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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Notbremse auch im Dreiländermuseum/ ab Donnerstag keine Ausstellungsbesuche/ weiterhin Abholangebote im Museum


Am Mittwoch, 14. April, ist das Dreiländermuseum vorläufig letztmals für Individualbesucher geöffnet, ab Donnerstag greift die Notbremse. Dann ist während der sonst üblichen Öffnungszeiten der Besucherservice von 11 bis 18 Uhr nur telefonisch oder per Mail erreichbar und am Wochenende schließt das Museum ganz. Es können in dieser Zeit Bücher aus der Museumsbibliothek abgeholt werden. Unter den über 17.000 Bänden können Interessierte online recherchieren und das Buch mit der Katalognummer vorbestellen. Auch Museumspässe, Bücher und weitere Artikel aus dem Museumsladen können vorbestellt und mit Terminvereinbarung abgeholt werden.

Ungeachtet der Schließung gehen die Arbeiten hinter den Kulissen im Museum intensiv weiter. Kommende Ausstellungen werden vorbereitet, die Sammlung inventarisiert und die Schließung jetzt dazu genutzt, die Vitrinen der Dauerausstellung auszuräumen und grundlegend zu reinigen. „Das sind wichtige Hintergrundarbeiten, die bei laufendem Besuchsverkehr immer nur sehr schwer organisiert werden können“, sagt Museumsleiter Markus Moehring und ist froh, dass das Museumsteam auch die Zeit der Schließung sehr sinnvoll nutzt.

Für Veranstaltungen gelten noch strengere Kriterien als für den Ausstellungsbesuch. Darunter leidet das umfangreiche Rahmenprogramm zur Ausstellung „Kunst und Nationalsozialismus“ in besonderer Weise. Bis Mitte Mai werden nun alle Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Die neuen Termine ab Juni werden auf der Homepage des Dreiländermuseums genannt oder können beim Besucherservice im Museum erfragt werden. VHS-Leiter Axel Rulf teilt mit, dass eine Veranstaltung der VHS Lörrach zur Ausstellung „Kunst und Nationalsozialismus“ online per Zoom durchgeführt wird: Am Freitag, 23. April, 19.30 Uhr liest Regisseur und Schauspieler Michael Stacheder aus Max Mannheimers 1983 erschienenem „Späten Tagebuch“. Mannheimer erlitt Demütigung, Vertreibung, Ghetto, KZ.

Sobald die Inzidenzwerte wieder 5 Tage lang unter 100 liegen, wird das Dreiländermuseum seine Ausstellungen für Besucher wieder nach Voranmeldung öffnen. Dann sind neben der Dreiländerausstellung noch bis zum 16. Mai die Karikaturenausstellung ‚Die lieben Nachbarn‘ im Hebelsaal und bis 11. Juli die beiden Ausstellungen ‚Kunst und Nationalsozialismus‘ und ‚Gefeiert und gefürchtet‘ wieder zu sehen.

Information zur Ausleihe aus der Museumsbibliothek (nicht bibliophile Bestände):

1.     Recherche online unter www.dreilaendermuseum.eu/Sammlung-Depot/Museumsbibliothek

2.     Anfrage mit der Signatur-Nummer des Buches (steht ganz unten beim Suchergebnis) an den Besucherservice des Museums per Mail (mueum@loerrach.de) oder Telefon (07621-415150) werktags 11 bis 18 Uhr.

3.     Abholung des nach Entleihbarkeit überprüften Mediums unter Vorlage des Personalausweises zum vereinbarten Termin an der Museumspforte.

Dies ist eine Medieninformation des Dreiländermuseums.

Susanne Baldus-Spingler

Ihre Ansprechpartnerin

Susanne Baldus-Spingler   Fachbereichsleiterin Medien und Kommunikation, Ansprechpartnerin für Medienanfragen
Telefon: 0 76 21 4 15-1 07  s.baldus-spingler@loerrach.de  Weitere Informationen
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