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Grünfläche mit Bäumen in Lörrach

Umwelttipps

Der hydraulische Abgleich optimiert die Wärmeverteilung einer Heizungsanlage. Dabei wird die Warmwassermenge für jeden Heizkörper beziehungsweise Heizkreis bedarfsgerecht eingestellt. So werden alle Räume gleichmäßig warm und der Energieverbrauch kann um bis zu 15 Prozent sinken.
 
Ohne Abgleich werden Heizkörper in der Nähe des Heizkessels häufig überversorgt, während weiter entfernte Räume nicht ausreichend warm werden. Eine Erhöhung der Vorlauftemperatur oder des Pumpendrucks als Gegenmaßnahme erhöht dagegen den Energieverbrauch.
 
Die Vorteile des hydraulischen Abgleichs
  • geringerer Strom-, Gas- und/oder Heizölverbrauch
  • niedrigere Heizkosten
  • höherer Wohnkomfort
  • weniger Störgeräusche
  • effizienter Betrieb von Heizkörpern und Fußbodenheizung
  • Beitrag zum Umweltschutz
 
Die Dauer des hydraulischen Abgleichs hängt unter anderem von der Größe des Gebäudes, der Anzahl der Heizkörper beziehungsweise Heizkreise und dem Zustand der Heizungsanlage ab. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus dauert die Durchführung in der Regel etwa sechs bis sieben Stunden. Bei größeren Wohngebäuden kann der Aufwand entsprechend höher sein. Der hydraulische Abgleich sollte durch einen geschulten Fachbetrieb erfolgen. Dieser berechnet zunächst den Wärmebedarf der einzelnen Räume und stellt die Heizungsanlage anschließend entsprechend ein. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus entstehen Kosten von etwa 650 bis 1.250 Euro. Bei Mehrfamilienhäusern richten sich die Kosten nach Gebäudegröße und Anzahl der Wohneinheiten.

Förderung möglich
 
Der hydraulische Abgleich wird durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit 15 Prozent (im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans mit 20 Prozent) gefördert. Die Förderung ist bis zum 31. Dezember 2030 vorgesehen.
 
Seit dem 1. Oktober 2024 schreibt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) einen hydraulischen Abgleich für Heizungsanlagen in Gebäuden mit mindestens sechs Wohnungen oder sonstigen selbständigen Nutzungseinheiten und Wasser als Wärmeträger vor. Für Neubauten ist der Abgleich nach Bauabschluss Pflicht, bei älteren Anlagen gibt es gesetzlich vorgegebene Fristen.

Fahrradfahren ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern in der Stadt ein praktisches Fortbewegungsmittel. Stadt Lörrach und Gemeinderat haben sich zum Ziel gesetzt, dass noch mehr Bürgerinnen und Bürger dieses Verkehrsmittel für sich entdecken. Diesen Monat haben wir deshalb einen „Umwelttipp“ der anderen Art.

Wir alle wollen respektiert werden und wünschen uns ein gutes Zusammenleben. Das gilt im Leben ebenso wie im Straßenverkehr. Die Verkehrswende hin zu mehr Fahrradverkehr ist nicht nur in Baden-Württemberg, sondern auch in Lörrach ein erklärtes Ziel.

Allerdings müssen Radfahrende sich oft den Raum mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen, insbesondere mit motorisierten Verkehr. Für ein gutes Miteinander auf den Verkehrswegen im Stadtgebiet ist daher eine gegenseitige Rücksichtnahme gefordert.

So müssen Fahrzeuge beim Überholen von Radfahrenden mindestens 1,50 Meter Überholabstand halten. Radfahrende hingegen sollten sich auf kombinierten Geh- und Radwegen Fußgängerinnen und Fußgängern angepasst und rücksichtsvoll verhalten.

Rücksichtnahme ist nicht schwer und bewirkt viel

  • Blickkontakt aufbauen zu anderen Verkehrsteilnehmern und zeigen, dass man sie wahrnimmt und Rücksicht nehmen wird.
  • Benutzen Sie als radfahrende Person ihre Klingel, um auf sich aufmerksam zu machen, zum Beispiel in Unterführungen
  • Tragen Sie als radfahrende Person zu Ihrer Sicherheit einen Helm und seien Sie damit zugleich Vorbild für die jüngeren Verkehrsteilnehmer
  • Bei Blattfall und Nässe kann es schnell rutschig werden, fahren Sie dem Wetter angepasst
  • Auch bei dunkleren Lichtverhältnissen sollten sie gut erkennbar sein: das Tragen von reflektierenden Kleidungsstücken erhöht die Sichtbarkeit von Radfahrenden im Verkehr. Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob die Beleuchtung Ihres Velos intakt ist.
  • Nehmen Sie bitte Rücksicht auf radelnde Schülerinnen und Schüler, insbesondere zu Beginn des neuen Schuljahres am 11. September

Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Rücksichtnahme!

