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AZLR

Das Neubauprojekt Quartier Am Zoll wird von der Grundstückseigentümerin Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) gemeinsam mit der Stadt Lörrach auf der Grundlage des städtebaulichen Rahmenplans entwickelt. Auf den Grundstücken der BImA befinden sich das „Alte Zollhaus“ (Basler Str. 4) sowie das Zollamt Lörrach-Stetten und zwei Wohngebäude (Basler Str. 2). Der Bebauungsplan Zollweg (012/08) vom 08.08.1963 ist seit 10.03.1970 in Kraft.

Geplante Neugestaltung

Lageplan des Entwicklungsgebiets E2 im Projekt Am Zoll Lörrach/Riehen.Das Grundstück Basler Str. 2 wird mit einer Hofbebauung neu überplant, deren Bruttonutzflächen sich aufteilen in 4.500m² BGF Verwaltung (das Hauptzollamt wird Mieterin der BImA) und 8.500m² BGF für Mietwohnungen. Die BImA beabsichtigt, die im Bestand vorhandenen 16 Wohneinheiten durch ca. 80 neue 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen zu ersetzen.

Im geplanten Innenhof soll ein hochwertiger Grünbereich mit halböffentlichen Charakter entstehen. Der angedachte Grünzug Q, entlang der Grenze zur Schweiz, soll als Teil eines Grünkorridors zwischen Tüllinger Berg und Maienbühl als naturnahe Grünfläche ausgestaltet werden. Die ursprünglich im Rahmenplan angedachte zusätzliche Nutzung als Querung für den Fuß- und Radverkehr inklusive Unterführung unter den Gleisen der Regio-S-Bahn soll aufgrund der besseren Anbindung zum bestehenden Übergang am Zollweg dort umgesetzt werden.  Dadurch kann auf dem Grundstück der BImA ein höherer Grünanteil erhalten werden.

Gesamtkontext des Entwicklungsgebiets E2 im Projekt Am Zoll Lörrach/Riehen.Das stadtbildprägende und identitätsstiftende Bestandsgebäude „Altes Zollhaus“ soll grundsaniert einer neuen Nutzung zugeführt werden.  Angedacht, gemäß Rahmenplan, ist, das Erdgeschoss mit einer öffentlichen Nutzung zugänglich zu machen. Hier ist beispielsweise ein Quartierstreff, ein Kiosk oder ein Café mit Terrasse denkbar.

Der Übergangsbereich zwischen Straße, Zollabfertigung und Neubau, „Zollhain“ genannt, wird von der Stadt gemeinsam mit der BImA überplant und ein wichtiger Aspekt im Wettbewerb sein.

Weitere Schritte

Aktuell werden die Grundlagen für die Wettbewerbsauslobung erarbeitet. Der Wettbewerb soll Beginn des Jahres 2024 ausgeschrieben werden. Die Ergebnisse sollen bis Mitte 2024 vorliegen.

Fachbereich Stadtplanung

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