Volltextsuche auf: https://www.loerrach.de
Volltextsuche auf: https://www.loerrach.de
Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Verkehrsstatistik 2018: Weniger Unfälle in Lörrach


Besonders erfreulich ist hierbei, dass es bei den Unfällen mit Personenschaden einen Tiefstand im 10-Jahres-Vergleich gibt. Auch sind keine Verkehrstoten zu beklagen. Noch im Vorjahr gab es dagegen drei Unfälle mit Todesfolge.
 
Auch die Unfälle mit Beteiligung von Radfahrern liegen im 10-Jahres-Mittelwert, obwohl der Radverkehrsanteil in den letzten Jahren stark zugenommen hat. 
„Jeder Unfall im öffentlichen Verkehrsraum ist zu viel, doch sind wir mit den ergriffenen Maßnahmen in der Stadt Lörrach auf dem richtigen Weg. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu verbessern muss das Ziel der städtischen Überwachung und Gestaltung der Mobilität sein,“ unterstreicht Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić.
 
Die Stadt Lörrach führt dies, neben den intensiven Überwachungsmaßnahmen durch die Landespolizei, unter anderem auf ein verändertes Geschwindigkeitsverhalten zurück. Zwischenzeitlich wurden auch auf Hauptverkehrsstraßen mehrere Tempo-30-Regelungen eingeführt. Grundlage für die Geschwindigkeitsbeschränkungen in der Belchenstraße, Wallbrunnstraße, Ortsdurchfahrt Brombach und Freiburger Straße war der Lärmaktionsplan 2015. Zum  Schutz der Besucherinnen und Besuchern von Schulen und Kindergärten wurde bereits vor vielen Jahren in der Kreuzstraße und 2018 in der Franz-Ehret-Straße Tempo 30 eingeführt. Dazu kommen noch die Geschwindigkeitsbeschränkungen aufgrund von Unfallhäufungen. Beispiele hierfür sind der Einmündungsbereich Clara-Immerwahr-/Marie-Curie-Straße und die  Bahnhof-/Baumgartnerstraße im Bereich des Bahnüberganges Baumgartnerstraße. Diese Bereiche werden durch ein personell verstärktes mobiles Messteam sowie eine zusätzliche  stationäre Anlage in der Ortsdurchfahrt Brombach regelmäßig überwacht.
 
Des Weiteren setzt die Stadt Lörrach auf die Wirkung von Geschwindigkeitsanzeigegeräten (Smileys), die vor allem Einfluss auf Autofahrer haben, die unbewusst zu schnell unterwegs sind. In den ersten Monaten nach Schulbeginn werden die Geräte vor allem in  Schulbereichen aufgestellt. Ansonsten erfolgt der Einsatz nach Bedarf, vor allem auch bei Hinweisen aus der Bevölkerung. Die Geräte zeichnen die Geschwindigkeitsdaten auf. Auf der Grundlage der Auswertungen können dann gezielte Geschwindigkeitskontrollen durch das Messteam erfolgen. Der Fachbereich Straßen/Verkehr/Sicherheit hat gerade drei weitere „Smileys“ angeschafft.
 
Fußgängerunfälle haben im Jahr 2018 leicht zugenommen. Hier gibt es jedoch keine Unfallschwerpunkte. Die aus dem letztjährigen Fußverkehrs-Check gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Verbesserung der Fußgängersicherheit beitragen und fließen auch in das neue Innenstadtkonzept ein. Umgesetzt wird in den Pfingstferien ein zusätzlicher Fußgängerüberweg in der Ötlinger Straße.
 
Die örtlichen Unfallschwerpunkte sind wie seit vielen Jahren die Kreuzungen an den Bahnübergängen und entlang der Wiesentalstraße. Trauriger Spitzenreiter ist hierbei der Bahnübergang Schiller-/Brühl-/Zeppelinstraße mit 15 Unfällen.
Sämtliche  verkehrlichen Maßnahmen, wie beleuchtete Stopp-Schilder sind hier ausgeschöpft. Verbesserungen sind hier nur noch durch größere bauliche oder verkehrstechnische Maßnahmen möglich.
 
An der stark belasteten Kreuzung der Tumringer Wiesebrücke konnten die Unfallzahlen dagegen durch einen zusätzlichen Signalgeber an der Ampelanlage verbessert werden.
 
Die Stadt Lörrach erhält in der Regel Mitte des Jahres die Daten zu den Einzelunfällen des Vorjahres an den Unfallhäufungspunkten. Mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Unfallsituation werden von der Unfallkommission besprochen, die aus Vertretern der Polizei, der Straßenverkehrsbehörde und der Straßenbaubehörden besteht.
Susanne Baldus-Spingler

Ihre Ansprechpartnerin

Susanne Baldus-Spingler   Fachbereichsleiterin Medien und Kommunikation
Telefon: 0 76 21 4 15-1 07  s.baldus-spingler@loerrach.de  Weitere Informationen
Nach oben
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK