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Zusammen gegen Corona

Mit Beschluss vom 27. März 2021 hat die Landesregierung eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erlassen. Die neuen Regelungen gelten ab dem 29. März 2021.

Die Stadt Lörrach hat eine Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie erlassen. Diese umfasst eine erweiterte Maskenpflicht in Lörrach sowie ein Verbot des Mitführens und Konsumierens von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum. Die Allgemeinverfügung gilt ab Donnerstag, 25. Februar 2021.

Übersicht geltender Verordnungen und Verfügungen:

Was gilt aktuell?

  • Es gilt, persönliche Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Private Treffen im öffentlichen oder privaten Raum mit zwei Haushalten mit maximal 5 Personen. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt.
In folgenden Bereichen muss eine medizinische Maske getragen werden:
  • Im öffentlicher Personenverkehr
  • Bei Mitfahrten von haushaltsfremden Personen im Auto
  • Beim Einkaufen
  • In geschlossenen Räumen, die für die Öffentlichkeit oder für den Publikumsverkehr bestimmt sind.
  • In Arbeits- und Betriebsstätten, Einsatzorten, sowie in Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben
  • In Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Ausnahme: Personal, das nicht direkt mit Patienten oder Bewohnern in Kontakt ist, ist von der FFP2-/KN95-/N95- Pflicht befreit
  • Während Veranstaltungen der Religionsausübung und Beerdigungen
  • Bei den erlaubten körpernahen Dienstleistungen.
  • Kinder bis einschließlich 14 Jahre dürfen weiter Alltagsmasken tragen.
  • Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind weiter von der Maskenpflicht ausgenommen.
Ab dem 30. März 2021 gilt in der Stadt Lörrach eine erweiterte Maskenpflicht. Über die Vorgaben der Corona-Verordnung hinaus muss in folgenden Bereichen und Situationen ebenfalls eine medizinische Maske getragen werden:
  • auf allen Märkten, Messen und Ausstellungen und deren Umfeld bis zu 50 Metern
  • an Außenverkaufsständen und deren Wartebereichen, sowie im Bereich des Außer-Haus-Verkaufs von Gaststätten
  • bei Veranstaltungen im Sinne des § 10 Abs. 5 in Verbindung mit § 10 Abs. 3 S.1 Nr. 2 und § 1b der Coronaverordnung  im öffentlichen Raum
  • auf öffentlichen Parkflächen und in öffentlichen Parkhäusern
  • auf Spielplätzen für Personen ab dem vollendeten vierzehnten Lebensjahr
  • in den gekennzeichneten Bereichen der Fußgängerzone, siehe Lageplan (PDF)

Hinweise des Bundesamts für Arzneimittel und Medizinprodukte zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP-Masken) finden Sie hier
Der Landkreis Lörrach hat die nächtliche Ausgangsbeschränkung ab Freitag, 19. Februar um 0 Uhr aufgehoben, nachdem das Landesgesundheitsamt drei Tage in Folge einen Inzidenz-Wert unter 50 für den Landkreis Lörrach vermeldet hat.

