

Bei einem eigenen Haus können Eigentümerinnen und Eigentümer durch eine Heizungssanierung ganz oder teilweise auf erneuerbare Energien umstellen. Eine Komplettumstellung ist zum Beispiel mit einer Holzpelletheizung oder mit einer Wärmepumpe möglich. Die Holzpelletheizung nutzt den nachwachsenden Rohstoff Holz und benötigt eine Lagermöglichkeit für den Brennstoff. Die Größe des Lagers ergibt sich aus dem Wärmebedarf und der Anzahl der jährlichen Befüllungen. Im einfachsten Fall reicht schon ein Sacksilo mit circa einem Quadratmeter Grundfläche aus. Bei der Wärmepumpe ist zu beachten, dass das Gebäude zusätzlich gut gedämmt ist und große Heizflächen zum Beispiel durch eine Fußbodenheizung besitzt. Eine besonders gute Energieeffizienz ergibt sich, wenn die Wärmepumpe Erdwärme nutzt.

Solarenergie

Die sehr beliebte Solarenergie reicht in unseren klimatischen Regionen leider nur für eine Teilumstellung auf erneuerbare Energien. Mit einer thermischen Solaranlage kann neben der Warmwasserbereitung auch die Gebäudeheizung unterstützt werden. Je nach Wärmedämmstandard des Gebäudes und Größe des benötigten Solarspeichers können mit der Solaranlage zwischen etwa 10 und 50 Prozent der Wärme bereitgestellt werden.

Wenig Platz für eine neue Heizung?

Wer wenig Platz für eine neue Heizung hat, kann sein Gebäude in Teilen von Lörrach auch an ein Nahwärmenetz anschließen. Die Nahwärmenetze werden in Lörrach von der Stadtenergie Lörrach betrieben und ständig weiter ausgebaut. Der Anteil erneuerbarer Energien in diesen Netzen beträgt derzeit zwischen circa 50 und 98 Prozent. Ob in der Nähe des eigenen Gebäudes ein Nahwärmenetz vorhanden ist, kann bei der Stadtenergie Lörrach abgefragt werden. Ansprechpartner im Rathaus Lörrach ist Günter Reindl (Tel.: 07621/415-584, E-Mail: g.reindl@loerrach.de).
Seit dem 1. Januar 2022 sind in Deutschland „Einkaufs-Plastiktüten“ verboten. Darunter fallen Einweg-Plastiktüten mit einer Wandstärke von 15 bis 50 Mikrometern. Dünnere Einweg-Plastiktüten zum Einpacken von Obst und Gemüse sind jedoch weiterhin erlaubt. Wenn Sie Müll vermeiden und auch auf die noch erlaubten Plastiktüten und Einweg-Verpackungen verzichten wollen, hier ein paar Tipps:
  • Verwenden Sie Obst- und Gemüsebeuteln aus Baumwolle.
  • Nehmen Sie eigene Behältnisse bei Ihrem Einkauf mit. Zum Beispiel bieten einige Frischetheken an, Wurst, Fleisch und Käse direkt in die eigene Box zu packen. Falls sie sich nicht sicher sind, wer dies anbietet, fragen Sie direkt vor Ort nach. Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation ist es nicht überall möglich.
  • Auch gibt es mittlerweile ganze Abteilungen oder Geschäfte, die die Ware unverpackt zum Kauf anbieten. So können Sie genau die Mengen kaufen, die Sie auch tatsächlich benötigen und verbrauchen.
  • Kaufen Sie nur unverpacktes Obst und Gemüse und waschen Sie es vor dem Verzehr einfach kurz ab.
  • Denken Sie bei Ihrem Einkauf an wiederverwendbare Taschen, Beutel und Körbe. Viele Beutel lassen sich auch  in jeder Handtasche oder in jedem Rucksack verstauen.
Hinweis: Auch Papiertüten sind nicht automatisch besser als solche aus Plastik.
Der Winter steht bevor, die Tage werden kürzer und Temperaturen pendeln sich im einstelligen Bereich ein. Nicht zuletzt im Hinblick auf steigende Heizkosten nutzen viele Menschen nun wieder ihre Kamin- und Kachelöfen als Zusatzheizung. Dies führt erfahrungsgemäß vermehrt zu Beschwerden über Geruchsbelästigungen durch Rauchgase. Richtiges Heizen mit Holz vermindert hingegen übermäßige Emissionen.
Nicht nur Gerüche, sondern auch Feinstaub und andere gesundheitsgefährdende Stoffe gelangen beim Heizen mit Holz in niedriger Höhe in die Luft. Wie viele Emissionen dabei entstehen, hängt nicht nur von der Anlagentechnik, sondern auch vom Brennstoff und dem richtigen Vorgehen beim Heizen ab.

