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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Stadt stellt E-Mobilitätskonzept vor


Das Konzept zeigt die mögliche Vorgehensweise zur Elektrifizierung eines Teils des städtischen Fuhrparks und der Nachverdichtung der Ladeinfrastruktur für die nächsten zwei Jahre auf. Berücksichtigt wird auch der Ausblick auf die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Lörrach bis 2030.

Als ein Schwerpunkt werden die Ergebnisse der städtischen Fuhrparkbeurteilung und der möglichen Ersatzbeschaffung als E-Fahrzeug für den gegenwärtigen städtischen Fuhrpark beleuchtet. Aus ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten eignen sich 21 der 26 vorhandenen PKW‘s für einen Umstieg auf E-Mobilität. Die höheren Neuanschaffungskosten für E-Fahrzeuge werden aktuell noch durch die unterschiedlichen Förderungen zur Nutzung von E-Fahrzeugen im kommunalen Fuhrpark ausgeglichen. Daher empfiehlt die Stadtverwaltung, vorrangig bei der Anschaffung von neuen PKW´s auf E-Fahrzeugs umzusteigen.

Als einer der weiteren Schwerpunkte wird der Ladesäuleninfrastrukturbedarf in Lörrach anhand der erwarteten Bevölkerungsentwicklung sowie der steigenden Zulassungen von Elektrofahrzeuge simuliert und errechnet. Dies wird als Bedarfsmenge für den aktuellen Zeitraum (2021-2023) und tendenziell für den errechneten Bedarf für 2025 und 2030 dargestellt.

Zur Erfüllung der aktuellen öffentlichen Nachfrage wurden ausreichend Standortvorschläge erarbeitet, vor Ort besichtigt und auf eine grundsätzliche Machbarkeit geprüft.

Für manche Standorte gibt es in den geeigneten Bereichen meist mehrere Umsetzungsmöglichkeiten für die Standorte, die im Steckbrief dargestellt sind.

Die Stadt erstellt das E-Mobilitätskonzept seit Frühjahr 2020. Das Projekt wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Der Auftragnehmer ist das Institut Stadt | Mobilität | Energie (ISME) GmbH aus Stuttgart.

Susanne Baldus-Spingler

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