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Öffentlicher Raum: Das Grütt als Freizeit- und Naherholungsort


„Das Grütt ist eine der grünen Lungen unserer Stadt und unabhängig von Jahreszeit und Witterung ein Begegnungsraum für Groß und Klein. Ob Freizeitsport, gemütliches Beisammensein an einem der vier Pavillons oder Flanieren durch die weitläufige Parkanlage: Das Grütt ist aufgrund seiner hohen Aufenthaltsqualität ein beliebter Treffpunkt für die Bürgerschaft. Die hohe Nutzerfrequenz bringt aber leider auch Missstände mit sich: Achtlos liegengelassener oder weggeworfener Müll, mutwillig zerstörtes Parkinventar oder zerstörte Grünflächen fordern die Mitarbeitenden vom Werkhof und Stadtgrün, die sich für die Pflege und Instandhaltung des Parks verantwortlich zeichnen. Öffentliche Räume sind für das gemeinsame Miteinander da, sie bedürfen aber auch eines respektvollen Umgangs, damit alle Bürgerinnen und Bürger davon profitieren können“, berichtet Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić.

Das Grütt, aber auch die anderen Parkanlagen im Stadtgebiet, bedürfen über das Jahr hinweg verschiedener Maßnahmen. In regelmäßigen Intervallen sind daher zahlreiche städtische Mitarbeitende unterschiedlicher Aufgabengebiete in den Parkanlagen unterwegs, um die Flächen und Infrastruktur zu prüfen, instand zu halten und zu pflegen. So kümmern sich die Mitarbeitenden vom Stadtgrün ganzjährig um die Pflege der Grünflächen, Sträucher und Baumbestände im Landschaftspark. Ahorn, Buchen, Eichen, Hainbuchen, Linden, Robinien und Platanen gehören zum Baumbestand, der jährlich auf Verkehrssicherheit hin geprüft wird. Bei Bedarf werden Schnittmaßnahmen an den Bäumen vorgenommen, unter anderem um Lichtraumprofile entlang von Wegen herzustellen oder um Fehlentwicklungen in den Baumkronen vorzubeugen. Die Rasenflächen werden in der Wachstumsperiode wöchentlich gepflegt. Allerdings beschränken sich die Mäharbeiten im wöchentlichen Rhythmus auf die Randbereiche. Das dabei entstehend Schnittgut wird auf der Fläche belassen. Die intensive Bewirtschaftung eines Großteils der Rasenflächen wird nur zwei Mal im Jahr vorgenommen, um die Biodiversität im Park zu fördern. Die Beetpflege ist für die Stadtgrün-Mitarbeitenden in den vergangenen Jahren sehr viel aufwendiger geworden, da durch die langen Hitzeperioden, gerade im Sommer, ein erhöhter Gießaufwand notwendig ist. Die Bepflanzung der Beete erfolgt jeweils zu Beginn des Frühjahrs oder im Herbst.

Speziell im Landschaftspark Grütt übernimmt auch das Stadtgrün die Leerung und Reinigung der zahlreichen Müllbehältnisse. Insgesamt 49 Müllbehältnisse unterschiedlicher Größe sind in der Parkanlage aufgestellt. Sieben der sogenannten „Abfallhaie“ haben auch eine integrierte Bedienstation mit Abfalltüren für Hundebesitzer. Leider finden sich häufig tierische Hinterlassenschaften auf den Grünflächen, was bei Mäharbeiten immer wieder zu Problemen führt.

Die Wartung der Wegbeleuchtung oder der Pavillons und Grillstellen, wird von den Mitarbeitenden des Werkhofes vorgenommen. Ferner kümmern sie sich in Abstimmung mit dem Fachbereich Hochbau auch um die regelmäßige Prüfung der Spielgeräte auf den drei im Grütt befindlichen Spielplätzen.

Zunehmend zeichnet sich aber ab, dass der Respekt gegenüber der öffentlich zur Verfügung gestellten Infrastruktur nachlässt. Dies sind vermeidbare Schäden, welche die Stadt beheben muss, damit der Park als attraktiver Naherholungsort erhalten bleibt. „Hier wünscht man sich einen respektvolleren Umgang mit dem öffentlichen Raum, der allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht“, resümiert Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić.

Stabsstelle Medien und Kommunikation

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