Frau
Annette Buchauer
Fachbereichsleiterin Grundstücks- und Gebäudemanagement
0 76 21 / 4 15-313
0 76 21 / 4 15-693
E-Mail senden / anzeigen
Zimmer 4.09

Kunst- und Musikneubau TonART

Das Hans-Thoma-Gymnasium (HTG) und das Hebel-Gymnasium teilen sich im TonART die Räume für Kunst- und Musikunterricht eines Gebäudes, was ein Novum in der Lörracher Schullandschaft darstellt. Insbesondere die beiden Gymnasien rücken dadurch als Schulzentrum näher zusammen. TonArt soll sich als ein Ort der Begegnung entwickeln, nicht nur für Schüler, sondern für alle kulturell Interessierten Lörrachs und aus der Umgebung

Im Jahr 2007 führte die Stadt Lörrach einen Wettbewerb unter dem Arbeitstitel „Campus Rosenfels“ durch, mit dem Ziel die drei Schulen am Ort zu einer gemeinsamen Lehr- und Lernstätte nach Vorbild eines Campus zu verbinden. So bestand als Anforderung an die Gestaltung der Verbindungsachse Baumgartnerstraße, ein Bindeglied zwischen HTG, Hebel-Gymnasium und Theodor-Heuss-Realschule zu schaffen inklusive der Planung eines Neubaus für Kunst- und Musikunterricht beider Gymnasien. Im Dezember 2007 fiel die Entscheidung für den Musik- und Kunstbau auf das Büro AV 1 aus Kaiserslautern. Im Dezember 2008 gab der Gemeinderat den Startschuss für das Bauvorhaben.

TonART (Foto: Michael Heinrich, Fotografie für Architekten, München) TonART (Foto: Michael Heinrich, Fotografie für Architekten, München) TonART (Foto: Michael Heinrich, Fotografie für Architekten, München)

Gemäß dem Wettbewerbsbeitrag durch das Büro AV 1 Architekten sind zwei Türme entstanden, welche die Kunst- und Musiksäle aufnehmen. Beide Gebäudeteile sind im Erdgeschoss und 1. OG durch den Mehrzwecksaal und im 2. OG durch einen Verbindungsflur mit Lehrerstützpunkt und Dachterrasse, die bei schönem Wetter auch für Unterricht im Freien genutzt werden soll, verbunden.

Der Mehrzwecksaal dient in erster Linie als Aula des Hebel-Gymnasiums. Er wird gemäß der Versammlungsstättenverordnung mit Wärmerückgewinnung be- und entlüftet. Der Saal und das Lehrerzimmer werden über eine Fußbodenheizung beheizt, die Klassenzimmer mit herkömmlichen Heizkörpern. Die Beheizung der Flure erfolgt über die Betonkernaktivierung der Decken. Im Kellerboden wird der Anschluss eines Erdkollektors vorbereitet. Das Gebäude wird in das Wärmeverbundnetz der Holzhackschnitzelanlage am Hallenbad eingebunden

Baubeginn war im September 2009. Die Baufertigstellung erfolgte im Juni 2012.

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK