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Großer Knöterich-Busch im Lörracher Baugebiet Auf Eggen

Aufgrund ihrer erfolgreichen Verbreitungsstrategien und dem Fehlen von artspezifischen Fressfeinden und Krankheiten bilden sie dichte Bestände aus. Nicht nur einheimische Pflanzen, sondern auch Tierarten werden verdrängt. Neben den ökologischen Problemen können sie auch große wirtschaftliche Schäden verursachen, weil die Bekämpfung oft äußerst aufwändig ist. Manche Arten dringen mit ihren Wurzeln in Bauwerke ein, andere beeinträchtigen sogar die Gesundheit des Menschen, zum Beispiel Ambrosia oder der Riesenbärenklau.

In Lörrach sind besonders die invasiven Neophyten Stauden-Knöterich, Kanadische Goldrute und Riesen-Goldrute, Götterbaum und Essigbaum vertreten, die sich sowohl im öffentlichen Raum wie auch auf privaten Flächen stark ausdehnen. 

Neophytenkartierung und Neophytenbekämpfung

Um die Neophyten bekämpfen zu können, wurden zunächst deren Standorte erfasst.

Die Neophyten auf städtischen Flächen werden bekämpft, um deren weitere Ausbreitung zu verhindern. Aufgrund der strengen Datenschutzbestimmungen ist es der Stadtverwaltung aber nicht erlaubt, Eigentümer der privaten Flächen, auf denen invasive Neophyten vorkommen, zu ermitteln und anzuschreiben.

Seit einigen Jahren wird Japanischer Staudenknöterich, der sich auf einer großen Wiese in Stetten auf einer Fläche von circa 2.000 Quadratmetern ausgebreitet hat, durch häufiges Mähen eingedämmt. Dabei wird der Knöterich jeweils bei einer Bestandshöhe von 40 Zentimetern gemäht. Durch diese intensive Pflegemaßnahme wird der Knöterich daran gehindert, sich weiter auszubreiten, mittelfristig soll der Bestand weitgehend zurückgedrängt werden.

Weitere Neophytenvorkommen auf städtischen Flächen werden von den Eigenbetrieben Stadtgrün und Werkhof durch häufigere Pflegeeinsätze verstärkt bekämpft.

Ihre Ansprechpartnerin

Miriam Drewke   Sachbearbeiterin Arten und Naturschutz
Telefon: 0 76 21 4 15-2 60  m.drewke(at)loerrach.de  Weitere Informationen
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