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Britta Staub-Abt
Fachbereichsleiterin Umwelt und Klimaschutz
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Zimmer 15.16

Biotope

Der Begriff Biotop ist wertfrei und bezeichnet sowohl natürlich entstandene Landschaftsbestandteile wie Bäche, Bergwald, Nadelwald, Mischwald als auch vom Menschen erschaffene Grünstandteile wie Stadtlandschaften. Im alltäglichen Gebrauch wird das Biotop im Sinne von Lebensraum benutzt.

Seit dem 01.01.1992 sind über die Naturschutzgesetzgebungen mehrere Biotoptypen, wie zum Beispiel Moore, Sümpfe, naturnahe- und unverbaute Bach- und Flussabschnitte, Quellbereiche, seggen- und binsenreiche Nasswiesen, Trocken- und Magerrasen, Feldhecken und Feldgehölze, Höhlen, Dolinen, Hohlwege unmittelbar unter Schutz gestellt.

Diese besonders geschützten Biotope dürfen gem. §30 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) bzw. §33 Landesnaturschutzgesetz (LNSchG) nicht zerstört und erheblich oder nachhaltig beeinträchtigt werden. Zulässig sind aber zum Beispiel Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen, die zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Biotope notwendig sind. Auch die Fortsetzung der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung, wie sie am 31.12.1992 ordnungsgemäß ausgeübt wurde, ist erlaubt.

Auf Lörracher Gemarkung gibt es insgesamt mehr als 180 Biotope mit einer Gesamtfläche von zirka 100 Hektar. Die Biotope sind überwiegend Uferbereiche, Wälder und Feldhecken (Gebüsche, Gehölze), gefolgt von trockenen Magerrasenflächen.

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