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Grünfläche mit Bäumen in Lörrach

Förderung „Netzdienliche PV-Batteriespeicher“ über L-Bank BW

Förderung Batteriespeicher für PV-Anlagen

Die Erzeugung von Strom in einer PV-Anlage und der Verbrauch im Gebäude sind absolut asynchron und selbst durch geschickten Einsatz von Zeitschaltuhren für große Geräte und Stromverbraucher lässt sich dies nicht kompensieren.

Für eine möglichst hohe Eigennutzung des erzeugten Stroms sind Batteriespeicher derzeit eine gute Wahl. Daher fördert der Gesetzgeber und das Land Baden-Württemberg gerade diese "Netzdienlichen PV-Batteriespeicher" mit bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten.

Dies erfolgt gestaffelt - mit 200 Euro pro 1 kWh Leistung des Batteriespeichers bei „privaten“ PV-Anlagen mit bis 30 kWp. Über 30 kWp Anlagenleistung im Gewerbe gibt es 300 Euro/ kWh Leistung des Batteriespeichers.

Wichtig ist jedoch, dass das Verhältnis von installierter PV-Nennleistung zur nutzbaren Leistung des Batteriespeichers nur bis 1,2 (kWp) : 1 (kWh) gefördert wird. Darüber hinaus gehende Leistung wird nicht gefördert.

Bei Nutzung in Kombination mit dem netzdienlichen Laden von E-Fahrzeugen oder Installation einer neuen Wärmepumpe ist eine höhere Förderung möglich. Für einen solchen Elektrofahrzeugladepunkt wird ein einmaliger Bonus von 500 Euro gewährt.

Ebenso gibt es bei PV-Anlagen >100 kWp installierter Leistung für die Vorhabensplanungsleistungen 2.500 Euro zusätzlich.

Genauere Infos über die Voraussetzungen und Bedingungen für die Förderung unter: www.l-bank.de/pv-speicher

Umwelttipps der vergangenen Monate

Überwinterung von Igeln

  • Gärten sind wichtige Lebensräume für Igel, wenn sie entsprechend angelegt sind
  • naturnah gestaltet  mit einheimischen Hecken, Sträuchern, Bäumen und Blumenwiesen; dadurch gibt es ein ausreichendes Nahrungsangebot (Käfer, Würmer, Larven) für Igel
  • mit Unterschlupfmöglichkeiten wie Laub- und Reisighaufen
  • mit Durchlässen in Gartenzäunen
  • mit Trinkangebot an heißen Sommertagen in Form von mit Wasser gefüllten flachen Schalen; Wasser regelmäßig erneuern
  • ohne potentielle Fallen für Kleintiere wie Schwimmbecken, Kellerschächte oder ähnlichem; solche Gefahrstellen abdecken oder Aufstiegshilfen anbringen
  • ohne Pestizide; diese sind in privaten Gärten zudem verboten
  • ohne Einsatz von Laubsaugern, da Kleinlebewesen (Igelnahrung) eingesaugt werden
  • ohne Einsatz von  Mährobotern wegen der Verletzungsgefahr für Kleintiere

Lebensweise der Igel

  • Igel sind nachtaktive Insektenfresser
  • die Einzelgänger halten Winterschlaf von ca. Mitte November bis März/April
  • Wann brauchen Igel Hilfe?
  • bei Unterernährung (eingefallenen Flanken)
  • bei Krankheit (wenn sie tagsüber herumlaufen, apathisch wirken oder eingefallene Augen haben)
  • bei Aktivität nach Wintereinbruch während Dauerfrost oder Schnee
  • bei weniger als 500 g Gewicht Anfang November
  • Hilfe für  Igel  bei der Überwinterung in den oben genannten Fällen
  • Fressnapf mit Feucht- oder Trockenfutter für Katzen und Wasser aufstellen
  • Futterreste morgens beseitigen
  • keine Milch anbieten, da Igel Laktose nicht vertragen
  • Ein Aufwachen der Igel bei ungewöhnlicher Wärme im Winter ist normal, kann aber bei längerer Dauer wegen unzureichendem Nahrungsangebot kritisch für die Tiere werden.
  • Bei Verdacht auf einen hilfsbedürftigen Igel unbedingt fachkundigen Rat einholen beim Tierschutzverein, Tierarzt oder auf der Website des Vereins „Pro Igel“.

Richtig Lüften und Heizen im Winter und in Bezug auf Corona


Jedes Jahr im Winter mit den kalten Temperaturen kommt auch wieder die Herausforderung, richtig zu Lüften und zu Heizen.
Zum einen möchte es jeder angenehm warm in der Wohnung haben – zum anderen ist das Thema Klima und Umweltschutz, also auch das Sparen von Energie beim Heizen und Lüften stark in den Fokus gerückt. Und dazu kommt noch erschwerend Corona.
Grundsätzlich gilt für das Heizen: Weniger ist oft mehr!