Der slowUp Basel-Dreiland sorgt am Sonntag, 17. September bereits zum 15. Mal bei Radfahrenden für besondere Eindrücke und festliche Stimmung im motorfreien Ambiente. Die Strecke ist für den motorisierten Verkehr von 8:30 Uhr bis 18 Uhr gesperrt.

Immer mehr Menschen kaufen heute online ein, weil es einfacher und bequemer ist und man sich den Weg ins Einkaufszentrum spart. Mehr als 3,5 Milliarden Paketsendungen werden durchschnittlich pro Jahr in Deutschland verschickt. Doch wie sieht es mit der Umweltbilanz von Online-Shopping aus?

Umweltschädigend:

  • Produkte, die online bestellt werden, werden oft in Papierverpackungen, Plastik oder Styropor geliefert, wodurch viel Müll entsteht.
  • Verbraucherinnen und Verbraucher schicken ihre Online-Einkäufe oft zurück, weil z. B. die Ware nicht gefällt oder die Größe nicht passt. Dies erhöht den Transportbedarf und belastet das Klima.

Umweltfreundlich:

  • Viele Online-Anbieter versenden Rechnungen und Belege digital, so dass man Papier sparen kann und weniger Papiermüll entsteht.
  • Online lassen sich mitunter nachhaltige Händler und Marken finden, die nicht in der direkten Umgebung Niederlassungen haben.

Tipps zum Online-Kauf

  • Produkte, die vor Ort erhältlich sind, vor Ort kaufen
  • Regionale, deutsche oder europäische Produkte bevorzugen
  • Umweltfreundliche Verpackungen bevorzugen und nachhaltige Lieferoptionen wählen
  • Waren, die anprobiert werden müssen, wie Hosen oder Schuhe, im Geschäft kaufen oder die Größentabellen in Onlineshops benutzen
  • Nur online kaufen, wenn die Ware nicht im Laden und in der Nähe erhältlich ist
  • Produkte, die man im Alltag braucht, möglichst zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr einkaufen
  • Beim Versand „normal“ wählen und nicht Express
  • Prüfen, ob Rückgaben bei größeren Ketten auch im lokalen Laden möglich sind
  • Für Lebensmittel lokale / regionale Märkte, Hofläden, verpackungsfreier Supermärkte und Geschäfte unterstützen

Mäharbeiten im Hausgarten

Im Moment ist wieder Hochsaison für Gartenarbeiten, in Wohngebieten hört man vor allem an Samstagen die Rasenmäher rattern. Es gibt aber auch immer mehr Gärten, in denen sich wie von Geisterhand geführt kleine Maschinen, die Mähroboter, relativ leise über kurz gehaltene Rasenflächen bewegen.

So bequem sie sein mögen: Mähroboter sind für die Umwelt und das Ökosystem nicht optimal:

  • Kleintiere wie Igel, Amphibien, Reptilien und Insekten können verletzt oder getötet werden. Viele kleine Tiere erkennen einen Mähroboter nicht als Gefahr und flüchten daher nicht, sondern bleiben an Ort und Stelle, wo sie dann vom Gerät überrollt oder angefahren werden.
  • Durch das häufig notwendige Mähen mit Mährobotern bleiben nur wenige dominante Gräser übrig, eine artenreiche blühende Kräuterwiese kann nicht entstehen.

