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Britta Staub-Abt
Fachbereichsleiterin Umwelt und Klimaschutz
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Landschaftsschutzgebiet Tüllinger Berg

KlimaschutzDer Tüllinger Berg erhebt sich bis zu einer Höhe von 460 Metern über NN und bietet einen schönen Ausblick auf das Dreiländereck sowie die umliegenden Städte Lörrach, Weil am Rhein und Basel.

Prägend ist am Tüllinger Berg hinsichtlich der Nutzung die vielfältige und kleinteilige Struktur. Während im Nordosten noch der Ackerbau erkennbar ist, wechseln sich Richtung Südwesten zusammenhängende Wiesen zum Teil mit Streuobst, sowie Hecken und Gehölze ab. Richtung Landes- und Gemarkungsgrenze sind weithin die Reben sichtbar. Auch die Bedeutung für die Vogelwelt ist beachtlich: 21 der dortigen Brutvögel stehen auf der „Roten Liste“. Am Tüllinger Berg befindet sich das größte Zaunammer-Brutgebiet in Baden-Württemberg.

Diese Struktur konnte auch mit Hilfe der Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet erhalten werden. Der ersten Verordnung 1959 folgte 1978 eine Änderung. Darüber hinaus gehören große Flächen des Tüllinger Berges zum Natura 2000 Gebiet.

Auf den Höhen des Tüllingers fand 1702 die Schlacht am Käferholz statt, wo sich französische und kaiserliche Truppen im Zuge des Spanischen Erbfolgekriegs gegenüber standen.

In der Broschüre „Landschaftspflege in Lörrach“ wird das Landschaftsschutzgebiet am Tüllinger Berg vorgestellt. Für alle Interessierten gibt es diese Broschüre im Rathaus Lörrach beim Fachbereich Umwelt und Klimaschutz.

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