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Die Lisa Rees-Medaille der Stadt Lörrach
Die Lisa Rees-Medaille erhielten Gerhard Moehring, Christine Langen von Unicef und der Arbeitskreis Miteinander (AKM).  Die Medaillen und Urkunden verlieh Oberbürgermeister Jörg Lutz feierlich im Rahmen des Neujahrsempfangs am 13.01.20.

Die Preisträgerinnen und Preisträger der Lisa Rees-Medaille 2019

Gerhard Moehring hat das Museum am Burghof (heute Dreiländermuseum) Anfang der sechziger Jahre gegründet und es mit aufgebaut. Jahrelang war er dessen Leiter und hat sein Engagement im und für das Museum bis ins hohe Alter nicht aufgegeben. Neben seinem Hauptberuf als Lehrer hielt er Vorträge über Heimatgeschichte und Denkmalpflege und war Mitherausgeber der Lörracher Jahrbücher. Der Laudator Guido Neidinger würdigte Herrn Moehring für sein Lebenswerk und das immense Engagement, mit dem er sich in Lörrach verdient gemacht hat.
Christine Langen hat im Jahr 2007 die Leitung der Unicef Arbeitsgruppe übernommen und zeitgleich die Jugendgruppe gegründet. Seither ist sie unermüdlich im Einsatz für die Kinder in der ganzen Welt und auch für Kinder und Jugendliche in Lörrach. Sie setzt feste Akzente im Stadtleben, wie beispielsweise die Pflanzung eines Kinderrechtsbaumes, sie organisiert Kinderrechtsfeste, Benefizabende, Konzerte und Klimaaktionen, aber auch regelmäßige Waldputzeten. Bei „Grandparents for future“ ist sie Gründungsmitglied und auch im Familiengottesdienstteam an der Stadtkirche ist sie stark eingebunden.

Laudator Oliver Bohn hob in seiner Rede die Vorbildfunktion von Christine Langen hervor und drei Dinge, die sich nach seinem Gespräch mit Frau Langen fest verankert haben: „1. Handeln und Teilen hebt das Selbstwertgefühl und steigert das Glück. 2. Ehrenamt wird durch Vermehrung des eigenen Glücks bezahlt. 3. Wahrer Reichtum ist nicht monetär, wahrer Reichtum bedeutet Glück, das durch Gemeinschaft entsteht.“ Er schloß mit der Feststellung, dass somit vermutlich einer der reichsten Menschen unserer Stadt geehrt wird.
Der Arbeitskreis Miteinander (AKM) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich überparteilich und überkonfessionell für die Interessen von hier lebenden Asylbewerberinnen und -bewerbern und Geflüchteten einsetzt. Gegründet wurde er vor rund zwanzig Jahren als Reaktion auf gewalttätige Ausschreitungen gegen diese Personengruppe in den Jahren 1991 und 1992. Seither begleiten die Vereinsmitglieder Geflüchtete Menschen in allen Belangen des Alltags und engagieren sich in der politischen Arbeit und den lokalen Gremien. Sie setzen sich mit Herzblut dafür ein, dass Zuwanderer am kulturellen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, und dass deren Kinder in Schule und Ausbildung die gleichen Chancen bekommen wie deutsche Jugendliche.

In seiner Laudatio freut sich Michael Schmitt-Mittermeier über die Entscheidung der zehnköpfigen Jury, das Engagement für eine Personengruppe zu würdigen, die oftmals immer noch im Schatten unserer Gesellschaft steht.

Ihre Ansprechpartnerin

Michaela Kowalski   Empfänge, Ehrungen, Bürgeranliegen, Adressen
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