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Die Agglomeration Basel aus der Luft (© Staatskanzlei Basel-Stadt)

Agglomerationsprogramm Basel

Im Verein Agglo Basel haben sich neun Gebietskörperschaften aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz zusammengeschlossen, um gemeinsam und grenzüberschreitend die Entwicklung von Landschaft, Siedlung und Verkehr zu bewältigen.

Dem zugrunde liegt ein räumliches Leitbild. Es zeigt auf, welche Entwicklung die Agglomeration in Zukunft anstrebt. Im Zukunftsbild werden die Landschaftsräume abgebildet, die anzustrebende Siedlungsentwicklung strukturiert und zentrale Siedlungs- und Landschaftselemente konkret verortet. Auch die wichtigsten Komponenten des Verkehrssystems und geplante größere Netzergänzungen werden dargestellt. Das Zukunftsbild wurde mit den Vertretern der beteiligten Teilräume in der Schweiz, Deutschland und Frankreich erarbeitet und ist dadurch politisch breit abgestützt.

Als trinational abgestimmtes Gesamtkonzept basiert das Zukunftsbild 2030 auf drei Grundsätzen:

  • Landschaft: Erhalt der fingerartigen Grünraumstruktur
  • Siedlung: Siedlungsentwicklung nach innen im Bereich der Korridore
  • Verkehr: Ausbau der trinationalen S-Bahn Basel als verkehrliches Rückgrat der Agglomeration

Das zentrale Instrument für die Planung und Umsetzung der einzelnen Projekte sind die Agglomerationsprogramme. Das Aggloprogramm Basel (www.aggloprogramm.org) führt sämtliche Planungen zu einem Maßnahmenpaket zusammen und wird vom Verein Agglo Basel alle vier Jahre beim Schweizer Bund zur Mitfinanzierung eingereicht.    Unter dem Namen „trireno“ (www.trireno.org) wird zudem am Ausbau der trinationalen S-Bahn Basel zum verkehrlichen Rückgrat der Agglomeration gearbeitet.

Zukunftsbild

Das mit dem Zukunftsbild 2030 erarbeitete Leitbild gibt den Orientierungsrahmen für die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung vor. Die konkrete Realisierung des Zukunftsbildes findet aber auf der kommunalen Ebene statt.

Zukunftsbild des Agglomerationsprogramm Basel (Stand April 2021)

Seit der dritten Generation des Agglomerationsprogramms steht dabei die korridorweise Zusammenarbeit mit den Gemeinden im Vordergrund. Mit den Korridorprozessen hat das Agglomerationsprogramm Basel ein wirkungsvolles Instrument für eine langfristige Kooperation bei der Abstimmung der kommunalen Planungsarbeiten und -absichten geschaffen.
Die Stadt Lörrach gehört zum Korridor Wiesental und wird als Korridorzentrum eingestuft.

Korridor Wiesental

Gemeinde                       Teilraum    Raumtyp
Bettingen                         BS             Ländlicher Raum
Hasel                                 D                Ländlicher Raum
Hausen im Wiesental     D                Äusserer Korridor
Inzlingen                           D                Ländlicher Raum
Lörrach                             D                Korridorzentrum
Maulburg                          D                Äusserer Korridor
Riehen                              BS               Innerer Korridor
Schopfheim                     D                Korridorzentrum
Steinen                             D                Äusserer Korridor
Zell im Wiesental           D                 Korridorzentrum

Im Korridor Wiesental wurde auch ein "Regionales Raumkonzept" erarbeitet, welches als räumliches Leitbild für den Raum von Riehen bis Zell im Wiesental dient.

Das Regionale Raumkonzept (RRK) Wiesental 2040 wurde im November 2020 dem Lörracher Gemeinderat zur Kenntnisnahme vorgestellt und dieser hat sich zu den gemeinsamen Zielen bekannt.

Das RRK Wiesental 2020 kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

Die vorangehenden Informationen stammen von den Seiten des Vereins Agglo Basel und des Agglomerationsprogramms Basel.

Ihre Ansprechpartnerin

Nicole-Simone Dahms   Sachbearbeitung
Telefon: 0 76 21 415-517  n.dahms(at)loerrach.de  Weitere Informationen
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