Frau
Nicole-Simone Dahms
Stadtentwicklung/ grenzüberschreitende Zusammenarbeit
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Agglomerationsprogramm Basel

Die städtischen Ballungsräume haben immer größere Probleme durch Zersiedelung und Verdichtung sowie  das weiter anwachsende Verkehrsaufkommen. In der Agglomeration Basel kommt noch die Grenzlage hinzu mit vielfältigen Abstimmungs- und Koordinationsaufgaben. Das 2007 eingerichtete Schweizer Agglomerationsprogramm hat zum Ziel, der unkoordinierten Entwicklung von Siedlungen und Verkehrsinfrastruktur in den Agglomerationen  entgegen zu wirken und mittels finanzieller Unterstützung aus Schweizer Bundesmitteln die regionale Infrastruktur (grenzüberschreitend) zu verbessern.

Der trinationale Raum um Basel ist eine von drei grenzüberschreitenden Schweizer Agglomerationen. Das Agglomerationsprogramm Basel ist ein Verein nach Schweizer Recht mit insgesamt sechs Mitgliedern, die Schweizer Kantone Basel Stadt, Basel Landschaft, Aargau, Solothurn, der Landkreis Lörrach (Regionalverband Hochrhein Bodensee) sowie der französische Gemeindeverband „Communauté des communes des trois frontières“. Die Geschäftsstelle des Agglomerationsprogramms Basel hat ihren Sitz in Liestal, Basel Landschaft.

Bahnhof Lörrach-Stetten   Regio S-Bahn

Alle vier Jahre wird ein Maßnahmenprogramm erarbeitet, das beim Schweizer Bund zur Mit­finanzierung ein­gereicht wird. Grundlage für sämtliche Maßnahmen ist das mit Vertretern aller Teilräume erarbeitete Zukunftsbild mit den Leitzielen:
  • Landschaft: Erhalt der fingerartigen Grünraumstruktur
  • Siedlung: Konsequente Siedlungsentwicklung nach innen
  • Verkehr: Ausbau der Regio-S-Bahn auf den regionalen Strecken und in Basel (Herzstück)
Derzeit wird die  3. Generation des Agglomerationsprogramms erarbeitet. Der Antrag muss im Dezember 2016 in Bern beim Schweizer Amt für Raumentwicklung (ARE) eingereicht werden. Bei als förderungswürdig erachteten Maßnahmen beteiligt sich der Schweizer Bund mit bis zu 50 % an den Investitionskosten. Dabei werden auch Maßnahmen im grenznahen Ausland, d.h. in Deutschland oder Frankreich, mitfinanziert. Seit Beginn des Programms hat der Bund die Region Basel mit 12.1 Mio. CHF unterstützt.

Die Agglomeration Basel ist insgesamt in acht „Korridore“ aufgeteilt, Lörrach befindet sich im „Korridor Wiesental“ und liegt damit unmittelbar im Planungsraum des Agglomerationsprogramms. In der derzeitigen Arbeitsphase steht für die Geschäftsstelle die Zusammenarbeit mit den Gemeinden im Vordergrund. An diesem Prozess wirkt die Stadt Lörrach aktiv mit.


Mitwirkungsveranstaltung „Regionales Raumkonzept Wiesental 2040“ am 21. Januar 2019.
Die Zukunft des Wiesentals soll durch ein gemeinsames Raumkonzept gestaltet werden, dies ist erklärtes Ziel aller beteiligten Städte und Gemeinden im Wiesental von Riehen bis Zell i.W., des Landkreises Lörrach, des Regionalverbands Hochrhein-Bodensee und von AggloBasel e.V., um den Raum mit hoher Lebensqualität und wirtschaftlichem Potential im Umfeld der Stadt Basel zu erhalten und zu entwickeln. Die bestehende, gewachsene Struktur aus städtischen Zentren, ruhigen Wohnorten, historischen Ortskernen, belebten Zentren mit Einkaufsmöglichkeiten, bedeutenden Arbeitsplatzschwerpunkten, Landschaftsräumen für Natur, Landwirtschaft, Erholung und Freizeit funktioniert und hat sich weitgehend bewährt.

Das Wiesental im Aggloprogramm Basel. Präsentation von Jessica Fässler, Agglo Basel
Regionales Raumkonzept Wiesental 2040. Präsentation des Planungsbüros

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