Mit der bisherigen nächtlichen Ausgangsbeschränkung hatte der Landkreis Lörrach einen Erlass des Landes Baden-Württemberg umgesetzt, der unter bestimmten Voraussetzungen nächtliche Ausgangssperren in Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern vorsieht. Sollte die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen je100.000 Einwohner sieben Tage in Folge im Landkreis Lörrach überschritten werden, muss der Landkreis nach den Vorgaben des Landes-Erlasses erneut über die Einführung einer Ausgangsbeschränkung entscheiden.
  • Kitas sind für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen offen.
  • An Grundschulen Präsenzunterricht im Wechselbetrieb statt. Präsenzpflicht ist weiterhin ausgesetzt.
  • Weiterhin Fernunterricht an allen weiterführenden Schulen.
  • Sonderregelung für Abschlussklassen sind möglich und werden individuell festgelegt.
  • Notbetreuungen bis Klassenstufe 7 und für alle Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren weiterhin möglich. Ansprechpartner sind die Schulen und Kitas vor Ort..
  • Ab 15. März sollen alle Klassenstufen der Grundschule sowie die Klassenstufen 5 und 6 der weiterführenden Schulen zu einem eingeschränkten Präsenzbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückkehren.
  • Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen geschlossen für den Publikumsverkehr, Online-Unterricht möglich.
  • Volkshochschulen und ähnliche Einrichtungen geschlossen.
  • Praktische Fahrausbildung und Fahrprüfung sind unter Hygieneauflagen wieder möglich, Alle Personen müssen eine medizinische Maske oder Atemschutzmaske tragen. Theorieunterricht ist weiterhin nur online erlaubt.
  • Besuch von Bibliotheken und Archiven ist mit vorheriger Terminbucheung und Dokumentation der Kontaktdaten möglich.
  • Erste-Hilfe-Kurse sind mit tagesaktuellem Schnell- oder Selbsttest der Teilnehmer*innen möglich, sowie ein Testkonzept für das Personal.
  • Zusammenkünfte und Veranstaltungen im öffentlichen Raum sind verboten. Ausnahmen sind: Gerichtsverhandlungen, Sitzungen, die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen, Betriebsversammlungen, Prüfungen und deren Vorbereitung, Eheschließungen, Veranstaltungen, die der sozialen Fürsorge dienen, Nominierungs- und Wahlkampfversanstaltungen, sowie dazugehörige Unterschriftensammlungen.
  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind für den Publikumsverkehr geschlossen, z.B.
    Theater, Opern, Konzerthäuser, Clubs und Diskotheken, Kinos, Spielhallen und Spielbanken, Freizeitparks und Indoorspielplätze, Ateliers, Kletterparks (drinnen und draußen).
  • Geöffent mit vorheriger Terminbuchung und Dokumentation der Kontaktdaten: Galerien, Museen, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten.
Der Einzelhandel bleibt geschlossen. Lediglich Geschäfte mit Produkten für den täglichen Bedarf bleiben geöffnet.

Geöffnet bleiben dürfen beispielsweise:
  • Babyfachmärkte, Bäckereien und Konditoreien, Banken, Bau-, Garten- sowie Raiffeisenmärkte, Blumenläden, Drogerien, Getränkemärkte, Großhandel, Hörgeräteakustiker, Kraftfahrzeug- und Fahrradwerkstätten sowie Ersatzteilverkauf, Lebensmittelmärkte, Metzgereien, Optiker, Orthopädieschuhtechniker, Poststellen und Paketshops (aber ohne den Verkauf von weiteren Waren), Reformhäuser, Reinigung und Waschsalons, Reise- und Kundenzentren für den öffentlichen Verkehr, Sanitätshäuser, Tafeln, Tankstellen, Telefonshops für Reparatur, Austausch und Störungsbehebung, Tierbedarf- und Futtermärkte, Wochenmärkte,  Zeitschriften- und Zeitungskioske
  • Geschlossene Einzelhandelsbetriebe können Lieferdienste anbieten.
  • Sonstiger Einzelhandel darf neben „Click&Collect“ (Vorbestellen und Abholen) unter folgenden Bedingungen auch „Click&Meet“ (Einkaufen mit Termin) anbieten: Berücksichtigung der Hygieneauflagen der Corona-Verordnung, Tragen von medizinischen Masken, Vorherige Anmeldung sowie Terminbuchung mit festem Zeitfenster, Dokumentation der Kontaktdaten.
  • Geschäfte mit Mischsortiment dürfen alle Waren verkaufen, wenn die Produkte für den täglichen Bedarf zu 60% überwiegen. Sollte das Sortiment der verbotenen Artikel überwiegen, darf das Geschäft mit einer räumlichen Abtrennung lediglich die Artikel des täglichen Bedarfs verkaufen.
Körpernahe Dienstleistungen sind unter folgenden Bedingungen erlaubt:
  • Während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung und der Dauer der Dienstleistung müssen alle Beteiligte medizinische Masken tragen. Ist dies nicht möglich (z.B. bei einer Rasur), wird ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest der Kund*innen sowie ein Test- konzept für das Personal benötigt.
  • Nur mit vorheriger Terminbuchung
  • Weiterhin geschlossen: Prostitutionsgewerbe


Außerdem geöffnet:
  • