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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Münchner Büro erhält den Zuschlag für Tram-Studie


Insgesamt wurden 14 Büros für die Abgabe eines Angebots seitens der Stadtverwaltung angeschrieben. Acht Angebote wurden fristgerecht eingereicht. Begleitet hat das Vergabeverfahren Gunnar Heipp, Professor für Verkehrsplanung an der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil.

Die Machbarkeitsstudie soll klären, ob und wie sinnvoll eine Tramverlängerung von Basel/Riehen nach Lörrach für die weitere Stadtentwicklung sein kann. Sie ist sowohl eine zentrale Projektaufgabe im Prozess des Integrierten Stadtentwicklungsprozesses (ISEK) und spielt andererseits auch eine wichtige Rolle für das weitere Vorgehen beim IBA Projekt „Am Zoll Lörrach/Riehen“.

Die 14 angeschriebenen Büros waren aufgefordert, ein Angebot für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie mit Bezug auf machbare Tram-Trassenvarianten zur Verlängerung des Baselstädtischen Tramnetzes nach Lörrach abzugeben.

Für eine umfassende Beurteilung muss die Studie zudem Informationen zu relevanten planerischen Parametern enthalten: neben einer verkehrsplanerischen Einordnung der Maßnahmen sind Aussagen zu den Varianten, den Auswirkungen auf andere Verkehrsträger, die Stadtstruktur und Straßenräume sowie relevante Verknüpfungspunkte mit Bus und Bahn gefordert. Ferner soll die Studie eine Grobkostenschätzung der Baukosten beinhalten.

Nach Auswertung aller Angebote gemäß den dafür festgelegten Bewertungskriterien und vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderats erhält das Büro Obermeyer Planen und Beraten GmbH den Studienauftrag.

Die entstehenden Kosten in Höhe von rund 67.000 Euro werden aus der Förderung im Rahmen des Programms Nationale Projekte des Städtebaus für das Zollquartier kofinanziert.

Susanne Baldus-Spingler

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