Frau
Britta Staub-Abt
Fachbereichsleiterin Umwelt und Klimaschutz
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Zimmer 15.16

Fledermäuse

Die Bestimmung von Fledermäusen ist sehr schwierig und kann oft nur durch Experten erfolgen. Aus diesem Grund möchten wir auf eine Erfassung der Arten verzichten und die Fledermäuse allgemein betrachten.
 
Viele Fledermausarten nutzen in der Stadt Gebäude als Winter- und Sommerquartiere. Sie wohnen in Kirchen, Wohnhäusern, Hallen oder Scheunen und sind diesen Orten oft über Jahrzehnte treu. Je nach Art halten sie sich in engen Spalten auf, wie etwa hinter Fensterläden oder zwischen der Außenwand und der Fassadenverkleidung. Oder sie bevorzugen freie Räume, die möglichst dunkel sind, wie Dachböden, Keller oder Jalousiekästen. Zusätzlich quartieren sie sich auch unter Brücken oder in alten Bäumen innerhalb der Stadt ein.
Die Anwesenheit von Fledermäusen bleibt oft unbemerkt und wird erst bei Baumaßnahmen entdeckt. Sie können den Fledermäusen helfen, indem Sie sie schon frühzeitig miteinplanen und beispielsweise den Ein- und Ausflug erhalten oder neu schaffen. Als Einflug können etwa spezielle Lüftungsziegel eingesetzt werden. Auch die Verschalung von Häusern kann mit einem wenige Zentimeter weiten Abstand zur Hauswand erfolgen, so dass Fledermäuse in dieser engen Spalte Unterschlupf finden können. Zusätzlich stehen im Handel auch Einbausteine und sogenannte Fledermausbretter zur Verfügung, die diesen fliegenden Mitbewohnern eine neue Heimat bieten können.

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