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Vorläufige Schülerzahlen in den 5. Klassen an den weiterführenden Schulen in Lörrach


Die Zahl der angemeldeten Kinder gibt einen ersten Eindruck der zu erwartenden Schülerzahlen im Schuljahr 2021/2022 wieder. Bis zum Schulbeginn Mitte September kommt es allerdings erfahrungsgemäß noch zu einigen Veränderungen.

Die zentralen Anmeldetermine an den weiterführenden Schulen werden vom Kultusministerium festgelegt. In diesem Jahr fanden sie unter besonderen Bedingungen statt. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Schulen geeignete Verfahren entwickeln, um unnötige Ansteckungsrisiken zu vermeiden. Hierbei waren die Schulen kreativ. Die Lösungen erstreckten sich von den Onlineberatungen für Eltern bis zur „Drive-in-Anmeldung“ an der Schule. Zudem wurden die üblichen zwei oder drei zentralen Anmeldetage vom Ministerium auf eine Woche ausgedehnt.

Die Anmeldungen sind ein wichtiger Indikator für die Anzahl der Klassenzüge im kommenden Schuljahr und für das Übergangsverhalten an die weiterführenden Schulen. Die Anmeldezahlen können sich bis zum Schuljahresbeginn jedoch noch deutlich ändern. Denn teilweise finden beispielsweise noch Prüfungsverfahren statt zu Rückstellungen/Schulreife oder einem möglichen sonderpädagogischen Förderbedarf. Diese Prozesse mit Schulbehörden und Eltern der Kinder dauern meist bis zu den Sommerferien.

Nach den Anmeldeterminen stellt sich die Situation an den einzelnen weiterführenden Lörracher Schulen für das nächste Schuljahr bislang wie folgt dar (Zahlen des aktuellen Schuljahres 2020/2021 in Klammern): Hellbergschule als Werkrealschule 37 (22) Anmeldungen, Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule 53 (43), Theodor-Heuss-Realschule 76 (75), Hebelgymnasium 87 (70), Hans-Thoma-Gymnasium 143 (145), Pestalozzischule/SBBZ 10.

Im Vorjahr zeigte sich ein Rückgang an den Campusschulen, der sich in diesem Jahr, mit einem leichten Zuwachs am Hebelgymnasium, zu stabilisieren scheint. Im Gegensatz hierzu verzeichnet die Hellbergschule mehr Anmeldungen und bleibt damit bei zwei Zügen. Ebenso hat die Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule wieder mehr Anmeldungen; sie könnte damit bis September drei Züge erhalten. Erfreulich ist hierbei, dass die Schülerschaft mit Blick auf die Grundschulempfehlung gut verteilt ist: 44 Prozent der angemeldeten Kinder der fünften Klasse haben eine Empfehlung für die Realschule, 35 Prozent für die Werkrealschule und 21 Prozent für das Gymnasium. Damit erreicht die Lörracher Gemeinschaftsschule fast das als ideal angesehene Verhältnis von jeweils einem Drittel für jede der drei Schularten. Das Beratungsengagement der Schulen zahlt sich hier aus. Es scheint als spielt es inzwischen eine größere Rolle, ein passgenaues Schulangebot für das eigene Kind zu finden. Bis vor wenigen Jahren tendierte das Übergangsverhalten vorwiegend Richtung Gymnasien.

Das Hans-Thoma-Gymnasium wird wie im Vorjahr auf fünfzügig, die Theodor-Heuss-Realschule bleibt bei drei Zügen, das Hebelgymnasium könnte bei weiteren Anmeldungen bei vier Zügen ankommen.

Nach einem geburtenschwächeren Jahrgang im Vorjahr von 381 Viertklässlern, steigen die Zahlen der bereits geborenen Kinder laut Prognosen wieder: 439 Kinder (Schuljahr 2018/2019), 381 Kinder (Schuljahr 2019/2020), 409 Kinder (Schuljahr 2020/2021), 415 Kinder (Schuljahr 2021/2022), 423 Kinder (Schuljahr 2022/2023).

Susanne Baldus-Spingler

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