Touristinformation Lörrach

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Kirchen in Lörrach

Evangelische Stadtkirche

Nach dreijähriger Bauzeit wurde das heutige Kirchengebäude 1817 fertiggestellt. Es ist ein typischer Weinbrennerbau, der nach den Prinzipien des Karlsruher Baudirektors Friedrich Weinbrenner von Landbaumeister Wilhelm Frommel verwirklicht wurde. Da das neue Kirchenschiff größer und länger als jenes an der Vorgängerkirche geplant und gebaut wurde, gab man die bisherige Ost-West-Ausrichtung der Kirche auf. So steht der Turm, der von der alten Kirche erhalten geblieben ist und zu den ältesten datierten Bauten der Stadt (1517) zählt, an der südwestlichen Ecke des Kirchenschiffs. Beim Neubau des Kirchenschiffs wurde der Turm aufgestockt und erhielt an Stelle des alten Satteldachs einen Helm mit goldener Kugel. Bei der Renovierung der Kirche wurde auch die Turmhalle neugestaltet. Das spätgotische Kreuzgewölbe im Turminneren schmückt die dort eingerichtete Taufkapelle. Die weitere künstlerische Ausgestaltung geschah durch Rudolf Scheurer (Taufstein, Kruzifix, Leuchter) und J. Brodwolf (Glasfenster). Die erste protestantische Predigt hielt der Basler Geistliche Simon Sulzer. Bis zur Reformation (1556) war die Kirche St. Peter geweiht. Die Tradition dieses Kirchenpatrons führt heute die katholische Kirche in der Nordstadt aus dem Jahre 1964 weiter.


Kirche Rötteln

Schon im Jahre 751 n. Chr. wird in der ältesten Urkunde der Umgebung eine Kirche im Dorf Rötteln erwähnt. Ihr heutiges Aussehen geht auf einen Umbau des Markgrafen Rudolf III. zurück. Stolz ließ er über dem Haupteingang eine Inschrift anbringen:"ich markgrav rudolf macht diesi Kilchen in dem jar do man zalt von gotes geburt vierzechen hundert jar und ein jar". In der Grabkapelle sind die Grabmäler des Markgrafen Rudolf III. und seiner Frau Anna. Die bemalten Figuren auf den Grabplatten sind die bedeutendsten Steinplastiken der späten Ritterzeit in der Gegend. Auch die Grabplatte eines Klerikers in der Turmkapelle dokumentiert eindrucksvoll die damalige Kunst. Leider haben die Wirren der Reformation nur noch wenig von der einstigen Ausstattung überdauern lassen. Ein letzter Rest an Holzschnitzarbeiten, die Seitenwangen einer Chorbank, lassen zudem die Qualität der unbekannten Künstler jener Zeit erahnen. An der nördlichen Aussenseite der Kirche befindet sich eine Grabplatte der Herren von Rötteln mit dem Wappen, im geteilten Schild der wachsende Löwe über einem Wolkenfeh.
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St. Fridolin Kirche Kirche St. Fridolin

Bis 1806 war Stetten eine vorderösterreichische Exklave. Zwischen Vorderösterreich und der Markgrafschaft verlief die Grenze entlang der heutigen Schillerstraße. Die Fridolinskirche war für die Katholiken im Vorderen Wiesental bis 1867 die Pfarrkirche. Das heutige Kirchengebäude (vollendet 1822) ähnelt äußerlich der Stadtkirche und ist ebenfalls von Friedrich Weinbrenner beeinflusst. Während jedoch die Baumeister im Innenraum der Stadtkirche eher strenge und schlichte, eben protestantische Linien bevorzugt haben, ist zur gleichen Zeit die katholische Fridolinskirche mit zierlichen, pflanzlichen Ornamenten geschmückt worden. Jodock Wilhelm und Wendelin Moosbrugger sind im Zusammenhang mit der Innenausstattung besonders erwähnenswert. Der eine hat die Stuckarbeiten, die Altäre und Kanzel, der andere die Stationsbilder geschaffen. Im Gegensatz zu typischen "Weinbrennerkirchen" ist sie eine "Biedermeierkirche". Die beiden Medaillonbilder, Petrus und Magdalena als Büßende, sind die einzig erhaltenen spätbarocken Bilder in Lörracher Kirchen. Eine umfassende Renovierung erfuhr die Kirche 1974, um die ursprünglichen Absichten der Erbauer wieder kenntlich zu machen, klassizistische Architektur mit Rokoko-Elementen harmonisch zu verbinden.



Kirche in Obertüllingen Kirche Obertüllingen

Die Kirche in Obertüllingen wurde in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Blasien 1113 erstmals erwähnt. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kirche durch einen Umbau im Jahre 1637. Nicht nur die Besichtigung des Innenraumes der Kirche ist lohnend, besonders beeindruckend ist die fantastische Aussicht auf die Stadt Lörrach, das Wiesental, die Basler Bucht am Rheinknie, dahinter die Berge des Schweizer Jura und im Westen der Blick über die Stadt Weil am Rhein hinweg nach Frankreich in die Vogesen. Von Obertüllingen aus bietet sich ein herrlicher Spaziergang an auf dem Tüllinger Berg bis nach Ötlingen, zur Burg Rötteln oder für besonders Hungrige und Durstige ins idyllische Weinbauerndorf Tüllingen, wo es neben den beiden altrenommierten Gasthäusern auch sogenannte "Straußenwirtschaften" gibt, in denen in bestimmten Monaten eigene Erzeugnisse "in der Stube" zum Verzehr angeboten werden dürfen.


Evangelische Kirche Brombach

Weithin sichtbar erhebt sich über Brombach die evangelische Kirche.
An den mittelalterlichen Turm (14. Jhd.) wurde unter Einbeziehung eines spätgotischen Chors 1903 die heutige Kirche im wilhelminischen Stil angebaut. Besonders eindrucksvoll sind die zwei Treppenaufgänge des Turms, an dessen Westseite ein romanischer Kopf, ein so genanntes „Heidenköpfle“ eingemauert ist.

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