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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Klimaschutzprojekte im Kontext des Klimanotstands


Dazu gehören die Weiterentwicklung der Energie- und Klimaschutzschulen, Photovoltaik-Projekte, ein E-Mobilitätskonzept, die Sanierungsoffensive, Wärmeplanung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Die Corona Zeit nutzt die Stadt, um ihr Konzept der Energie- und Klimaschutzschulen weiter zu entwickeln. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft „Schulen“ des Runden Tisches Klima, der Schöpflin Stiftung und des Trinationalen Umweltzentrum TRUZ Bereich Umweltbildung hat die Stadt Umfragen an Schulen durchgeführt. Auf Basis dieser Auswertung werden derzeit geeignete unterrichtsbegleitende Materialien und Ideen für Aktivitäten zusammengestellt. Schülerinnen und Schüler sollen bei Besichtigungen, die unterrichtsbegleitend angeboten werden können, für das Thema Klimaschutz sensibilisiert werden. Das könnte ein Besuch eines Wasserwerks oder einer Kläranlage sowie die Durchführung eines Solaraktivitätstages, Dicke Pulli Tag oder die Teilnahme an Kursen beim TRUZ sein. Die Stadtverwaltung hofft, coronabedingt die Aktion im Herbst mit den Schulen abzustimmen und dann starten zu können.

Im Bereich der Photovoltaik fand im Herbst 2020 eine online Infoveranstaltung zum 365 Dächer-Programm des Landkreises statt und es wurden 2020 durch die Energieagentur Südwest 23 Beratungen durchgeführt. Eine zweite Infoveranstaltung ist im Mai 2021 geplant. Für Wohnungseigentümergemeinschaften und andere größere Mehrfamilienwohnhäuser ist voraussichtlich im Juni oder Juli 2021 eine separate Veranstaltung vorgesehen. Die Stadt fördert dieses Jahr zudem Balkonsolaranlagen mit insgesamt 4000 Euro, pro Anlage 200 Euro für Wohngebäude bis maximal vier Wohneinheiten.

Ein weiteres laufendes Projekt ist die Sanierungsoffensive. Das Konzept dafür wird gerade erarbeitet. Das Ziel dieser Offensive ist es, die Sanierungsquote von Gebäuden in Lörrach zu steigern. Dazu sollen Bauherren durch begleitende Maßnahmen unterstützt werden. Außerdem ist ein Netzwerk mit den Innungen und den Energieversorgern geplant. Die Fördermittel für die baulichen Maßnahmen stehen im Moment ausreichend durch das Land und den Bund zur Verfügung. Im Klimabeirat vor der Sommerpause sollen die Ideen vorgestellt werden.

Zum Thema Wärmeplanung wurde die „Stadtenergie Lörrach GmbH & Co KG“ zum 1. Januar 2021 gegründet, bestehend aus badenova Wärmeplus GmbH , ratioNeue Energie GmbH und den Stadtwerken Lörrach. Die Stadt beteiligt sich auch an der unternehmungsunabhängigen Wärmeplanung im Landkreis Lörrach. Die Machbarkeitsstudie „Nahwärme Bühl III“ liegt vor und ist derzeit in der internen Prüfung und Abstimmung. Außerdem erarbeitet die Stadtverwaltung ein E-Mobilitätskonzept, bei dem die Infrastruktur der vorhandenen Ladestationen und weitere Standorte geprüft werden.

Des Weiteren soll die Öffentlichkeitsarbeit des Fachbereichs Umwelt und Klimaschutz durch zahlreiche Maßnahmen, wie beispielsweise die Energiestadtzeitung, die Aktion gegen Schottergärten beziehungsweise für naturnahe Gärten, Baumpflanzaktion, wie die erfolgreiche „Ich will bei dir Wurzeln schlagen“ mit jährlich 100 Neuverpflanzungen, diverse Plakataktionen, Umwelttipps auf der städtischen Website, einer Marketing Kampagne „Mehrweg to go“ und eine kostenlose Erst-Energieberatung gestärkt werden.

„Die Stadtverwaltung zeigt durch zahlreiche Einzelprojekte wie die Weiterentwicklung der Energie- und Klimaschutzschulen oder dem E-Mobilitätskonzept, dass sie den Klimaschutz in Lörrach ernst nimmt. Durch die Besetzung neuer Stellen kann der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz mit noch mehr Einsatz und Elan voranschreiten“, erklärt Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić.

Susanne Baldus-Spingler

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