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Queransicht einer Großen Drüsenameise

Invasive Insektenarten im Stadtgebiet

Immer wieder siedelt sich Flora und Fauna im Lörracher Stadtgebiet an, die bislang nicht hier heimisch waren. Manche dieser Arten können das Ökosystem stören. Dann werden bestimmte Arten als Invasive Arten definiert und besondere Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung einzudämmen. Die aktuellen Arten finden Sie auf dieser Seite.

Bitte beachten Sie: Die Zuständigkeit teilt sich meist zwischen der Stadt Lörrach und des Landkreises Lörrach. Details über die jeweiligen erforderlichen Maßnahmen finden sie auf der jeweiligen Seite der invasiven Art.

  • Queransicht einer Großen Drüsenameise
  • Große Drüsenameise

    Die Große Drüsenameise wurde im Spätsommer 2026 im Lörracher Stadtgebiet gesichtet. Sie kann Schäden an elektrischer Infrastuktur verursachen oder Gehwege und Straßen untergraben.
  • Japankäfer
  • Japankäfer

    Im Juni 2024 wurden an der Grenze zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt in der Schweiz mehrere Japankäfer (Popillia japonica Newman) gefunden. Der Käfer gilt als besonders gefährlicher Schädling. Eine Ausbreitung des Käfers in der Region muss deshalb eingedämmt werden. Es bestehen deshalb Sonderregeln: ganzjährig für die Entsorgung von Erdmaterial und während der Flugzeit von Juni bis September für die Entsorgung von Grünabfällen.

  • Asiatische Hornisse auf einem Zweig.
  • Asiatische Hornisse

    Im Herbst 2025 wurden erstmals Nester der Asiatischen Hornisse im Lörracher Stadtgebiet entdeckt. Diese Hornisse verteidigen ihre Nester, weshalb es zu Stichverletzungen kommen kann. Die Stadt Lörrach empfiehlt sicheren Abstand zu Hornissennestern und bittet die Bürgerschaft um Meldung der gesichteten Vorkommen.
  • Asiatische Tigermücke
  • Asiatische Tigermücke

    Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) ist eine invasive Stechmückenart aus Südostasien. Die Asiatische Tigermücke ist auch tagsüber aktiv und aggressiver als heimische Arten.

  • Die Amerikanische Rebzikade als Nahaufnahme
  • Amerikanische Rebzikade

    Die Amerikanische Rebzikade überträgt die Rebkrankheit Grapevine flavescence dorée phytoplasma, auch Goldgelbe Vergilbung genannt. Die Krankheit kann erhebliche wirtschaftliche Schäden im Weinbau verursachen. Das Landratsamt Lörrach hat deshalb zum 28. November 2025 eine Allgemeinverfügung erlassen, um eine Verbreitung der Krankheit sowie ihres Überträgers, der Amerikanischen Rebzikade (Scaphoideus titanus), zu verhindern. Zur Allgemeinverfügung des Landkreises Lörrach
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