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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

E-Mobilitätskonzept auf gutem Weg


Das Projekt tritt jetzt in die nächste Phase. Ab dem 18. Dezember 2020 können alle Interessierte an einer Online-Umfrage zur Einführung eines Fahrradverleihs teilnehmen. Die Ergebnisse fließen in das Konzept mit ein.

Trotz Verzögerung und erschwerter Bedingungen durch Corona, begann im März das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderte E-Mobilitätskonzept. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich (PtJ). Das zu erstellende Konzept hat mehrere Arbeitspakete und verschiedene Schwerpunkte: den kommunalen Fuhrpark, die öffentliche Ladeinfrastruktur und städtebauliche Rahmenbedingungen.

Für die Analyse der in der Stadtverwaltung Lörrach bestehenden Verhältnisse wurden im Arbeitspaket Fuhrpark zunächst sämtliche Fahrzeuge der Stadt aufgenommen und deren Daten möglichst detailliert bei den Fachbereichen abgefragt.

Für die Nachverdichtung der Ladestationen, die den zweiten Schwerpunkt im Konzept bilden, wurden unter anderem Daten wie die Einwohnerzahl nach Stadtteilen, zugelassene PKWs, Pendlerstatistik und -verhalten, stark frequentierte Lokalitäten in Lörrach und Übernachtungszahlen mit einbezogen.

Das Konzept umfasst neben Elektrokraftfahrzeugen auch beispielsweise E-Bikes und Pedelecs. Aus diesem Grund wird die von Lörracher Gemeinderäten angeregte Bedarfserfassung für einen Fahrradverleih, gegebenenfalls mit Pedelecs, soweit möglich und sinnvoll in diesem Konzept mitberücksichtigt. Auf Grundlage dieser Basis wurde die im Konzept bereits angelegte Öffentlichkeitsbeteiligung nun Corona konform in eine Online-Umfrage umgeändert.

Die bis zum 8. Februar 2021 freigeschaltete Umfrage wird die grundsätzliche Haltung zu einem möglichen Pedelec-/Fahrradverleih abfragen. Die Teilnahme an der Umfrage ist unter https://s2survey.net/loerrach_fahrradverleihsystem/ möglich. Neben klassischen Fragen nach Strecke, Preis und Fahrradart sollen durch die Bürgerinnen und Bürger möglichst auch die Start- und Zielorte grob genannt und die vorherigen Angaben begründet werden, um objektive Aussagen extrahieren zu können. Dies erfolgt beispielsweise durch eine spätere Abfrage per QR-Code zu potentiellen Ladesäulenstandorten, wo die Bürger ihre Ideen angeben können, diese jedoch auch objektiv begründen müssen, damit nicht hauptsächlich die eigene Wohnadresse begünstigt wird. „Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die Chance nutzen und an der Umfrage teilnehmen“, sagt Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić. „Je größer die Teilnehmerzahl ist, desto besser können wir auf die Bedürfnisse der Lörracherinnen und Lörracher eingehen.“

Nachdem nun das erste Arbeitspaket Fuhrpark bereits weitgehend aufgearbeitet ist, wurde mit den ersten Abschnitten für den zweiten Schwerpunkt, die öffentliche Ladeinfrastruktur begonnen. Hierbei geht es zunächst um die Analyse der vorhandenen Ladeinfrastruktur, die in einem Raster im Lörracher Stadtgebiet erfasst wird, auch in Kombination mit den dort vorhandenen Lokalitäten.

Ziel ist es, die möglichen und benötigten zusätzlichen Ladestandorte präzisiert und geprüft auf Machbarkeit seitens der Netzbetreiber und der Umgebungssituation, abgestuft für den zu erwartenden Bedarf, wenn möglich bis 2030 darzustellen. Mit einbezogen werden hier auch die Betreiber der bereits vorhandenen Ladesäulen. Parallel dazu findet die Abstimmung mit dem Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung statt, um die städtebaulichen Vorgaben auszuloten.

Susanne Baldus-Spingler

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