Hinweise für sachgerechte Bedienung von Öfen und anderen Holzfeuerungsanlagen

  • Nur naturbelassenes, ausreichend getrocknetes und gespaltenes Scheitholz oder Holzbriketts sollten zum Heizen verwenden.
  • Der Ofen sollte bevorzugt von oben angefeuert und nicht überladen werden.
  • Ausreichende Sauerstoffzufuhr sicherstellen.
  • geeigneten Nachlegezeitpunkt einhalten, um einen Schwelbrand zu vermeiden. Das bedeutet, Holz nachzulegen, kurz bevor die Flamme erlischt und die Glut den Rost gerade noch vollständig bedeckt.
  • Kein Müll wie Zeitungen, Verpackungsmaterial, gestrichenes, beschichtetes, verleimtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Material verbrennen.

Weitere Tipps zum richtigen Heizen mit Holz

Umweltbundesamt: https://www.umweltbundesamt.de/themen/heizen-holz
Bundesumweltministeriums: https://www.bmu.de/heizen-mit-holz
Auch Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger beraten, wie die lufthygienischen Verhältnisse verbessert werden können.
Holzöfen, die älter als 10 Jahre sind, haben einen Wirkungsgrad von weniger als 50 % verglichen mit dem derzeitigen Standard von 85 %. Diese älteren Holzöfen verursachen 60-mal mehr Feinstaubemissionen als neuere Holzöfen.

Anforderungen an das Emissionsverhalten von Öfen

In Deutschland, hat der Gesetzgeber seit dem 1. Januar 2015 Anforderungen an das Emissionsverhalten von Kamin-, Kachel und Pelletöfen gestellt. Für die Anlagen, die nach dem 31. Dezember 2014 errichtet werden, gelten die folgenden Emissionsgrenzwerte nach der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV):
COg/ m³: 0,4
Staub g/ m³: 0,02

Änderungen die ab 2021 in Kraft getreten sind

Öfen, die zwischen dem 1. Januar 1985 und dem 31. Dezember 1994 eingebaut worden sind, dürfen noch bis zum 31. Dezember 2020 betrieben werden. Ab dem neuen Jahr müssen die Öfen, die die in der BImSchV angegebenen Grenzwerte nicht einhalten, nachgerüstet oder außer Betrieb genommen werden. Ein neuer Offen sollte die Anforderungen der Stufe 2 (BlmSchV) erfüllen (siehe oben).

Einbau eines Feinstaubfilters

Falls Sie nicht gleich einen komplett neuen Ofen anschaffen wollen, können Sie einen Feinstaubfilter in den Schornstein einbauen lassen, um Ihren alten Ofen weiterhin betreiben zu dürfen. Wenn Sie nachweisen können, dass Ihr Ofen auch ohne zusätzliche Nachrüstungen die Grenzwerte einhält, dürfen Sie ihn wie gewohnt weiter betreiben.

Fristen für die Nachrüstung

Die Verordnung wird in mehreren Stufen umgesetzt. Für ältere Öfen sind die Fristen zur Nachrüstung oder Außerbetriebnahme schon länger in Kraft. Die nächste Frist, für Öfen, die zuletzt zwischen dem 1. Januar 1995 und dem 21. März 2010 geprüft worden sind, läuft am 31. Dezember 2024 ab. Ist kein Datum festzustellen, gelten die strengeren Anforderungen für die entsprechende Anlage bereits seit dem 31. Dezember 2014.

Pflanzung robuster und trockenheitsverträglicher einheimischer Sträucher


Im November und Dezember, nach dem Laubfall und so lange der Boden noch nicht friert, ist die beste Pflanzzeit für Gehölze. Gehölze ist eine Pflanzenwuchsform und umfasst Bäume und Sträucher.

Wenig Platz im Garten?


