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Sanierung Aicheleknoten startet


„Die Sanierung des Aicheleknotens ermöglicht es uns, die Verkehrssituation an der Kreuzung Basler Straße – Weinbrennerstraße zu optimieren. Davon profitieren die Verkehrsteilnehmenden in Pendlerverkehr und auf Schulwegen genauso wie die Kundinnen und Kunden der Geschäfte in der Innenstadt, egal ob zu Fuß, auf dem Rad oder mit dem Auto“ erläutert Oberbürgermeister Jörg Lutz.

Verkehrsfluss effizienter gestalten

Für die gut 25 Jahre alte Ampelanlage gibt es keine Ersatzteile. Um die Gefahr eines Komplettausfalls zu minimieren, wird die Anlage ausgetauscht, was für den Verkehr zahlreiche Vorteile hat. Die neue Ampelanlage ist leistungsfähiger in der intelligenten Stauerkennung aus Richtung Bahnhofstraße. Außerdem soll östlich des Fußgängerüberwegs in der Baumgartnerstraße auf Höhe der AOK-Geschäftsstelle eine Induktionsschleife die Standzeiten minimieren. An der gewohnten Verkehrsführung ändert sich nichts.

Auch die Fußgängerführung am Aicheleknoten wird aufgewertet. Die Fußgängerbereiche werden durch Bodenindikatoren sowie akustische und taktile Ampelsignale an die barrierefreie Leitstruktur der nördlichen Basler Straße angeschlossen.

Moderne Leitungsinfrastruktur und Raumgestaltung

Im Zuge der Sanierung wird auch die Leitungsinfrastruktur erneuert. Die alten Leitungen für Gas und Wasser werden ersetzt und optimiert, sodass künftig in diesem Bereich Kosten für Unterhalt und Wartungsarbeiten eingespart werden können. Ein Posten, der zusätzlich zur ursprünglichen Entwurfsplanung aus dem Herbst 2023 umgesetzt wird, ist der Leitungsbau für Fernwärme. Die bestehenden Stromleitungen werden erneuert und außerdem die Leitungstrasse verlegt. Dort soll auch die Grünfläche um das Naturdenkmal mehr Platz bekommen. Durch eine Flächenentsiegelung nahe dem Eingang zur Fußgängerzone in der Basler Straße entsteht eine neue Grünfläche mit Sitzmöglichkeiten, die zu einer Erhöhung der Aufenthaltsqualität beitragen soll.

Mehr Sicherheit für Rad- und Autoverkehr

Im Zuge der Sanierung des Aicheleknotens wird auch die Radverkehrsführung optimiert: Die Fahrradschutzstreifen und Radfahrstreifen werden mit roten Markierungen visuell klarer vom Autoverkehr getrennt. Das bringt mehr Sicherheit für den motorisierten und den Langsamverkehr. An den Ampeln bieten außerdem die neuen Aufstellstreifen vor der Kraftfahrzeug-Haltelinie mehr Platz für Fahrräder und berücksichtigen so das hohe Radverkehrsaufkommen. Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić weiß die Baumaßnahme in den Gesamtkontext der Fahrradstrategie 2025+ einzuordnen: „Für unsere Zukunftsvision – ein Drittel des Gesamtverkehrsaufkommens in Lörrach mit klimaneutralem Radverkehr abzudecken – muss Fahrradfahren auf den täglichen Wegen so komfortabel und sicher wie möglich sein.“

Die Achse Baumgartnerstraße zwischen Aicheleknoten und Schulcampus wird noch vertiefend untersucht, um dort ebenfalls Verbesserungen für den Schülerverkehr zu erreichen. Dazu ist die Stadtverwaltung im regelmäßigen Austausch mit engagierten Gruppen wie beispielsweise dem Jugendrat. Die Überlegungen werden im Zusammenhang mit der geplanten Taktverdichtung der Regio-S-Bahn und dem Bahnübergang Baumgartnerstraße betrachtet.

Kosten

Die Baukosten für den Tief- und Straßenbau belaufen sich auf 535.000 Euro brutto, hinzu kommen noch Planungskosten sowie der Umbau der Lichtsignalanlage und die Markierung auf der Fahrbahn. Somit ergibt sich eine Gesamtsumme von circa 750.000 Euro. Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) mit rund 200.000 Euro gefördert.

Nähere und stets aktuelle Informationen zur Baumaßnahme sowie zur aktuellen Verkehrsführung finden Sie unter www.loerrach.de/aicheleknoten.

Stabsstelle Medien und Kommunikation

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