Fachbereich Medien und Kommunikation

Pressemitteilung

Planungsvarianten im Sportstättenkonzept Neumatt-Brunnwasser


Planungsvarianten im Sportstättenkonzept Neumatt-BrunnwasserVoraussetzung für den städtebaulichen Planungswettbewerb Neumatt-Brunnwasser ist die Balance zwischen Wohnen, Sport und Erholung in Haagen und Hauingen. Wichtiger Eckpunkt war zudem der Wunsch des TC Lörrach, seine Sportstätte vom Rande des Grütt ins nördliche Stadtgebiet zu verlagern. Dieser anspruchsvollen Zielsetzung will das Sportstättenkonzept Neumatt-Brunnwasser gerecht werden, bei dem das Miteinander von Wohnen und Freizeitflächen ausgelotet werden soll. Ein wichtiger Meilenstein war ein gemeinsamer Termin im September 2018. Dabei haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik und den Fußball- und Tennisvereinen in Lörrach über die aktuellen Entwicklungen und Bedarfe ausgetauscht.
 
Ziel war eine Bestandsaufnahme der aktuellen Vereinsentwicklung in den Sportarten Fußball und Tennis in Lörrach, sowie deren zukünftigen Bedarfe. Begleitet wurden die Gespräche durch das sportwissenschaftliche Institut ikps, das bereits die Sportentwicklungsplanung für Lörrach begleitet hat. Es legte Bedarfsberechnungen und Sportstättenanalysen aller Fußball- und Tennisvereine aus Lörrach vor. Im Dialog hat die Verwaltung die Rahmenbedingungen herausgearbeitet, um eine für alle Beteiligten tragfähige Planung der Verteilung von Wohn- und Sportflächen in Haagen und Hauingen zu erarbeiten.
Der Entwurf der Verwaltung schlägt eine Brücke zwischen den Interessen der einzelnen Vereine und des gesamtstädtischen Bedürfnisses nach Wohnraum. Die Verwaltung schlägt einen minimalen Eingriff vor: der TC Lörrach (Tennis) soll nach Haagen umsiedeln und die Sportstätten des SC Haagen (Fußball) bleiben am Haagener Standort. Dabei bleiben die Vereinsinteressen gewahrt und gleichzeitig kann in dem Gebiet eine ausgewogene Wohnbebauung erreicht werden. Die Investitionskosten für die Stadt Lörrach bleiben mit Blick auf das Umgestaltungsvolumen vergleichsweise gering (da alle anderen Vereine an ihren Standorten mit ihren Spielstätten bleiben).
 
Das nun vorliegende Planungsszenarium schlägt die zukünftigen Spielstätten der Vereine vor und soll nach Rückmeldung aus den Vereinen in den städtebaulichen Planungswettbewerb für das Gebiet Neumatt-Brunnwasser einfließen. Auch werden Fragestellungen nach Abwasserkanälen, detaillierten Grundstücksverhältnissen und Zufahrten zielgerichtet untersucht und Fachgutachten beauftragt, beispielsweise zum Lärmschutz.  
Nach der Vorstellung im Gemeinderat am 23. Oktober und in den Ortschaftsräten am 06. November wird die Verwaltung mit den Sportvereinen erneut in den Dialog treten, um zeitnah einen beschlussfähigen Rahmenplan präsentieren und die nachfolgenden Aufgabenstellungen bearbeiten zu können. Vor dem städtebaulichen Wettbewerb werden die Anwohner beteiligt. „Das Sportstättenentwicklungskonzept Neumatt-Brunnwasser ist vielschichtig und die zentrale Grundlage für die Wohnbebauung. Im guten Dialog sind wir gemeinsam mit den Vereinen einen großen Schritt vorwärts gekommen.“, bekräftigt Oberbürgermeister Jörg Lutz das Ergebnis.

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