Sie entspringt im kühlen Schwarzwald, zieht sich wie eine grüne Ader durch Lörrach und mündet bei Basel in den Rhein: die Wiese. Für Besucher, Lörracherinnen und Lörracher ist sie ein Ort der Erholung. An ihren Ufern genießt man die Sonne, spaziert, joggt, führt den Hund aus oder radelt mit dem Rennrad oder E-Bike.

Natur, Ruhe und das leise Gurgeln des Wassers lassen Sie den Trubel der Stadt im Handumdrehen vergessen. Die Stege der Rossschwemme laden Sie zum Sonnenbad ein. Am Wiesestrand bieten Grillstellen Raum zum gemütlichen Zusammenkommen.


Lörrach – eine Stadt am Fluss

Lörrach verdankt ihren Aufschwung im 19. Jahrhundert unter anderem der Wiese. Vor allem für die Textilindustrie war sie immens wichtig. Seit dieser Zeit ist sie begradigt und als hart befestigter Kanal verbaut. Unter anderem, um die an der Wiese liegende Industrie gegen Hochwasser zu schützen.

Damals war der Lörracher Hausfluss nicht nur Naherholung: In der Wiese hat man Wäsche gewaschen, das Vieh getränkt und die Brauereipferde gebadet. Der Name „Rossschwemme“ lässt es erahnen. Bei der Stadtführung „Stadt am Fluss – Von Waschfrauen, Seifensiedern und Halunken“ tauchen Sie ein in diese fast vergessene Welt am Fluss.


Wiesionen und Landschaftspark II

In Lörrach – wie im gesamten Wiesental – haben Mensch und Wasser schon immer zusammengehört. Das Projekt „Wiesionen“ hat diese Verbindung noch gestärkt. Seitdem ist der Fluss – mit Rossschwemme und Wiesestrand – noch stärker ins städtische Leben eingebunden.

Daneben hat die Wiese ihr natürliches Gesicht teilweise zurückerhalten. Sie ist wieder durchgängig für Wanderfische. Naturnahe Flussabschnitte und Abschnitte für Erholung und Freizeit wechseln sich ab. Seitdem knüpft der Wiesenabschnitt bei Lörrach als Landschaftspark Wiese II an die Wiesenabschnitte bei Weil, Basel und Riehen an, die zusammen den Landschaftspark Wiese I bilden.