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Kanalsanierung im Linerverfahren, hier nahe der Wintersbuckstraße

Kanalsanierung Brombach

In Brombach wird ab März 2026 die Kanalisation im südlichen Bühl im Bereich der Römerstraße auf rund 1800 Meter des Schmutz- und Regenwasserkanals grundlegend saniert. Im Hinblick der Umsetzung des Baugebiets Bühl III werden die erforderlichen Maßnahmen der Zufahrtstraßen zum Bühl priorisiert behandelt.

Das Kanalnetz im Stadtgebiet Lörrach und seinen Ortsteilen teilt sich in verschiedene Einzugsgebiete auf, welche den erforderlichen Regenbecken beziehungsweise Behandlungsanlagen zugeordnet sind. Das Einzugsgebiet des Trennsystems T30, welches in Brombach entlang der Römerstraße verläuft und deckt den südöstlichen Bereich des  Bühls und der Hofmattstraße ab.

Gesamtmaßnahme Brombach

Um die sichere Funktion der Entwässerungssysteme zu gewährleisten, werden die Funktion und der Zustand der Kanäle und Schächte überprüft. Alle Schäden, die die Funktion oder den Zustand beeinträchtigen (wie etwa Risse, Ablagerungen oder nicht fachgerechte Anschlüsse), sollen im Zuge der Sanierungsmaßnahme behoben werden.

Insgesamt wurden in Brombach Renovierungen von 160 Haltungen auf einer Gesamtlänge von etwa 5.270 Metern beanstandet. Außerdem müssen 94 Schächte repariert oder renoviert werden. Insgesamt wären dafür 3,24 Millionen Euro nötig. Um die Baukosten und den Aufwand sinnvoll aufzuteilen, sind drei Bauabschnitte geplant.

Die Maßnahme entlang der Römerstraße stellt den zweiten davon dar. Zuvor wurden bereits in der Hachbergstraße, Dr Debus-Straße, Hofmattstraße, Lörracher Straße, Reichensteiner Straße, dem Keltenweg, In den Schlehen und Im Altweg saniert. Bauabschnitt 3 folgt dann 2027.

Planung

Entlang der Römerstraße und Bühlstraße samt Bündtenstraße, Fuchsgasse, Hofmattstraße, Hüsinger Straße, In den Schlehen, Mulsowstraße, Wilhelm-Wagner-Straße und Keltenweg werden 41 Rohre des Schmutz- und Regenwasserkanals mit einem Durchmesser zwischen DN 200 bis 600 (etwa 20 bis 60 Zentimeter Innendurchmesser) saniert. Dabei wird ein Schlauch in den bestehenden Kanal eingezogen. Mithilfe von Druckluft und Licht wird aus dem Schlauch ein zweites Rohr im Kanal hergestellt. Der Kanal wird so von innen mit einem „Liner“ saniert, ohne ihn aufzugraben. Dieses Verfahren ist besonders effektiv und zählt zu den am häufigsten eingesetzten Methoden der Kanalsanierung. Weiterer Vorteil des Renovierungsverfahrens ist, dass  keine Tiefbauarbeiten notwendig werden und damit die Bauzeit deutlich kürzer ist.

Da diese Technik keinen offenen Tiefbau, also komplettes Aufgraben der Straßenfläche erfordert, können die Arbeiten mit nur geringem Einfluss auf den Verkehr stattfinden.

Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Lörrach

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