Fachbereich Medien und Kommunikation

Pressemitteilung

Stadt Lörrach „Verwaltung 2030“


Rathaus Stadt Lörrach

Das Ziel ist es, die Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stetig weiterzuentwickeln und auf aktuelle Herausforderungen und sich ändernde Rahmenbedingungen effizient, schnell und gut reagieren zu können. Dazu ist es notwendig Verwaltungsabläufe optimal zu synchronisieren sowie Prozesse und Strukturen anzupassen.
 
„Im Mittelpunkt des Vorhabens "Verwaltung 2030" stehen die Einwohnerinnen und Einwohner von Lörrach, für die wir in allen Bereichen eine optimale Dienstleistung erbringen möchten“. Dazu machen wir uns gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den Weg, nutzen deren Wissen und haben die Erwartungen aus Bürgerschaft, Politik und auch Mitarbeiterschaft fest im Blick“, bekräftigt Oberbürgermeister Jörg Lutz. „Von Innen nach Außen werden wir die Verwaltungsstruktur kritisch beleuchten, unter dem Begriff der Aufgabenkritik anschauen, ob wir das Richtige auch richtig tun und unser Projektmanagement in erfolgreiche Bahnen leiten, um letztendlich als Arbeitgeber für unsere Fachkräfte attraktiv zu sein.“
Die Erwartungen spiegeln sich in den Begriffen Bürgerfreundlichkeit, schlanke und effiziente Verwaltung, digitale Dienstleistungen, erfolgreiche Projektumsetzung, gutes Betriebsklima sowie der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.  
Rund zwanzig Jahre nach der letzten Verwaltungsuntersuchung, der Verwaltungsreform 2002, haben Oberbürgermeister Jörg Lutz und Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić den Auftrag für die Begleitung des Projekts „Verwaltung 2030“ an das Beratungsunternehmen Iltis aus Rottenburg am Neckar gegeben, das in einem partizipativen Verfahren gemeinsam mit der Mitarbeiterschaft die aufgerufenen Ziele erreichen will.
Hierzu sind vier Projekte mit Strahlkraft in die gesamte Verwaltung aufgerufen. Die Digitalisierung, mit Wirkungen nach Innen und Außen, im Themenfeld Planen und Bauen die Bereiche Hochbau und Tiefbau sowie der große Bereich Bürgerdienste und Soziales. „Bereits in der ersten Ansicht dieser vier zentralen Projekte wird die Verknüpfung und Verzahnung innerhalb der Verwaltung deutlich“, erläutert Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić. „Es gibt keinen Fachbereich innerhalb der Verwaltung, der durch die Untersuchung dieser Projekte nicht direkt an der zukünftigen Weichenstellung mitwirken kann, und das dezernatsübergreifend.“
 
Nach der Vorstellung des Vorhabens im Rahmen der Mitarbeiterversammlung und als Bericht für den Gemeinderat, beginnt die konkrete Arbeit in den Untersuchungsprojekten gemeinsam mit der Mitarbeiterschaft. Der Prozess ist dialogorientiert aufgebaut, Interviews mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Workshops zu Prozessverbesserungen, ein Ideenspeicher und der direkte Austausch mit der Verwaltungsspitze und dem Personalrat sind die Werkzeuge der Beteiligung der Mitarbeiterschaft. „Wir beginnen Schritt für Schritt mit den aufgerufenen Projekten, nutzen deren Strahlkraft in die gesamte Organisation hinein und belasten somit nicht die gesamte Verwaltung“, verweist Oberbürgermeister Jörg Lutz auf das konzeptionelle Vorgehen. Ab Juni beginnt die Beteiligung der Mitarbeiterschaft, ab September die Arbeit in den Projekten Digitalisierung, Hochbau, Tiefbau und Bürgerdienste und Soziales. Im November 2019 ist eine erste Ergebnissicherung und ein Zwischenbericht für die Mitarbeiterschaft und den Gemeinderat eingeplant, Ende 2020 erwartet die Verwaltungsspitze die Ergebnispräsentation. Für das Projekt „Verwaltung 2030“ sind im Haushalt 2019 70.000 Euro eingestellt.

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