In kleineren Gärten ist oft zu wenig Platz für einen Baum. Dann bietet es sich an, einen einzelnen einheimischen Strauch zu pflanzen, der ebenso wie ein Baum einen gestalterischen Akzent im Garten setzen kann, der Schatten spendet und Insekten und Vögeln als Nahrung dient. Gut geeignet sind Kornelkirsche und Weißdorn als Großsträucher, denn diese haben Beeren, die Vögeln als Nahrungsquelle dienen.

Eichhörnchen im Garten?


Wer keine Allergie gegen Frühblüher hat und sich im Spätsommer und Herbst über den Besuch von Eichhörnchen im Garten freut, kann einen Haselstrauch pflanzen. Auch Spechte hacken gerne auf den Haselnüssen herum, bis die harte Schale nachgibt und sie an das schmackhafte Innere gelangen.

Für freiwachsende, gemischte Wildstrauchhecken, die nicht regelmäßig in Form geschnitten werden sollten, eignen sich neben den oben erwähnten Arten besonders folgende Sträucher:
  • Stechpalme
  • Heckenkirsche
  • Schlehe
  • Berberitze
  • Hartriegel
  • Liguster
  • Hundsrose
  • Wolliger Schneeball
Bei eingeschränktem Platz sind besonders gut Hainbuche, Weißdorn, Liguster und Eibe als geschnittene Formhecken geeignet.

Tipp für tierische Gartenbewohner im Herbst


Ein naturnaher Garten wird auch gerne von Igeln besucht, die dort im Gegensatz zum aufgeräumten, sterilen Garten mit kurzgeschorenem Rasen, genügend Nahrung finden können. Igel freuen sich über einen Ast-Laub-Haufen mit einem circa 30 x 30 Zentimeter großen Hohlraum, in dem sie überwintern können. Der Laubhaufen sollte an einem schattigen, windgeschützten Ort sein, damit dem Igel nicht beim nächsten Sturm seine Behausung abhandenkommt. In solchen Haufen fühlen sich auch Insekten, Würmer und Blindschleichen wohl. Alternativ kann ein Laub-Reisighaufen an windgeschützter Stelle direkt vor einer Hecke aufgeschichtet werden.

Tipps zum Klima-schonen durch effizientes Heizen


Auf die Gebäudebeheizung entfällt ein großer Teil der klimaschädlichen CO2-Emissionen. Mit dem richtigen Verhalten kann man jedoch bei der Heizung viel Energie einsparen und damit die CO2-Emisionen reduzieren. Nebenbei schont man dabei auch seinen Geldbeutel. Hier die wichtigsten Tipps dazu:

Tipp 1: Die Räume nicht überhitzen


Thermostatventile regeln selbstständig die Raumtemperatur und sollten maximal auf Stellung 3 gestellt werden. In vielen Räumen reicht oft sogar eine geringere Einstellung.

Tipp 2: Ungenutzte Räume niedriger beheizen


Wer morgens als letzter das Badezimmer verlässt, sollte das Thermostatventil auf eine niedrigere Stellung einstellen. Auch wenn man den ganzen Tag nicht zu Hause ist, sollten die Thermostatventile etwa eine Stufe niedriger eingestellt werden. Das spätere Wiederaufheizen braucht wesentlich weniger Energie als ein Durchheizen.

Tipp 3: Kipplüften vermeiden


Anstatt das Fenster im Winter dauerhaft auf Kippstellung zu lassen, sollte das Prinzip der Stoß- oder Querlüftung angewendet werden. Bei Stoßlüftung wird das Fenster für einige Minuten ganz geöffnet und dann wieder ganz geschlossen. Bei der Querlüftung öffnet man zusätzlich zur Stoßlüftung auch noch ein gegenüberliegendes Fenster und gegebenenfalls die dazwischen liegende Tür.

Tipp 4: Duschen anstatt Baden


Wer duscht, anstatt zu baden, spart etwa zwei Drittel Wasser und damit auch die Heizenergie, die zum Erwärmen des Wassers benötigt wird. Wer nicht zu heiß duscht, spart nochmals Energie und schont das Klima. Auch wassersparende Duschköpfe, die nicht mehr als 7 Liter Wasser pro Minute zur Verfügung stellen, senken den Verbrauch deutlich.

Tipp 5: Heizungsregelung effizient einstellen


Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sollten durch eine Fachperson prüfen lassen, ob die Einstellungen an der Heizungsregelung noch zeitgemäß sind oder ob die Regelung und insbesondere die Heizkurve effizienter eingestellt werden kann. Die meist anzutreffenden Standardeinstellungen sorgen oft für zu hohe Temperaturen im Heizungssystem und damit für einen ineffizienten Betrieb der Heizungsanlagen, die unnötig viel Energie verbrauchen.

