Volltextsuche auf: https://www.loerrach.de
Volltextsuche auf: https://www.loerrach.de
Grünfläche mit Bäumen in Lörrach

Richtig Lüften und Heizen im Winter und in Bezug auf Corona

Jedes Jahr im Winter mit den kalten Temperaturen kommt auch wieder die Herausforderung, richtig zu Lüften und zu Heizen.

Zum einen möchte es jeder angenehm warm in der Wohnung haben – zum anderen ist das Thema Klima und Umweltschutz, also auch das Sparen von Energie beim Heizen und Lüften stark in den Fokus gerückt. Und dazu kommt noch erschwerend Corona.

Grundsätzlich gilt für das Heizen: Weniger ist oft mehr!

Empfohlen werden als Temperator für die Räume je nach Nutzung unterschiedliche Temperaturen:

  • Wohnzimmer ca. 20 Grad
  • Schlafzimmer um die 18 Grad
  • ·lediglich im Badezimmer ca. 23 Grad

Jedes Grad, um welches der Raum weniger geheizt werden muss, spart am Ende Energie, bares Geld und schont die Umwelt.

Beim Lüften ist der wichtigste Punkt:

Lieber mehrmals kurz und kräftig stoßlüften, statt dauerhaft gekippte Fenster.

Gerade im Winter sollte die Lüftungszeit dann jeweils nur 3 – 5 Minuten betragen, damit ein Luftaustausch stattfindet, aber die Räume/Wände nicht auskühlen.

Wie häufig gelüftet werden sollte, hängt auch davon Dauer ab, wie viele Personen sich dort wie lange aufhalten.

Umwelttipps der vergangenen Monate

Überwinterung von Igeln

  • Gärten sind wichtige Lebensräume für Igel, wenn sie entsprechend angelegt sind
  • naturnah gestaltet  mit einheimischen Hecken, Sträuchern, Bäumen und Blumenwiesen; dadurch gibt es ein ausreichendes Nahrungsangebot (Käfer, Würmer, Larven) für Igel
  • mit Unterschlupfmöglichkeiten wie Laub- und Reisighaufen
  • mit Durchlässen in Gartenzäunen
  • mit Trinkangebot an heißen Sommertagen in Form von mit Wasser gefüllten flachen Schalen; Wasser regelmäßig erneuern
  • ohne potentielle Fallen für Kleintiere wie Schwimmbecken, Kellerschächte oder ähnlichem; solche Gefahrstellen abdecken oder Aufstiegshilfen anbringen
  • ohne Pestizide; diese sind in privaten Gärten zudem verboten
  • ohne Einsatz von Laubsaugern, da Kleinlebewesen (Igelnahrung) eingesaugt werden
  • ohne Einsatz von  Mährobotern wegen der Verletzungsgefahr für Kleintiere

Lebensweise der Igel

  • Igel sind nachtaktive Insektenfresser
  • die Einzelgänger halten Winterschlaf von ca. Mitte November bis März/April
  • Wann brauchen Igel Hilfe?
  • bei Unterernährung (eingefallenen Flanken)
  • bei Krankheit (wenn sie tagsüber herumlaufen, apathisch wirken oder eingefallene Augen haben)
  • bei Aktivität nach Wintereinbruch während Dauerfrost oder Schnee
  • bei weniger als 500 g Gewicht Anfang November
  • Hilfe für  Igel  bei der Überwinterung in den oben genannten Fällen
  • Fressnapf mit Feucht- oder Trockenfutter für Katzen und Wasser aufstellen
  • Futterreste morgens beseitigen
  • keine Milch anbieten, da Igel Laktose nicht vertragen
  • Ein Aufwachen der Igel bei ungewöhnlicher Wärme im Winter ist normal, kann aber bei längerer Dauer wegen unzureichendem Nahrungsangebot kritisch für die Tiere werden.
  • Bei Verdacht auf einen hilfsbedürftigen Igel unbedingt fachkundigen Rat einholen beim Tierschutzverein, Tierarzt oder auf der Website des Vereins „Pro Igel“.
Britta Staub-Abt

Ihre Ansprechpartnerin

Britta Staub-Abt   Fachbereichsleiterin Umwelt und Klimaschutz
Telefon: 0 76 21 4 15-555  b.staub-abt@loerrach.de  Weitere Informationen
Nach oben