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Ein Stapel Zeitungen und ein Tablet

Weckruf für den Klimaschutz


Die Verwaltung stimmt der Ausrufung des Klimanotstandes zu, soweit diese Anlass für den konkreten und verstärkten Einsatz aller Akteure in der Stadt für den Klimaschutz ist.    
 
„Wir richten den Blick weniger auf einen möglichen Notstand, sondern wollen vielmehr Energie, Ressourcen und Ideen bündeln und zukunftsweisend gemeinsam mit Politik und Bürgerschaft den Schutz des Klimas und der Umwelt gestalten,“ bekräftigt Oberbürgermeister Jörg Lutz die Zustimmung zum vorliegenden Antrag. „Wir wollen keinen Notstand verwalten, sondern vielmehr positiv die Bürgerschaft zum Mitmachen ermutigen. Vor diesem Hintergrund verstehen wir den Antrag als Weckruf in die Gesellschaft hinein.“  
Hierzu wird der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz einen strukturellen Handlungs- und Maßnahmenplan vorstellen, der im Kontext der vierten Rezertifizierung des European Energy Awards steht. Durch den European Energy Award arbeitet die Stadtverwaltung fachbereichs- und eigenbetriebsübergreifend an diesem Thema und hat ein vierjähriges Arbeitsprogramm aufgestellt. Dieses wird jährlich evaluiert. Darüber hinaus verfolgt die Stadt Lörrach, seit einem Gemeinderatsbeschluss 2012, das Ziel „Klimaneutrale Stadt Lörrach 2050“, mit dem klare mittel- und langfristige Ziele für den Klimaschutz definiert und verfolgt werden. Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen werden jährlich Ziele und Maßnahmen zum Klimaschutz erarbeitet und verabschiedet.
 
Die rund 30 jährige konsequente aktive Umweltarbeit und seit rund 20 Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Klimaschutz macht deutlich, dass Klimaschutz in Lörrach bereits eine hohe Priorität hat und Erfolge erzielt hat. So wurden die Kennzahlen für die CO2-Emissionen in den 45 städtischen Gebäuden von knapp 17 kg/m²  im Jahr 2009 auf 13 kg/m² im Jahr 2017 reduziert. Das Ziel ist es im Jahr 2020 die Emissionen auf 12  kg/m² zu reduzieren.
Neben der deutlichen Reduzierung des Energie- und Wasserverbrauchs in den städtischen Einrichtungen durch zahlreiche energetische Maßnahmen gab und gibt es zahlreiche Projekte die direkt an die Bürgerschaft adressiert sind, wie zum Beispiel Stromsparcheck, Energie- und Umwelttage, Tag der Mobilität, Energieberatung, Energie- und Klimaschutzschulen, Erstellung des Solarkataster, Wärmenetzsondierung, einen positiven Modal Split oder die Gebäudesanierungsoffensive.
 
Die Stadt Lörrach wird die bisherige Organisationsstruktur und die Erarbeitung von geeigneten Maßnahmen weiter entwickeln, mehr Transparenz schaffen und die Bürgerschaft zukünftig stärker einbeziehen. Hierzu soll das bestehende Gremium „Projektkommission Energiestadt“ in „Klimabeirat“ umbenannt werden und interessierte, sachkundige Bürgerinnen und Bürger für die Mitarbeit gewonnen werden. „Jeder konstruktive Impuls ist ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz, den wir mehr denn je als gesellschaftliche Aufgabe verstehen, Bürgerschaft, Politik und Verwaltung im Schulterschluss,“ betont Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić.
Susanne Baldus-Spingler

Ihre Ansprechpartnerin

Susanne Baldus-Spingler   Fachbereichsleiterin Medien und Kommunikation
Telefon: 0 76 21 4 15-1 07  s.baldus-spingler@loerrach.de  Weitere Informationen
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