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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Ein weiterer Schritt in Richtung E-Mobilität


Dabei soll die E-Mobilität in Bezug auf den städtischen Fuhrpark und durch eine Analyse der Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet verbessert werden.

Seit Frühjahr 2020 wird unter den sich stets verändernden Einschränkungen durch die Corona Auflagen das E-Mobilitätskonzept (EMK) für die Stadt Lörrach erstellt. Verschiedene Bereiche, wie eine Fuhrparkanalyse, Nachverdichtung Ladeinfrastruktur, städtebauliche Vorgaben unter anderem für Neubaugebiete, wurden im Rahmen der Konzepterstellung analysiert.

Zunächst wurde der städtische Fuhrpark erfasst und auf Möglichkeiten untersucht, die Fahrzeuge auf klimafreundliche E-Mobilität und adäquate Ersatzmodelle umzustellen. Hierzu fanden auch Gespräche mit den betroffenen Fachbereichen und Eigenbetrieben statt. Die Fuhrparkanalyse ist abgeschlossen und als Ergebnis werden alternative E-Fahrzeuge als Ersatz pro Bestandsfahrzeug vorgeschlagen.

Als weiterer Arbeitsschwerpunkt wurde der Ladesäuleninfrastrukturbedarf in Lörrach simuliert. Bis circa 2023 werden voraussichtlich mindestens 14 öffentliche Standorte mit 28 Ladepunkten benötigt. Derzeit sind im Stadtgebiet bereits 15 Ladepunkte vorhanden. Die Lademöglichkeiten über Wallboxen in Tiefgaragen fließen in die Zählung nicht mit ein. Hier entstehen zusätzlich im neuen Tiefgaragenverbund am Hauptbahnhof 47 Elektroladestationen.

Von Mitte Dezember 2020 bis Anfang Februar 2021 fand zudem eine Online-Stimmungsbildabfrage unter Lörracher Bürgerinnen und Bürgern statt, die den Bedarf an einem öffentlichen Fahrrad- und E-Bikeverleihsystem im Stadtgebiet als Stimmungsbild erfassen sollte. Das gesamte Stimmungsbild fließt unterstützend in den Auftrag des Gemeinderates an die Verwaltung ein, den Bedarf für einen öffentlichen Rad-Verleih abzuklären.

Das EMK wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität mit insgesamt bis zu 80 Prozent der Kosten durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Der Abschlussbericht wird geplant im Juni den Gremien zur Beratung vorgelegt, damit das Projekt fristgerecht zum 30. Juni 2021 abgeschlossen werden kann.

Susanne Baldus-Spingler

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