Wer stattdessen einen naturnahmen, lebendigen und ökologisch wertvollen Garten haben möchte, kann die Wiesenflächen entsprechend pflegen:

  • Auf Düngung verzichten.
  • Flächen, die selten betreten werden, nur zwei- bis dreimal im Jahr mähen und das Mähgut zusammenrechen und entfernen. Durch das Abräumen des Mähgutes wird eine Nährstoffanreicherung verhindert. Je magerer der Boden ist, desto blütenreicher und vielfältiger ist die Wiese.
  • Nur die Durchgangswege auf Wiesenflächen durch regelmäßiges mähen kurzhalten.
  • Bei größeren Wiesenflächen nicht alles auf einmal mähen, damit Kleintiere wie beispielsweise Heuschrecken sich auf Flächen flüchten können, die noch stehen geblieben sind.
  • Wiesenflächen nicht bewässern. Sie erholen sich nach Trockenperioden wieder.

Nachhaltig Gärtnern lohnt sich

Wenn Sie eine Blumenwiese neu anlegen möchten, sollten Sie eine möglichst artenreiche Mischung aus einheimischen Blumenarten auswählen. Einheimische Arten sind wichtig, da es viele Insekten gibt, die sich auf bestimmte Blütenpflanzen spezialisiert haben und ohne diese nicht überleben können. Nicht einheimische Arten dagegen bieten oft nur Nahrung für weit verbreitete „Allerweltsarten“.

Außerdem ist Blüte nicht gleich Blüte: Arten mit schmalen und geschlossenen Blüten sind für Bienen ungünstig, da sie die wertvollen Pollen nicht erreichen können.

Egal ob es ums Mähen oder ums Gärtnern geht: Nicht nur die Natur dankt es Ihnen, wenn Sie diese Tipps befolgen. Bunte Gärten sind schön und nutzen allen. Außerdem lockern Klein- und Kleinstlebewesen den Boden auf und sorgen dafür, dass Regenwasser versickert. Vor allem bringen natürliche Wiesen im Sommer Kühlung.

Und nochmal die freundliche Erinnerung: Schottergärten sind in Baden-Württemberg nicht mehr zulässig!

Weitere Infos dazu finden Sie auf unserem Flyer "Vom Schottergarten zum Stadtgrün“ den Sie herunterladen können oder auch im Rathaus im Bereich der Infothek bekommen.

Tag der Umwelt am 4. Juni – Plastikreduzierung

Passend zum Tag der Umwelt am 4. Juni bekommen sie hier ein paar Tipps zur Reduzierung von Plastik im Alltag.

  • Einwegteller und Besteck vermeiden
  • Nutzen Sie Unverpackt-Läden
  • Eigene Einkaufs-/ Tragetaschen
  • Obst und Gemüse lose kaufen
  • Mehrweg statt Einweg
  • Müll trennen

Weiterführende Informationen zur Plastikreduzierung finden Sie auf der Webseite des WWF.

Lärmschutz bei Luft-Wärmepumpen

Angesichts der stark gestiegenen Kosten für Öl und Gas entscheiden sich immer mehr Eigenheimbesitzer für eine Wärmepumpe als Heizung. Jedoch sind viele Geräte für die enge Bebauung in Städten und Gemeinden zu laut.
Vor der Aufstellung einer Wärmepumpe sollten deshalb einige Punkte geprüft und beachtet werden.

Leise Geräte, gut aufgestellt

Es gibt nach aktuellem Stand der Technik leisere Modelle, welche auch in Wohngebieten weniger als die zulässigen 50 dB (A) Schalleistungspegel erzeugen.

Aber auch der Aufstellungsort und die Art der Ausrichtung und Montage haben erheblichen Einfluss auf die Schallausbreitung. Manche Installateure bieten auch Software-Simulationen für Ihre Einbausituation an, um im Vorfeld zu sehen, wie und wohin sich der Schall ausbreitet. Denn gerade im Winter erzeugt der notwendige hohe Luftdurchsatz markante Strömungsgeräusche.

Frühzeitig informieren

Nachträgliche Schallschutzmaßnahmen sind immer aufwendig und teuer. Daher lieber im Vorfeld genau hinschauen – für eine ruhige Nachbarschaft!

Für weitere Informationen gibt es den Flyer “Lärmschutz bei Luft-Wärmepumpen - Stand 2023“ vom Umweltministerium auch als PDF-Datei von der Homepage des LUBW oder bei der Stadt Lörrach – Energieberatung.

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG 2023)

Rückenwind für die Wärmewende!

Nach der Förderpause im Winter 2022 gab es Anfang 2023 wieder zahlreiche Anpassungen bei der BEG-Förderung. Die angekündigten neuen Maßnahmen bieten vielfältige Möglichkeiten Ihre Wohnung zu sanieren, zu modernisieren und auf die erneuerbaren Energien umzusteigen.

