Dienstleistung

Hypothek oder Grundschuld bestellen

Hypothek und Grundschuld sind Grundpfandrechte. Sie dienen dazu, Kredite abzusichern.

  • Die Hypothek sichert eine bestimmte Forderung.
  • Die Grundschuld ist nicht an eine bestimmte Forderung gebunden. Sie kann beliebig oft als Sicherheit verwendet werden, auch für neue Darlehen. Sie und eine kreditgewährende Bank regeln deshalb in einem gesonderten Sicherungsvertrag, welche Forderungen durch die Grundschuld gesichert werden. Bevor Sie Ihre Unterschrift unter einen Sicherungsvertrag setzen, sollten sich Sie sich über dessen genauen Umfang informieren und gegebenenfalls rechtskundigen Rat einholen. Aus dem Sicherungsvertrag ergibt sich in der Regel auch Näheres zur Art der Rückzahlung.

In der Praxis hat sich die Grundschuld durchgesetzt.

Hinweis: Im Einzelnen sind zahlreiche Fallgestaltungen vorstellbar. Deshalb ist eine Einzelberatung unerlässlich.

Grundpfandrechte können auch als Briefgrundpfandrechte begründet werden. Das erleichtert bei der Hypothek die Abtretung der hypothekarisch gesicherten Forderung und bei der Grundschuld die Übertragung der Grundschuld selbst.

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Zugehörigkeit zu
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Voraussetzungen

Sie möchten einen Kredit absichern.

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Verfahrensablauf

Das Grundpfandrecht bestellen Sie bei einem Notariat. Dort geben Sie auch die Erklärung ab, die für die Abtretung oder Löschung eines Grundpfandrechtes erforderlich ist.

Die Notarin oder der Notar

  • bereitet die Unterlagen vor,
  • erklärt die oft komplizierten Vertragsbestandteile und
  • sorgt für die korrekte Grundbucheintragung.
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Erforderliche Unterlagen

Je nach Einzelfall sind unterschiedliche Unterlagen notwendig. Informieren Sie sich bei Ihrem Notariat oder beim Grundbuchamt, welche Dokumente Sie benötigen.

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Kosten/Leistung

Je nach Einzelfall fallen unterschiedlich hohe Gebühren an. Informieren Sie sich bei Ihrem Notar oder Ihrer Notarin beziehungsweise beim Grundbuchamt, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

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Sonstiges

Achtung: Die Bank braucht Sie nicht vor einem Gericht auf Duldung der Zwangsvollstreckung verklagen, wenn Sie sich als Grundstückseigentümer oder Grundstückseigentümerin - wie in der Praxis häufig - in einer notariellen Urkunde der sofortigen Zwangsvollstreckung in der Form unterwerfen,

  • dass die Zwangsvollstreckung aus der Urkunde gegen den jeweiligen Eigentümer oder die jeweilige Eigentümerin des Grundstücks zulässig sein soll, und
  • die Unterwerfung in das Grundbuch eingetragen ist.

Eine solche Unterwerfungserklärung finden Sie in Formularen für Grundschulden.

Vollstreckt die Bank zu Unrecht, können Sie sich als Eigentümerin oder Eigentürmer vor Gericht verteidigen.

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Rechtsgrundlage

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