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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Holzeinschlag im Winter


Im Kampf gegen die durch Pilze, Insekten, Trockenheit und Dürre immer mehr um sich greifenden Waldschäden ist auch im kommenden Winter wieder eine intensive Bewirtschaftung der Wälder gefordert, um die Sicherheit für Waldbesucher zu erhalten.
 
Hierfür müssen vor allem geschädigte Eschen entnommen werden. Die Fällungen sollten erfolgen, solange die Bäume noch verwertbar und verkäuflich sind, da alle Unkosten durch den Verkauf des Holzes gedeckt werden müssen.
 
Es herrscht nach wie vor große Nachfrage nach Eschenholz, zum Beispiel für Möbel oder Parkett, die aus einheimischen Ressourcen gedeckt werden kann. Diese Holzverwendung hat den großen Vorteil, dass das CO2 gebunden bleibt. Wenn die Bäume absterben wird das CO2 wieder freigesetzt. Deshalb ist eine langfristige Verwendung von Holz das beste Mittel, CO2 zu reduzieren.
 
Der Wintereinschlag wird an der Karlshöhe bei der Burg Rötteln beginnen, anschließend sollen die abgängigen Eschen an der Wiesenhalde hinter Brombach entnommen werden.
 
Im Gegenzug werden auch wieder sehr viele Bäume neu gesetzt, vor allem Eichen. Dieser Baumart werden große Chancen ausgerechnet, mit dem aktuellen Klimawandel besser zurechtzukommen.
Die Forstwirtschaft ist auf extreme Langlebigkeit ausgerichtet, da aktuell gepflanzte Bäume erst weit nach hundert Jahren wieder geerntet werden können.
Susanne Baldus-Spingler

Ihre Ansprechpartnerin

Susanne Baldus-Spingler   Fachbereichsleiterin Medien und Kommunikation
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