Haben Sie Lust und die Fähigkeit Leistungen selbst in die Hand zu nehmen? Dann können Materialkosten wieder gefördert werden, wenn ein Energieeffizienz-Experte die fachgerechte Durchführung und die korrekte Angabe der Materialkosten bescheinigt.

Mit wenig Aufwand viel Energie sparen!

Ist eine fossile Heizungsanlage (Öl-und Gasheizung) bei Ihnen noch im Betrieb, dann wird eine Heizungsoptimierung in Höhe von 20 Prozent gefördert, wenn diese nicht älter als 20 Jahre ist. Eine bedarfsgerechte Wärmeverteilung und niedrige Vorlauftemperatur im Heizkreis sind die ersten Schritte um weniger Energie zu verbrauchen.

Wollen Sie weiter mit Energie-Effizienz-Maßnahmen gehen? Dann könnte eine gezielte Wärmedämmung Ihrer Gebäudehülle ein wichtiger Fakt sein. Kombiniert mit einer Heizungsoptimierung um ein Niedertemperatur-Ready Gebäude anzustreben, sind Sie sicher auf dem optimalen Weg zum Einsatz von erneuerbaren Energien in Ihrem Zuhause.

Um Ihr Gebäude Schritt für Schritt zu sanieren, wird Ihnen ein Energieberater mithilfe der Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans weiterhelfen und zeigen welche Kombinationen von Maßnahmen am sinnvollsten sind und wo die größtmöglichen Einsparungen liegen. Anhand der BEG 2023 sind die Wärmepumpen, die Anschlüsse an Wärmenetze und innovative Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien die Renner in die Wärmewende!

Die Stadt Lörrach bietet Ihnen dafür eine kostenlose Einstiegsberatung an.

Websitetipps mit weiterführenden Informationen

Zum Herunterladen

Aktuell gibt es noch eine staatliche Zuzahlung für E-Autos in einer Höhe bis zu 6.000 Euro. Ab Janaur 2023 wird sich dies jedoch ändern. Dann wird der Kauf eines Elektroautos je nach Kaufpreis, mit nur noch 3.000 Euro bis 4.000 Euro bezuschusst.
Mit Beginn des nächsten Jahres wird ein Fahrzeug mit einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro, mit 4.500 Euro vom Staat unterstützt und bei einem Preis zwischen 40.000 und 65.000 Euro liegt der Zuschuss bei 3.000 Euro, worauf ab dem 01.09.2023 nur noch Privatpersonen Anspruch haben.
Wichtig ist, dass der Förderantrag nur gestellt werden kann, wenn das Fahrzeug zu dem Zeitpunkt zugelassen ist. Hierbei zu beachten sind auch die aktuellen Lieferzeiten von sieben bis 12 Monaten (je nach Modell).
Zudem steht die Auszahlung der Umweltprämie unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der veranschlagten Fördermittel.
Für den staatlichen Förderzuschuss muss man aktiv werden und diesen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragen.

Sie haben Fragen zur Förderung von E-Autos? Wir helfen Ihnen gern weiter!

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Lörrach: Rainer Irion


Warm bleiben und Energie sparen

Mit den kühleren Herbsttagen beginnt die Zeit, in der wir wieder häufiger die Heizung aufdrehen. Doch wie kann man dabei Energie sparen, Schimmel vermeiden und das Raumklima angenehm halten? Hier sind einige einfache Tipps, wie man richtig heizt und lüftet.

Heizen ohne Energieverschwendung

Es ist wichtig, dass Heizkörper die Wärme gut im Raum verteilen können. Stellen Sie also sicher, dass sie nicht durch Möbel oder Vorhänge verdeckt sind. Eine angenehme Raumtemperatur liegt zwischen 18 und 22° C. Im Schlafzimmer darf es ruhig etwas kühler sein. Vermeiden Sie es, die Heizung den ganzen Tag auf voller Stufe laufen zu lassen. Nachts kann die Temperatur abgesenkt werden, und programmierbare Thermostate helfen dabei, dies automatisch zu regeln.

