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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Planung für den Neubau des Lörracher Museumsdepots


„Das Depot ist das Herzstück unseres Museums“, ist sich Oberbürgermeister Lutz sicher. „Mit diesem Neubau sichern wir das kulturelle Erbe unserer Stadt für die nächsten Generationen. Daher ist das Depot ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Kulturarbeit in Lörrach.“
Die vor 140 Jahren begonnene Sammlung des Dreiländermuseums Lörrach hat sowohl für den Ausstellungsbetrieb des Museums als auch überregional eine zentrale Bedeutung. Gemeinsam mit 20 weiteren Museen und historischen Einrichtungen entlang der Oberrheinschiene, mit denen das Dreiländermuseum kooperiert, wurde deshalb ein gemeinsamer Projektantrag auf EU-Fördermittel (INTERREG) gestellt, um etwa 1,7 Millionen Euro Fördergelder von der Europäischen Union für den Neubau eines Museumsdepots in Lörrach zu erhalten. Um einen entsprechenden Antrag in Straßburg stellen zu können, wird der Gemeinderat über die Entwurfsplanung und Kostenberechnung des Depotneubaus im zukünftigen Gewerbegebiet Brombach-Ost abstimmen.
Der zweigeschossige Neubau soll an der Schnittstelle zwischen Wohnbebauung und zukünftigen Gewerbeflächen als Lärmschutzriegel fungieren. Herzstück des Gebäudes sind die etwa 1.000 Quadratmeter großen zweigeschossigen Lagerflächen. Diese werden durch Funktions- und Nebenräume sowie Büroflächen ergänzt. Die für die eingelagerten Sammlungsstücke erforderlichen klimatischen Bedingungen werden durch die massive Bauweise, geringe Fensterflächen und niedrige Luftkonvektion erreicht, so dass die technische Ausrüstung des Gebäudes möglichst gering gehalten werden kann. „Wir werden mit diesem Gebäude zeigen, dass auch im Gewerbebau urbanklimatische Ziele, wie Dach- und Fassadenbegrünung umgesetzt werden können,“ so Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić. „Das Architekturbüro hat den Auftrag  erhalten, diese Ziele im Bau umzusetzen. In einer Kostenberechnung wurden für den Neubau Kosten in Höhe von 5,4 Millionen Euro. Durch den Neubau wird ein jahrzehntelanges Provisorium beendet, und die Museumssammlung mit über 50.000 Exponaten kann in eine professionelle Aufbewahrung überführt werden.
Susanne Baldus-Spingler

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