Empfohlen werden als Temperator für die Räume je nach Nutzung unterschiedliche Temperaturen:
  • Wohnzimmer ca. 20 Grad
  • Schlafzimmer um die 18 Grad
  • ·lediglich im Badezimmer ca. 23 Grad
Jedes Grad, um welches der Raum weniger geheizt werden muss, spart am Ende Energie, bares Geld und schont die Umwelt.

Beim Lüften ist der wichtigste Punkt:
Lieber mehrmals kurz und kräftig stoßlüften, statt dauerhaft gekippte Fenster.
Gerade im Winter sollte die Lüftungszeit dann jeweils nur 3 – 5 Minuten betragen, damit ein Luftaustausch stattfindet, aber die Räume/Wände nicht auskühlen.
Wie häufig gelüftet werden sollte, hängt auch davon Dauer ab, wie viele Personen sich dort wie lange aufhalten.

Vögel füttern im Winter


Im Winter ist das natürliche Nahrungsangebot der Vögel eingeschränkt. Mit einer Fütterung kann den Tieren geholfen werden. Zudem ermöglicht es das Beobachten freilebender Vögel. Gerade für Kinder sind die Futterstellen eine gute Möglichkeit der Tierbeobachtung und die Basis für ein ökologisches Bewusstsein.

Folgende Punkte sollten bei einer Fütterung beachtet werden:
  • Fütterung nur bei Dauerfrost oder geschlossener Schneedecke
  • Die Futterstellen müssen überwacht und sauber gehalten werden
  • Regelmäßig füttern – früh morgens oder zwei Stunden vor der Dämmerung
  • Das Futter darf nicht nass oder vereist sein
  • Auf keinen Fall salzhaltige Nahrung, Brot oder Speisereste füttern!
  • Futterstelle gut überschaubar und vor Katzen sicher plazieren
  • Die Netze von Meisenknödeln entfernen und stattdessen Drahtkörbe verwenden.
  • Vögeln können an den Netzen hängen bleiben und sich verletzen
  • Auch im Winter Vogeltränke im Garten aufstellen und täglich das Wasser wechseln.
  • Weitere Hinweise und Tipps zum richtigen Füttern von Vögeln finden Sie in unserem Flyer.

Wer jetzt nicht saniert verschenkt bares Geld

Förderungen bis zu 50% sind möglich


Die Förderungen für Gebäudesanierungen sind so gut wie nie. Hausbesitzer sollten jetzt die Gelegenheit nutzen und ihren Altbau energetisch zu einem Effizienzhaus 70, Effizienzhaus 55 oder Plusenergiehaus sanieren. Damit erhalten die Hausbesitzer neben einer hohen Förderung nicht nur ein zukunftsfähiges und behagliches Haus, sondern leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu einer klimaneutralen Stadt Lörrach und einer lebenswerten Zukunft.
Erster Schritt sollte die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans sein. Dieser wird bereits zu 80 Prozent gefördert und ermöglicht zusätzlich eine 5 prozentige Erhöhung der Fördermittel für die Sanierungsmaßnahmen (www.bafa.de). Bei einzelnen Maßnahmen wie z.B. Wärmedämmung des Daches steigt damit die Förderung auf 25 Prozent, bei einer neuen Holzpelletheizung sogar auf 50 Prozent, wenn damit eine alte Ölheizung ersetzt wird.
Die Förderungen gibt es ab 1. Januar 2021 zunächst nur als Zuschuss über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Wer sein Haus zu einem Effizienzhaus saniert, kann sich ab dem 1. Juli 2021 auf noch höhere Fördermittel freuen. Dann stehen auch die Kreditvarianten der neuen Förderung bei der KfW-Bank zur Verfügung.
Der Tipp der Lörracher Energieberater: Hausbesitzer sollten das erste Halbjahr 2021 nutzen, um einen Sanierungsfahrplan erstellen zu lassen. Im zweiten Halbjahr stehen dann alle neuen Fördermittel zur freien Auswahl zur Verfügung. Energieberater können über das Internet (www.energie-effizienz-experten.de) gesucht und gefunden werden.
Das Land Baden-Württemberg stellt darüber hinaus die App "Sanierungsnavi" zur Verfügung, die über den Google-Playstore auf das Smartphone geladen werden kann. Mit dem Sanierungsnavi können Sie direkt Kontakt zu Energieberatern herstellen. Nähere Infos zum Sanierungsnavi gibt es im Internet unter https://www.zukunftaltbau.de/im-eigenheim/sanierungsnavi/.
Wenn sich der Winter dem Ende zu neigt, die Temperaturen steigen und die Sonne sich wieder öfters zeigt, ist das der ideale Zeitpunkt um das Fahrrad abzustauben und aus dem Winterschlaf zu holen.