Richtig lüften – frische Luft ohne Wärmeverlust

Frische Luft ist wichtig, aber ständiges Lüften durch gekippte Fenster verschwendet viel Wärme. Besser ist es, täglich für fünf bis zehn Minuten die Fenster weit zu öffnen. So wird die Luft schnell ausgetauscht, ohne dass der Raum auskühlt. Vermeiden Sie es, Wäsche in schlecht belüfteten Räumen zu trocknen, da dies die Feuchtigkeit erhöht, was Schimmelbildung fördern kann.

Energie sparen leicht gemacht

Neben der richtigen Heiztechnik können auch kleine Maßnahmen Heizkosten senken. Stellen Sie die Heizung aus, wenn Sie längere Zeit nicht zu Hause sind oder es draußen wärmer wird. Regelmäßige Wartung der Heizung sorgt dafür, dass sie effizient arbeitet und weniger Energie verbraucht. Achten Sie zudem darauf, dass Fenster und Türen gut abgedichtet sind, damit keine Wärme verloren geht.

Fazit

Mit ein paar einfachen Handgriffen können Sie im Herbst und Winter Energie sparen, Schimmel verhindern und für ein angenehmes Raumklima sorgen. Richtiges Heizen und Lüften hilft nicht nur, Heizkosten zu senken, sondern macht Ihr Zuhause auch zu einem gesunden und behaglichen Ort.

Weiterführende Informationen

Richtig heizen und lüften | Zukunft Altbau
Heizen und Lüften: So geht's richtig | Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

Achten Sie dabei darauf, dass es verschiedene Fresstypen gibt. Vögel brauchen auch Trinkwasser. Ideal eignet sich hier eine ganzjährige Vogeltränke. Achten Sie hierbei bitte unbedingt auf Sauberkeit!

Mehr dazu finden Sie in unserem Infoblatt „Vögel füttern mit Bedacht“.

  • Bauen Sie Nistkästchen selbst aus natürlichen und witterungsfesten Materialien. Hierfür eignet sich am besten Eich-, Robinen-, oder Lärchenholz (Sperrholz oder Spannplatten sind ungeeignet).
  • Pflanzen Sie Wildblumen, Beerensträucher, Kräuter usw. und bieten Sie den Vögeln eine heimische Vielfalt.
  • Entsorgen Sie das Schnittgut von Sträuchern und Laub nicht umgehend, legen Sie einen natürlichen Kompost an.
  • Verzichten Sie unbedingt auf synthetische Pflanzenschutzmittel!1

Holzheizungen

Heutzutage befinden wir uns mitten in der Energiewende und Wörter wie Klimaschutz und Ökobilanz stehen auf der Tagesordnung.

Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden und aus diesem Grund sind neue Gesetze und Richtlinien im Kampf gegen den Klimawandel in Kraft getreten. Ein gutes Beispiel ist die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), die oft auch als “Heizungsgesetz” bezeichnet wird. Diese ändert die Anforderungen an neue Heizungsanlagen (diese sollen die Wärme mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien erzeugen).

Es gibt verschiedene klimafreundliche Heizungen, von denen eine sehr interessante Option ist, mit Holz zu heizen.

Aus ökologischer Sicht gelten Holzheizungen als CO2-neutral und durch die Wahl eines lokalen Brennstofflieferanten (was bei Gas oder Öl nicht möglich ist) können die durch den Transport verursachten Umweltauswirkungen minimal sein.

Darüber hinaus ist der Brennstoffpreis aus wirtschaftlicher Sicht in der Regel niedriger und obwohl er ebenfalls schwankt, bleibt er angesichts wirtschaftlicher und/oder politischer Schwankungen stabiler als andere Energieträger.

Bei der Holzheizung gibt es verschiedene Arten und mögliche Brennstoffe. Abhängig vom gewählten Brennstoff beziehungsweise benötigten Kessel und dessen Leistung sind die Anschaffungskosten sehr unterschiedlich, wie auch die Kosten für den Energieträger.

Arten Brennstoffe
Scheitholzkessel Scheitholz - Holzbriketts
Pelletkessel Pellets
Hackschnitzel-Kessel Holzhackschnitzel
Kombikessel
Hybrid-Holzheizung

Tipp

Holzheizung mit Solarthermie kombinieren und einen großen Teil des Wärmebedarfs mit der Solaranlage decken. Die Jahreszeit mit dem geringsten Wärmebedarf (Sommer) ist auch die, mit der größten Strahlung, was bedeutet, dass die Holzheizung in dieser Jahreszeit kaum genutzt wird.

