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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Vorschlag für Tempo 30 in Tüllingen


Aufgrund des Kurvenverlaufes und der Hanglage ist die etwa 1,6 Kilometer lange Strecke von der Dorfstraße bis zur Tüllinger Wiesebrücke größtenteils unübersichtlich. Gehwege sind in weiten Bereichen nicht oder nur einseitig und in geringer Breite vorhanden. Die schmalen Gehwege sind von radfahrenden Kindern kaum nutzbar.

Zahlreiche Anwohnende haben in Anfragen und Beschwerden auf den vorliegenden Zustand hingewiesen und ihre Sorge über die unzureichende Sicherheit für die Schulkinder zum Ausdruck gebracht. Aufgrund der fehlenden Gehwege müssen die jungen Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer an unübersichtlichen Stellen die Straße queren, um auf die Fuß- und Treppenwege Richtung Innenstadt oder an die Bushaltestellen zu gelangen. Diese unsichere Situation hat sich durch das rücksichtlose Verhalten einzelner Autofahrer noch verstärkt. Erschwerend ist hinzugekommen, dass der Lindenplatz in Obertüllingen sich zum beliebten Treffpunkt der Autoposer-Szene entwickelt hat und entsprechende PS-starke Fahrzeuge durch Tüllingen fahren.

„Wir möchten mit der Einrichtung der Tempo 30-Zone in Tüllingen zu mehr Sicherheit des Langsamverkehrs beitragen“ erklärt Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić.

Die Einrichtung einer Tempo 30-Zone wäre rechtlich möglich. Verkehrszählungen haben im Vergleich der Jahre 2011 und 2014 gezeigt, dass das Verkehrsaufkommen nach Fertigstellung der Zollfreien Straße im Oktober 2013 von über 7.000 Fahrzeugen auf knapp über 3.000 Fahrzeuge pro Tag zurückgegangen ist. Eine Querschnittszählung vom Juli 2019 hat einen Wert von rund 3.000 Fahrzeugen in der Dorfstraße und 3.800 Fahrzeuge in der Tüllinger Straße ergeben. Das heißt, diese Achse hat kaum noch eine Bedeutung als Ortsverbindung nach Weil am Rhein, sondern erschließt überwiegend den Ortsteil, was eine Zonenregelung für den gesamten Ortsteil zuließe. Auf Weiler Gemarkung ist die Verbindung bereits als Tempo 30-Zone ausgewiesen.

Susanne Baldus-Spingler

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