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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Engagement der Stadt Lörrach trägt Früchte - Zahl der Straftaten gesunken


Von links nach rechts: Wolfgang Hanser, Andreas Nagy, Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić, Wolfgang Grethler

In der aktuellen Kriminalstatistik sind erfreulicherweise viele Zahlen rückläufig - Wohnungseinbrüche, Fahrraddiebstähle und Straßenkriminalität sind im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der Diebstähle befindet sich sogar auf dem 10-Jahres-Tiefstand.
 
„Wir setzen mit unserem Programm zur Kommunalen Kriminalprävention gemeinsam mit unseren Partnern verschiedene Bausteine zusammen. So erreichen wir eine groß0e Bevölkerungsgruppe und freuen uns, dass dieses Engagement Früchte trägt. Wir bleiben dran,“ bekräftigt Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić.
 
Diebstahlsdelikte und vor allem Ladendiebstähle nehmen in der Polizeistatistik den größten Anteil ein. Insbesondere Ladendiebstahl wird von Experten oftmals als Einstiegsdelikt in eine kriminelle Laufbahn gesehen. Vor diesem Hintergrund wurde bereits im Jahr 2004 ein Projekt zur Bekämpfung des Ladendiebstahls ins Leben gerufen. In den sechsten Klassen der Lörracher Schulen wird seitdem ein Forumtheater mit Tempus fugit zum Thema aufgeführt.
 
Die Kriminalprävention hat neben der Reduzierung von Straftaten zum Ziel, das Sicherheitsgefühl und das soziale Klima in der Stadt zu stärken. Hierfür wurden unter anderem die Projekte SIP Sicher-heit/Intervention/Prävention und „keine Angst…. mit Zivilcourage“ sowie Faires Fahr’n in Bus und Bahn ins Leben gerufen.
 
Seit 2011 besucht das SIP-Team, das aus einem städtischen Vollzugsbeamten und einem Sozialarbeiter der Kaltenbach-Stiftung besteht, in den Sommermonaten Plätze, an denen sich Jugendliche treffen. Das Team arbeitet präventiv und sucht das Gespräch, um ein respektvolles Miteinander zu erreichen.
 
Das Projekt „keine Angst…mit Zivilcourage“ ermutigt Schüler zum Einschreiten bei Gewalt oder Diskriminierung. In Zusammenarbeit mit Tempus fugit werden den Schülern Szenen zu Themen wie Mobbing, Alkoholmissbrauch, Sachbeschädigung oder Diebstahl vorgeführt. Ziel des Projektes ist die Stärkung des Selbstbewusst-seins und das Üben von Verhaltensweisen in heiklen Alltagssituationen.
 
Das Projekt „FFiBB“ ist das Projekt mit der längsten Tradition in Lörrach. Bereits seit 2002 werden Schüler in Lörrach und im Landkreis zu Schulwegbegleitern ausgebildet. In mehreren Modulen werden den Schülern von den Verantwortlichen der Verkehrsbetriebe, der Polizei und der Stadt Lernziele wie die Stärkung des Selbstbewusstseins, die Förderung von sozialer Verantwortung und Zivilcourage vermittelt.
 
Insbesondere im Hinblick auf die steigende Anzahl von Einsätzen aufgrund von Streitigkeiten, Ruhestörungen oder Beleidigungen sind diese Projekte sehr wichtig. Viele weitere Aktionen laufen unter der Koordinierungsstelle der Kommunalen Kriminalprävention beim Fachbereich Bürgerdienste. Beispielsweise das Projekt „.compass“ zur Prävention schädlicher Mediennutzung, das von der Villa Schöpflin koordiniert wird.
Susanne Baldus-Spingler

Ihre Ansprechpartnerin

Susanne Baldus-Spingler   Fachbereichsleiterin Medien und Kommunikation
Telefon: 0 76 21 4 15-1 07  s.baldus-spingler@loerrach.de  Weitere Informationen
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