Wenn die Entscheidung, zwischen den verschiedenen Optionen auf dem Markt zu wählen, zu schwierig ist, ist es am besten, sich von einer Fachfirma oder einem Energieberater beraten zu lassen. So kann man einfacher die Heizung finden, die für jede Situation am besten geeignet ist.

Adventszeit nachhaltig gestalten

Weihnachtsbäume

Regionalität, Bio-Anbau und Öko-Siegel: So kommen Sie zum nachhaltigen Weihnachtsbaum. Daher empfehlen wir Ihnen zum Kauf heimischer Christbäume wie Fichte, Tanne als gute Alternativen zur hochgezogenen Nordmanntanne.
Da die meisten Weihnachtsbäume nach der Weihnachtszeit entsorgt werden, sind die Emissionen durch den Transport absolut unnötig

Christbaumschmuck selbst machen

Basteln Sie gemeinsam mit ihren Kindern individuellen und ökologischen Baumschmuck aus natürlichen Materialien wie zum Beispiel Holz, Föhrenzapfen, Nüssen und verzichten Sie der Umwelt zuliebe auf glitzernde Plastikkugeln, Lametta und Co. Aus Bienenwachs lassen sich Kerzen fertigen oder Herzen und Sterne gießen. Selbst gebackene Lebkuchenherzen, Windringe und Quittensterne sind der nachhaltigste Schmuck überhaupt.
Tipp: Man kann auch recycelte Produkte nutzen und alten Schmuck neu aufwerten.

Adventskalender selber machen

Der Vorteil bei einem selbstgemachten Adventskalender ist, dass Sie ihn individuell und sehr persönlich gestalten können. Die großen Vorteile liegen natürlich auch in Hinsicht auf die Umwelt, denn man kann selber entscheiden, von wo die Inhalte kommen und aus was sie bestehen.

Vegane No-Bake Plätzchenrezepte

Statt der Plätzchen mit reichlich Butter und Eiern könnte man sich auch Mal an veganen Rezepten versuchen. Denn mit veganen und damit nachhaltigeren Naschereien, werden Emissionen und Ressourcen in der Tierhaltung eingespart.
Zutaten:
  • 200 Gramm Datteln
  • 100 Gramm getrocknete Aprikosen
  • 50 Gramm getrocknete Cranberrys
  • 100 Gramm Haferflocken
  • 0.5 Teelöffel Meersalz
  • 1 Esslöffel Lebkuchengewürz
Zubereitung
  • Alle Zutaten gemeinsam in einen Zerkleinerer geben und mindestens 1 Minute auf hoher Stufe vermengen, bis ein klebriger Teig entsteht, der sich gut formen lässt.
  • Zu kleinen Kugeln formen und diese leicht flach drücken. Im Kühlschrank mindestens 2 Stunden kühlen lassen.
Das Rezept können Sie unter folgendem Link nachlesen:
https://www.zuckerjagdwurst.com/de/rezepte/zuckerfreie-no-bake-kekse-mit-trockenfruechten

Energiespar- Tipps beim Backen

Quelle:  https://www.swp-potsdam.de/de/energie/energiespartipps/kochen-und-backen
Vorheizen vermeiden
Vorheizen ist nur bei empfindlichen Teigen wie zum Beispiel Biskuit- oder Blätterteig nötig. Bei den meisten Speisen können Sie aufs Vorheizen verzichten und dadurch den Energieverbrauch um bis zu 20 Prozent reduzieren.
Tür geschlossen halten
Öffnen Sie die Backofentür nicht öfter als nötig, damit keine Wärme verloren geht.
Früher abschalten
Nutzen Sie wie beim Kochen auf dem Herd die Nachwärme des Backofens, indem Sie ihn frühzeitig, also etwa 5 bis 10 Minuten vor Ende der Back- bzw. Garzeit abschalten.
Flächen ausnutzen
Bietet Ihr Backofen Umluft/Heißluft, dann nutzen Sie diese Betriebsart, um auf mehreren Ebenen gleichzeitig, zum Beispiel Plätzchen, zu backen. Das spart Energie und Zeit.

Britta Staub-Abt

Ihre Ansprechpartnerin

Britta Staub-Abt   Fachbereichsleitung Umwelt und Mobilität
Telefon: 0 76 21 4 15-555  b.staub-abt(at)loerrach.de  Weitere Informationen
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