Tipp 6: Gebäude sanieren


Um die CO2-Emissionen zu reduzieren, kann man als Hauseigentümerin oder Hauseigentümer natürlich auch das Gebäude besser wärmedämmen und eine effizientere Heizung auf Basis erneuerbarer Energien einbauen. Mit den aktuellen Förderprogrammen ist eine Sanierung auch finanziell sehr attraktiv.

Tipps zur Verkleinerung des CO2-Fußabdrucks

  • Teilen: Geräte wie Rasenmäher, Bohrmaschinen können gemeinsam mit den Nachbarn genutzt werden. Das spart Geld, Platz und Energie.
  • „Ernährung: Für die Fleischproduktion werden riesige Mengen Futtermittel benötigt, die mit hohem Energieaufwand hergestellt werden. Wer weniger Fleisch isst, verringert damit seinen ökologischen Fußabdruck.
  • „Recyceln: Viele Gegenstände, die kaputt gehen, können repariert und so weiter genutzt werden. Ist eine Reparatur nicht mehr möglich, sollte man die Gegenstände beim lokalen Recyclinghof abgeben.
  • „Gut informiert zum Einkauf: Viele Unternehmen achten mittlerweile auch auf Klima- und Umweltschutz. Wer sich vorher informiert, kann klimafreundliche Produkte gezielt unterstützen.
  • „Wasser sparen heißt auch Energie sparen: Duschen statt Baden spart ca. 100 Liter Wasser. ZumBlumengießen sollte man am besten Regenwasser nutzen.
  • „Lüften: Beim Lüften zu Hause sollte man Stoßlüften statt das Fenster dauerhaft auf Kipp zu stellen.
  • „Verkehr: Wer mit dem Auto regelmäßig zur Arbeit fährt, sollte Fahrgemeinschaften bilden. So spart man Geld und Energie und hat gleichzeitig Gesellschaft.
  • „Unnötige Verpackungen und Plastik vermeiden: Kaufen Sie möglichst unverpackte Produkte.

CO2 - Rechner für Berechnung des Fußabdrucks


Sie möchten wissen wie hoch Ihr CO2-Fußabdruck ist und diesen reduzieren? Super, dann haben wir die passende Plattform und einige Tipps für Sie.

Mit dem kostenlosen CO2-Rechner des Umweltbundesamtes, der in Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch Klima und der Stadt Lörrach angepasst wurde, können Sie Ihren CO2-Fußabdruck berechnen.

Nach der Eingabe Ihrer Angaben können Sie sehen, wie hoch Ihr CO2-Fußabdruck ist und bekommen zugleich hilfreiche Tipps wie Sie diesen reduzieren können.

Durch weitere persönlich Angaben helfen Sie der Stadt außerdem dabei, zu sehen, wie der Bürger der Stadt lebt und  was die Stadt selbst tun sollte, um das Ziel der klimaneutralen Stadt zu erreichen.

Weitere Infos zum Rechner finden Sie hier: https://www.loerrach.de/CO2-Fussabdruck.

Sollten Sie darüber hinaus interessiert an einem Austausch zu klimapolitischen Themen sein, sind Sie herzlich eingeladen, Mitglied beim Runden Tisch Klima zu werden.

Weitere Infos hierzu finden sie unter: https://rtk-loerrach.de/


Förderung „Netzdienliche PV-Batteriespeicher“ über L-Bank BW
Förderung Batteriespeicher für PV-Anlagen

Die Erzeugung von Strom in einer PV-Anlage und der Verbrauch im Gebäude sind absolut asynchron und selbst durch geschickten Einsatz von Zeitschaltuhren für große Geräte und Stromverbraucher lässt sich dies nicht kompensieren.

Für eine möglichst hohe Eigennutzung des erzeugten Stroms sind Batteriespeicher derzeit eine gute Wahl. Daher fördert der Gesetzgeber und das Land Baden-Württemberg gerade diese "Netzdienlichen PV-Batteriespeicher" mit bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten.
Dies erfolgt gestaffelt - mit 200 Euro pro 1 kWh Leistung des Batteriespeichers bei „privaten“ PV-Anlagen mit bis 30 kWp. Über 30 kWp Anlagenleistung im Gewerbe gibt es 300 Euro/ kWh Leistung des Batteriespeichers.

