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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Radschnellverbindungen im großen Wiesental


Die Radschnellwege müssen mindestens fünf Kilometer lang sein und eine Breite von vier Metern bei einem Zweirichtungsverkehr aufweisen. Die Schnellwege sollen für einen zügigen Radverkehr sorgen. Die Breite muss auf mindestens 80 Prozent der Streckenlänge eingehalten werden, wenn das Land als Baulastträger gewonnen werden soll. Durch die Nutzen-Kosten-Analyse wird empfohlen, vorab die Teilstrecke Lörrach bis Schopfheim auszubauen.
 
Der angedachte Streckenverlauf auf Lörracher Gemarkung entspricht der existierenden Pendlerroute Ost, die östlich der Bahnlinie verläuft (von Steinen Straßenausbau südlich der DB-Gleise – SchopfheimerStraße – Lörracher Straße – Hartmattenstraße – Bergstraße – Kreuzstraße – Pestalozzistraße –Riehenstraße). Nicht möglich wäre wegen zu geringer Flächenverfügbarkeit eine Führung entlang der Wiese, der sogenannten Pendlerroute West.
 
Da es sich um eine Machbarkeitsstudie handelt, sind die technischen Punkte noch nicht im Detail durchgeplant und das Verkehrsrecht, zum Beispiel beim Thema Fahrradstraße, noch nicht schlussendlich geprüft. Diese Punkte werden in einem späteren Planungsschritt aufgegriffen.
 
Die erste Grobkostenschätzung für die Maßnahmen auf Lörracher Gemarkung wurde auf circa 6,5 Mio. Euro geschätzt.
 
„Das gute Zusammenspiel von Auto-, Bus-, Bahn-, Fahrrad- und Fußverkehr kann nur im Rahmen einer integrierten Stadt- und Regionalentwicklung gelingen“, erläutert Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić. „Von daher sind wir für die Studie des Landratsamtes dankbar, die wir nun in unser Stadt- und Verkehrsentwicklungskonzept integrieren. Im Hinblick auf die große regionale Bedeutung der Radschnellwegverbindungen sollten die Maßnahmenempfehlungen der Studie aber auch in den Regionalplan des Regionalverbandes Hochrhein-Bodensee aufgenommen werden“, fordert die Bürgermeisterin.
 
Die Stadt Lörrach sieht die Ergebnisse der Studie positiv und unterstützt die weitere Planung der Maßnahme. Bei der konkreten Ausarbeitung der Details, wie zum Beispiel beim Thema Radverkehr durch den Ortsteil Brombach sowie der Festlegung der Fahrradstraßen, wird die Stadt gemeinsam mit Bürgerschaft und Gemeinderat an einer tragfähigen Lösung arbeiten und den Landkreis bei der Kostenübernahme durch das Land unterstützen.
 
Kontakt:
Stadt Lörrach
Fachbereich Medien und Kommunikation, Alexander Fessler, Telefon: 07621 / 415-442,
E-Mail: a.fessler@loerrach.de

Landkreis Lörrach
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit & Kreistag, Torben Pahl, Telefon: 07621 / 410-8200,
E-Mail: torben.pahl@loerrach-landkreis.de


Susanne Baldus-Spingler

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