Nachdem das Rad vermutlich bei einigen im Winter selten oder gar nicht genutzt wurde, ist es umso wichtiger, es vor der ersten Fahrt einmal richtig durchzuchecken um mögliche Mängel zu finden und zu beseitigen.

Was sollten Sie also tun? Hier eine kleine Checkliste:

Vorbereitung:
Reinigen sie ihr Rad zuerst, so können sich kleine Mängel nicht mehr verstecken. Legen sie ihr Rad dann verkehrt herum auf den Lenker, so können sie die Räder problemlos drehen, ohne dass das Rad umfällt.

Reifen
Felgen kontrollieren > Läuft alles rund, oder eiert es an einer Stelle?
Reifenmantel kontrollieren > Ist das Profil noch gut und weißt keine Risse auf?
Reifen aufpumpen

Bremsen
Bremsbeläge prüfen > Ist noch ausreichend Bremsbelag da?
Bremszüge kontrollieren > Von Schmutz befreien und ggf. Fetten

Ketten
Kettenschaltung kontrollieren und ggf. Nachjustieren
> Hören Sie ein Rattern der Kette oder wechselt der Gang ungewollt?
Kette reinigen und Ölen

Licht
Scheinwerfer und Rücklicht prüfen > Leuchtet beides noch?
Kabelverbindungen prüfen und ggf. feststecken

Lenker/ Sattel
Höhe des Lenkers und Sattels prüfen > Passt beides noch für Ihre Körpergröße?
Abschluss
Schrauben prüfen und ggf. nachziehen

Das beim Rad alles einwandfrei läuft ist lebensnotwendig. Deshalb ist es auch immer ratsam, im Zweifel einen Profi aufzusuchen und mögliche Reparaturen durchführen zu lassen.

Sollten Sie irgendwo Scherben oder andere potentielle Unfallstellen auf den Radwegen in Lörrach finden, können Sie sich gerne an unser Scherbentelefon: 07621 / 415 400 wenden.

Vom Schottergarten zum Stadtgrün


Bunte Gärten sind schön und nützen uns allen. Sie fördern die Artenvielfalt und verbessern das Kleinklima.

Durch den stetig zunehmenden Flächenverbrauch wird die Natur immer mehr verdrängt, weshalb die Gestaltung der frei bleibenden Räume umso wichtiger ist. Gerade unsere Hausgärten können zur Biodiversität einen großen Beitrag leisten.
Geben Sie der Natur Ihren Platz und Tieren einen Wohnraum.

Einheimische und insektenfreundliche Pflanzen dienen Insekten als Nahrung. Ein naturnah gestalteter Garten ist für Tiere besonders attraktiv. Gänseblümchen, Klee und andere Kräuter verdienen eine Chance und auch wilde Ecken, in denen pflegeleichte Kräuter wachsen, können viel Freude bereiten.

Pflanzenempfehlungen:
  • Sträucher wie Hartriegel, Weißdorn
  • Steingartenstauden wie Wolfsmilch, Fetthenne
  • Bienenpflanzen wie die Aster, Mädchenauge
  • Schotterrasenmischungen wie z.B. Leimkraut, Thymian, Glockenblume, Karthäusernelke

In Baden-Württemberg sind Schottergärten seit 2020 nicht mehr zulässig.

Sie müssen jedoch nicht ganz auf Stein verzichten, denn Steinhaufen und Trockenmauern bieten Eidechsen, Spinnen, Vögeln, Wespen und Bienen sowie anderen Kleintieren und Insekten einen Lebensraum.
Ein naturnaher Garten ist bunt gemischt und bietet vielfältige Lebensräume für die verschiedensten Arten. So fühlen sich alle kleinen und großen Lebewesen wohl.

Weitere Informationen, wie Sie Ihren Garten gestalten und Ihren Schottergarten Rückbauen können, finden Sie in unserem Flyer „Vom Schottergarten zum Stadtgrün“, der in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe NaturStadt des Runden Tisch Klima entstanden ist.

Den Flyer erhalten Sie im Rathaus oder hier. Bei Fragen rund um das Thema melden Sie sich gerne  unter 07621 415 – 222 oder umweltschutz@loerrach.de.
Britta Staub-Abt

Ihre Ansprechpartnerin

Britta Staub-Abt   Fachbereichsleiterin Umwelt und Klimaschutz
Telefon: 0 76 21 4 15-555  b.staub-abt@loerrach.de  Weitere Informationen
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