Wichtig ist jedoch, dass das Verhältnis von installierter PV-Nennleistung zur nutzbaren Leistung des Batteriespeichers nur bis 1,2 (kWp) : 1 (kWh) gefördert wird. Darüber hinaus gehende Leistung wird nicht gefördert.

Bei Nutzung in Kombination mit dem netzdienlichen Laden von E-Fahrzeugen oder Installation einer neuen Wärmepumpe ist eine höhere Förderung möglich. Für einen solchen Elektrofahrzeugladepunkt wird ein einmaliger Bonus von 500 Euro gewährt.
Ebenso gibt es bei PV-Anlagen >100 kWp installierter Leistung für die Vorhabensplanungsleistungen 2.500 Euro zusätzlich.

Genauere Infos über die Voraussetzungen und Bedingungen für die Förderung unter:
www.l-bank.de/pv-speicher

Vom Schottergarten zum Stadtgrün


Bunte Gärten sind schön und nützen uns allen. Sie fördern die Artenvielfalt und verbessern das Kleinklima.

Durch den stetig zunehmenden Flächenverbrauch wird die Natur immer mehr verdrängt, weshalb die Gestaltung der frei bleibenden Räume umso wichtiger ist. Gerade unsere Hausgärten können zur Biodiversität einen großen Beitrag leisten.
Geben Sie der Natur Ihren Platz und Tieren einen Wohnraum.

Einheimische und insektenfreundliche Pflanzen dienen Insekten als Nahrung. Ein naturnah gestalteter Garten ist für Tiere besonders attraktiv. Gänseblümchen, Klee und andere Kräuter verdienen eine Chance und auch wilde Ecken, in denen pflegeleichte Kräuter wachsen, können viel Freude bereiten.

Pflanzenempfehlungen:
  • Sträucher wie Hartriegel, Weißdorn
  • Steingartenstauden wie Wolfsmilch, Fetthenne
  • Bienenpflanzen wie die Aster, Mädchenauge
  • Schotterrasenmischungen wie z.B. Leimkraut, Thymian, Glockenblume, Karthäusernelke

In Baden-Württemberg sind Schottergärten seit 2020 nicht mehr zulässig.

Sie müssen jedoch nicht ganz auf Stein verzichten, denn Steinhaufen und Trockenmauern bieten Eidechsen, Spinnen, Vögeln, Wespen und Bienen sowie anderen Kleintieren und Insekten einen Lebensraum.
Ein naturnaher Garten ist bunt gemischt und bietet vielfältige Lebensräume für die verschiedensten Arten. So fühlen sich alle kleinen und großen Lebewesen wohl.

Weitere Informationen, wie Sie Ihren Garten gestalten und Ihren Schottergarten Rückbauen können, finden Sie in unserem Flyer „Vom Schottergarten zum Stadtgrün“, der in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe NaturStadt des Runden Tisch Klima entstanden ist.

Den Flyer erhalten Sie im Rathaus oder hier. Bei Fragen rund um das Thema melden Sie sich gerne  unter 07621 415 – 222 oder umweltschutz@loerrach.de.

