Fachbereich Medien und Kommunikation

Pressemitteilung

Schüler gestalten eigenen Schulhof


Die Lümmelbänke an der Pestalozzi-Schule

Seit April konnten Schülerinnen und Schüler beider Schulen in verschiedenen Projekten Spiel- und Sitzbereiche ihrer Pausenhöfe nicht nur planen, sondern auch selbst bauen.
 
An der Pestalozzi-Schule entsteht derzeit in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern ein neuer Spiel- und Sitzbereich nördlich des Schulhofs. Die Firma bau-werk aus Schliengen, spezialisiert auf Baupädagogik, wurde von Schulleiterin Isolde Weiß für die Neugestaltung des Schulhofs einbezogen. Nach einer umfangreichen Befragung und intensiven Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern, entstand bereits letzten Sommer im Auftrag der Stadt der erste Plan des neuen Aktivspielbereichs. Thomas Lang, Inhaber der Firma bau-werk, erarbeitete zusammen mit Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern ein Konzept, das rund um die Schule interessante Spiel- und Sitzbereiche anbieten soll. In mehreren Bauabschnitten wird in den kommenden Jahren der Schulhof in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern der Schulhof jedes Jahr immer weiter aufgewertet. Das komplette Bauvorhaben ist mit etwa 200.000 Euro berechnet, für den ersten Bauabschnitt hat die Stadt 40.000 Euro bereitgestellt.
 
In diesem Jahr ist der nördliche Teil des Schulhofs dran. Die unscheinbare Grasfläche im Hangbereich hat sich innerhalb einer Woche zu einem interessanten Spielraum mit verschiedenen Stationen entwickelt. Es sind Spielgeräte zum Balancieren, ein Sitzkreis, der auch als grünes Klassenzimmer dienen soll, sowie Lümmelbänke im Bau. Durch die pädagogische Ausrichtung der Baufirma lernen die Schülerinnen und Schüler vieles über die Materialien, die sie auf ihrem Schulhof verbauen. So werden auch Themen wie Arbeitssicherheit und Materialdichte von Thomas Lang während der Arbeiten behandelt: Ist Holz leichter oder schwerer als Wasser? Welche Kleidung muss man beim Arbeiten mit einer Motorsäge tragen? Die Schülerinnen und Schüler packen bei den Arbeiten mit an und zeigen viel Motivation. Die ersten sichtbaren Ergebnisse haben auch den Fachmann überzeugt.
In enger Zusammenarbeit der zwei zuständigen städtischen Fachbereiche Grundstücks- und Gebäudemanagement sowie Jugend/Schulen/ Sport, werden die Schüleraktionen organisiert und gefördert. Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić erklärt: „Mit den Aktionen kommen die Schülerinnen und Schüler mit den Themen Bürgerbeteiligung und Handwerksberufen in Berührung. Wir unterstützen und schätzen die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler sehr, denn, was man selber schafft, das liebt man auch. Das Engagement der jungen Menschen macht alle glücklich.“
 
Auf dem Wintersbuckschulhof ist das nun die zweite Schüleraktion in kurzer Zeit. Vor den Osterferien durften die Schüler der Albert-Schweitzer-Schule zwischen den provisorischen Holzmodulen eine Sitzlandschaft mitgestalten. „Wie die Schüler mitgemacht haben, das war echt wahnsinnig!“ bekräftigt Thomas Lang bei der Abnahme und lobte den besonders guten Umgang der Gemeinschaftsschüler miteinander.

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