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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Homeoffice-Nutzung bei der Stadtverwaltung seit Beginn der Corona-Pandemie verdoppelt


Bereits im Jahre 2003 wurden mit einer Dienstvereinbarung die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme von Homeoffice für die Mitarbeitenden geschaffen. Ziele der Dienstvereinbarung waren die Erhöhung der Motivation, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Einsparung von Pendelzeiten und -kosten sowie Entlastung von Verkehrswegen und der Umwelt.

Bedingt durch die Corona-Pandemie wurde im April 2020 ergänzend zur vorgenannten Dienstvereinbarung eine Sonderdienstvereinbarung geschlossen - die Möglichkeiten im Homeoffice zu arbeiten wurden vervielfältigt und eine einfachere Inanspruchnahme vereinbart. Die weiter anhaltende Corona-Pandemie hat bereits mehrfach eine Verlängerung der Sonderdienstvereinbarung verlangt. Insgesamt konnten die Homeoffice-Angebote von rund 60 vor der Corona-Pandemie auf aktuell rund 120 ausgebaut werden - Tendenz weiter steigend. Im Homeoffice sind die Mitarbeitenden mit mobilen Endgeräten und einem eigenen datenschutzkonformen VPN-Zugang auf das Rechnersystem der Stadt Lörrach ausgestattet. „Unsere vereinfachte Regelung für Homeoffice in der Pandemie ist ein gutes Beispiel für effiziente, moderne Verwaltung“, erklärt Oberbürgermeister Jörg Lutz. „Die Stadtverwaltung nimmt damit auch eine Vorbildfunktion für andere Arbeitgeber ein.“

Das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat zum 27. Januar 2021, vorerst befristet bis 15. März 2021, die Corona-Arbeitsschutzverordnung erlassen. Diese beinhaltet zusätzliche und zeitlich befristete Maßnahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes. So hat der Arbeitgeber den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Das Angebot an die Mitarbeitenden ermöglicht der Stadt Lörrach als Arbeitgeberin diesen arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben in großen Teilen unverzüglich nachzukommen.

Susanne Baldus-Spingler

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