Wer jetzt nicht saniert verschenkt bares Geld

Förderungen bis zu 50% sind möglich


Die Förderungen für Gebäudesanierungen sind so gut wie nie. Hausbesitzer sollten jetzt die Gelegenheit nutzen und ihren Altbau energetisch zu einem Effizienzhaus 70, Effizienzhaus 55 oder Plusenergiehaus sanieren. Damit erhalten die Hausbesitzer neben einer hohen Förderung nicht nur ein zukunftsfähiges und behagliches Haus, sondern leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu einer klimaneutralen Stadt Lörrach und einer lebenswerten Zukunft.
Erster Schritt sollte die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans sein. Dieser wird bereits zu 80 Prozent gefördert und ermöglicht zusätzlich eine 5 prozentige Erhöhung der Fördermittel für die Sanierungsmaßnahmen (www.bafa.de). Bei einzelnen Maßnahmen wie z.B. Wärmedämmung des Daches steigt damit die Förderung auf 25 Prozent, bei einer neuen Holzpelletheizung sogar auf 50 Prozent, wenn damit eine alte Ölheizung ersetzt wird.
Die Förderungen gibt es ab 1. Januar 2021 zunächst nur als Zuschuss über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Wer sein Haus zu einem Effizienzhaus saniert, kann sich ab dem 1. Juli 2021 auf noch höhere Fördermittel freuen. Dann stehen auch die Kreditvarianten der neuen Förderung bei der KfW-Bank zur Verfügung.
Der Tipp der Lörracher Energieberater: Hausbesitzer sollten das erste Halbjahr 2021 nutzen, um einen Sanierungsfahrplan erstellen zu lassen. Im zweiten Halbjahr stehen dann alle neuen Fördermittel zur freien Auswahl zur Verfügung. Energieberater können über das Internet (www.energie-effizienz-experten.de) gesucht und gefunden werden.
Das Land Baden-Württemberg stellt darüber hinaus die App "Sanierungsnavi" zur Verfügung, die über den Google-Playstore auf das Smartphone geladen werden kann. Mit dem Sanierungsnavi können Sie direkt Kontakt zu Energieberatern herstellen. Nähere Infos zum Sanierungsnavi gibt es im Internet unter https://www.zukunftaltbau.de/im-eigenheim/sanierungsnavi/.
Wenn sich der Winter dem Ende zu neigt, die Temperaturen steigen und die Sonne sich wieder öfters zeigt, ist das der ideale Zeitpunkt um das Fahrrad abzustauben und aus dem Winterschlaf zu holen.

Nachdem das Rad vermutlich bei einigen im Winter selten oder gar nicht genutzt wurde, ist es umso wichtiger, es vor der ersten Fahrt einmal richtig durchzuchecken um mögliche Mängel zu finden und zu beseitigen.

Was sollten Sie also tun? Hier eine kleine Checkliste:

Vorbereitung:
Reinigen sie ihr Rad zuerst, so können sich kleine Mängel nicht mehr verstecken. Legen sie ihr Rad dann verkehrt herum auf den Lenker, so können sie die Räder problemlos drehen, ohne dass das Rad umfällt.

Reifen
Felgen kontrollieren > Läuft alles rund, oder eiert es an einer Stelle?
Reifenmantel kontrollieren > Ist das Profil noch gut und weißt keine Risse auf?
Reifen aufpumpen

Bremsen
Bremsbeläge prüfen > Ist noch ausreichend Bremsbelag da?
Bremszüge kontrollieren > Von Schmutz befreien und ggf. Fetten

Ketten
Kettenschaltung kontrollieren und ggf. Nachjustieren
> Hören Sie ein Rattern der Kette oder wechselt der Gang ungewollt?
Kette reinigen und Ölen

Licht
Scheinwerfer und Rücklicht prüfen > Leuchtet beides noch?
Kabelverbindungen prüfen und ggf. feststecken

Lenker/ Sattel
Höhe des Lenkers und Sattels prüfen > Passt beides noch für Ihre Körpergröße?
Abschluss
Schrauben prüfen und ggf. nachziehen

Das beim Rad alles einwandfrei läuft ist lebensnotwendig. Deshalb ist es auch immer ratsam, im Zweifel einen Profi aufzusuchen und mögliche Reparaturen durchführen zu lassen.

Sollten Sie irgendwo Scherben oder andere potentielle Unfallstellen auf den Radwegen in Lörrach finden, können Sie sich gerne an unser Scherbentelefon: 07621 / 415 400 wenden.

Vögel füttern im Winter


Im Winter ist das natürliche Nahrungsangebot der Vögel eingeschränkt. Mit einer Fütterung kann den Tieren geholfen werden. Zudem ermöglicht es das Beobachten freilebender Vögel. Gerade für Kinder sind die Futterstellen eine gute Möglichkeit der Tierbeobachtung und die Basis für ein ökologisches Bewusstsein.

Folgende Punkte sollten bei einer Fütterung beachtet werden:
  • Fütterung nur bei Dauerfrost oder geschlossener Schneedecke
  • Die Futterstellen müssen überwacht und sauber gehalten werden
  • Regelmäßig füttern – früh morgens oder zwei Stunden vor der Dämmerung
  • Das Futter darf nicht nass oder vereist sein
  • Auf keinen Fall salzhaltige Nahrung, Brot oder Speisereste füttern!
  • Futterstelle gut überschaubar und vor Katzen sicher plazieren
  • Die Netze von Meisenknödeln entfernen und stattdessen Drahtkörbe verwenden.
  • Vögeln können an den Netzen hängen bleiben und sich verletzen
  • Auch im Winter Vogeltränke im Garten aufstellen und täglich das Wasser wechseln.
  • Weitere Hinweise und Tipps zum richtigen Füttern von Vögeln finden Sie in unserem Flyer.

