Fachbereich Medien und Kommunikation

Pressemitteilung

Provisorische Erweiterungsräume an Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule in Betrieb


v.l.n.r.: Rainer Eisenkolb, stellv. Schulleiter; Ilona Oswald, stellv. Fachbereichsleiterin Jugend / Schulen / Sport; Oberbürgermeister Jörg Lutz; Annette Buchauer, Fachbereichsleiterin Grundstücks- und Gebäudemanagement; David Weber, Schulleiter

Die neue Schulform beansprucht gegenüber herkömmlichen Schulen zusätzliche und vor allem anders konzipierte Unterrichtsräume, die bis zur Fertigstellung eines geplanten Erweiterungsbaus in einem Provisorium aus Holzmodulbauten untergebracht sind. Diese wurden Ende des Jahres 2018 fertig gestellt und nun durch Oberbürgermeister Jörg Lutz der Schule zur Nutzung übergeben.
 
Im Zuge der Schulentwicklungsplanung entschied der Gemeinderat in den Jahren 2016 und 2017, dass sowohl die Gemeinschaftsschule als auch die Grundschule am Standort der Albert-Schweitzer-Schule erhalten bleiben soll. Mit dieser Entscheidung ging einher, dass die Schule zu einer dreizügigen Gemeinschaftsschule ausgebaut werden soll. Um die Raumanforderungen zu erfüllen, sind zusätzliche Räume für neue Lernformen der Gemeinschaftsschule in Form von Lernateliers, Lernlandschaften, Ruhezonen und Begegnungsräumen zu schaffen. Diese Räume sollen in einem großen Erweiterungsbau, dessen Planung im Jahr 2018 begonnen wurde, auf einer Teilfläche des bisherigen Schulhofs entstehen.
 
Bis zur Eröffnung des Neubaus, voraussichtlich im Schuljahr 2021/2022, ist es zur Unterbringung aller Lerngruppen der Gemeinschaftsschule erforderlich, dass bereits jetzt Räume in einem Provisoriumsbau in Holzbauweise untergebracht werden. In enger Zusammenarbeit mit der Schule wurde für dieses Provisorium ein Raumprogramm mit insgesamt 380 m² Fläche auf die neuen Lernformen zugeschnitten.
Dieses Gebäude wurde am 5. Februar 2019 durch Oberbürgermeister Jörg Lutz an die Schulleitung übergeben. „Der Erweiterungsbau an der Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule ist ein wichtiger Baustein in unserem Schulentwicklungsplan“, erklärt Oberbürgermeister Jörg Lutz. „Mit den hochwertigen Holzmodulen können wir schon jetzt ein besseres Lernumfeld für die Schülerinnen und Schüler ermöglichen.“
Provisorische Erweiterungsräume mit hoher Qualität
Der Vorentwurf stammt vom Planungsbüro Askari Architekten aus Weil am Rhein. Realisiert wurde das Gebäude aus Holzmodulen durch die Firma Varia Home aus Wangen im Allgäu. Das Provisorium besteht aus drei Gebäuderiegeln, die miteinander über eine überdachte Laube verbunden sind. Die Überdachung des Außenraums verbessert auch die aktuelle Situation des Schulhofs, in dem kaum überdachte Flächen für die Mittagspause vorhanden sind. In einem der Riegel befindet sich ein Gemeinschaftsraum, im zweiten drei Gruppenräume, die Sanitäranlagen und das Foyer für die Schülergarderobe und im dritten ein großes Lern-Atelier mit zwei Begleiträumen. Das Provisorium wurde an die Fernwärme und die Sanitärleitungen des benachbarten Schulgebäuderiegels angeschlossen.
Mit den neuen Lernateliers, die es in anderen städtischen Schulen noch nicht gibt, kann das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschule umgesetzt werden.
 
Die Außenanlagen sind noch nicht fertig gestellt. Hier wird die Firma Bauwerk aus Schliengen im Rahmen eines Schulprojekts gemeinsam mit den Schülern Holzpodeste und Aufenthaltsbereiche selbst errichten. Die Arbeiten sollen vor Ostern fertig gestellt sein. Die Außenfläche ist für die Schule von Bedeutung, da ein großer Teil des Schulhofs mit Baubeginn des Erweiterungsgebäudes für die Schule nicht mehr nutzbar sein wird.

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