Frau
Britta Staub-Abt
Fachbereichsleiterin Umwelt und Klimaschutz
Telefon:
0 76 21 4 15-555
Fax:
0 76 21 4 15-425
Zimmer 15.16

Für weitere Informationen und Beratung wenden Sie sich gerne an:
 
Trinationales Umweltzentrum e.V.
Fachbereich Grenzüberschreitender Naturschutz
Weiler Straße 13
D-79540 Lörrach
Tel.: +49-(0)-7621-1614971
E-mail: nature@truz.org

Unter einem Dach - Fliegende Mitbewohner gesucht!

2012 rief die Stadt Lörrach im Rahmen des Projektes Unter einem Dach - Fliegende Mitbewohner gesucht!  Sie als Projektträger dazu auf, einen Beitrag zur Steigerung der Artenvielfalt in der Stadt zu leisten.
Denn viele Vogel- und Fledermausarten, die ihren Lebensraum von der Wildnis in Städte und Dörfer verlegen mussten, suchen auch in unserer Stadt vergeblich nach einem Quartier.
Bislang fanden sie meist unbemerkt in Mauernischen, Sparrengebälk oder unter Dächern eine neue Heimat und waren so dem Menschen lange Zeit als biologische Schädlingsbekämpfer von Nutzen.
Viele lebten dabei so versteckt, dass die Hausbewohner sie noch gar nicht bemerkt haben. So kommt es bei Gebäudesanierungen und Umbaumaßnahmen immer wieder unwissentlich zur Vertreibung der kleinen Gäste. Generell gilt: Nicht nur die Vogelarten sowie Fledermäuse sind streng geschützt, sondern auch ihre Nist- und Zufluchtstätten.

Neue Nistmöglichkeiten sind Mangelware!
Sowohl durch den Erhalt bestehender Nistplätze als auch durch die Schaffung neuer Quartiere können Sie einen wichtigen Beitrag zum Überleben Ihrer fliegenden Mitbewohner leisten.

Helfen Sie mit, die Gebäudebrüter in Lörrach zu erfassen, um unsere fliegenden Mitbewohner und ihre Nistplätze zu schützen und melden Sie uns weiterhin Gebäude an oder in denen Gebäudebrüter leben!

Ihre Ergebnisse nehmen wir auf in unsere Karten im Geoinformationssystem, die Aufschluss über die Verbreitung schützenswerter Gebäudebrüter in unserem Stadtgebiet geben. Diese Karte wird für jeden Bürger frei zugänglich sein, so dass Hausbesitzer, Bauherren, Architekten und Energieberater darin unterstützt werden, die Gebäudebrüter bei ihren Plänen schon frühzeitig zu berücksichtigen.
 
Das Ausgangsprojekt  wurde durch die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg zu 70 Prozent gefördert und das Trinationale Umweltzentrum (TRUZ) mit der Kartenstellung beauftragt.


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