Richtig Lüften und Heizen im Winter und in Bezug auf Corona


Jedes Jahr im Winter mit den kalten Temperaturen kommt auch wieder die Herausforderung, richtig zu Lüften und zu Heizen.
Zum einen möchte es jeder angenehm warm in der Wohnung haben – zum anderen ist das Thema Klima und Umweltschutz, also auch das Sparen von Energie beim Heizen und Lüften stark in den Fokus gerückt. Und dazu kommt noch erschwerend Corona.
Grundsätzlich gilt für das Heizen: Weniger ist oft mehr!

Empfohlen werden als Temperator für die Räume je nach Nutzung unterschiedliche Temperaturen:
  • Wohnzimmer ca. 20 Grad
  • Schlafzimmer um die 18 Grad
  • ·lediglich im Badezimmer ca. 23 Grad
Jedes Grad, um welches der Raum weniger geheizt werden muss, spart am Ende Energie, bares Geld und schont die Umwelt.

Beim Lüften ist der wichtigste Punkt:
Lieber mehrmals kurz und kräftig stoßlüften, statt dauerhaft gekippte Fenster.
Gerade im Winter sollte die Lüftungszeit dann jeweils nur 3 – 5 Minuten betragen, damit ein Luftaustausch stattfindet, aber die Räume/Wände nicht auskühlen.
Wie häufig gelüftet werden sollte, hängt auch davon Dauer ab, wie viele Personen sich dort wie lange aufhalten.

Überwinterung von Igeln

  • Gärten sind wichtige Lebensräume für Igel, wenn sie entsprechend angelegt sind
  • naturnah gestaltet  mit einheimischen Hecken, Sträuchern, Bäumen und Blumenwiesen; dadurch gibt es ein ausreichendes Nahrungsangebot (Käfer, Würmer, Larven) für Igel
  • mit Unterschlupfmöglichkeiten wie Laub- und Reisighaufen
  • mit Durchlässen in Gartenzäunen
  • mit Trinkangebot an heißen Sommertagen in Form von mit Wasser gefüllten flachen Schalen; Wasser regelmäßig erneuern
  • ohne potentielle Fallen für Kleintiere wie Schwimmbecken, Kellerschächte oder ähnlichem; solche Gefahrstellen abdecken oder Aufstiegshilfen anbringen
  • ohne Pestizide; diese sind in privaten Gärten zudem verboten
  • ohne Einsatz von Laubsaugern, da Kleinlebewesen (Igelnahrung) eingesaugt werden
  • ohne Einsatz von  Mährobotern wegen der Verletzungsgefahr für Kleintiere

Lebensweise der Igel

  • Igel sind nachtaktive Insektenfresser
  • die Einzelgänger halten Winterschlaf von ca. Mitte November bis März/April
  • Wann brauchen Igel Hilfe?
  • bei Unterernährung (eingefallenen Flanken)
  • bei Krankheit (wenn sie tagsüber herumlaufen, apathisch wirken oder eingefallene Augen haben)
  • bei Aktivität nach Wintereinbruch während Dauerfrost oder Schnee
  • bei weniger als 500 g Gewicht Anfang November
  • Hilfe für  Igel  bei der Überwinterung in den oben genannten Fällen
  • Fressnapf mit Feucht- oder Trockenfutter für Katzen und Wasser aufstellen
  • Futterreste morgens beseitigen
  • keine Milch anbieten, da Igel Laktose nicht vertragen
  • Ein Aufwachen der Igel bei ungewöhnlicher Wärme im Winter ist normal, kann aber bei längerer Dauer wegen unzureichendem Nahrungsangebot kritisch für die Tiere werden.
  • Bei Verdacht auf einen hilfsbedürftigen Igel unbedingt fachkundigen Rat einholen beim Tierschutzverein, Tierarzt oder auf der Website des Vereins „Pro Igel“.
Britta Staub-Abt

Ihre Ansprechpartnerin

Britta Staub-Abt   Fachbereichsleitung Umwelt und Mobilität
Telefon: 0 76 21 4 15-555  b.staub-abt@loerrach.de  Weitere Informationen
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