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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Städtische Hotline für Seniorinnen und Senioren zur Corona-Impfung stark nachgefragt


Dieses Hilfsangebot richtet sich ausdrücklich an Seniorinnen und Senioren, die selbst nicht in der Lage sind und auch keine Angehörigen oder andere Personen haben, die ihnen bei der Anmeldung behilflich sein können. Aufgrund der Vielzahl an Anfragen und der wenigen freien Impftermine befinden sich derzeit über 460 Personen auf der Warteliste des Helferkreises. Daher können leider die ehrenamtlichen Mitarbeiter keine weiteren Personen bei der Buchung eines Impftermins unterstützen und bitten vorerst von entsprechenden Anfragen abzusehen.

Zudem häufen sich in den vergangenen Tagen auch die Anfragen Seniorinnen und Senioren, die seit mehreren Wochen auf einen Impftermin warten. Die Stadt Lörrach weist daher nochmals darauf hin, dass die Terminvergabe zentral organisiert ist und sie keinen Einfluss auf die Vergabe nehmen kann. „Wir sind den Helfern des Deutschen Roten Kreuzes für deren Unterstützungsangebot sehr dankbar“, sagt Oberbürgermeister Jörg Lutz. „Wir wissen wie aufwendig es ist, einen Termin bei der zentralen Vergabestelle zu buchen. Solange es jedoch an dem für die Personengruppe 80-plus geeigneten Impfstoff mangelt, wird sich an der langen Wartezeit nichts ändern.“

„Wir können den Ärger und Frust der Seniorinnen und Senioren verstehen,“ erklärt die Seniorenbeauftragte Ute Hammler. Laut Auskunft des Landratsamtes Lörrach stehen landesweit 100.000 Menschen auf der Warteliste. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass diese von der zentralen Vergabestelle nicht zuerst berücksichtigt werden, bevor neue Termine über das Internet freigeschaltet werden“, so die Seniorenbeauftragte.

Susanne Baldus-Spingler

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Susanne Baldus-Spingler   Fachbereichsleiterin Medien und Kommunikation, Ansprechpartnerin für Medienanfragen
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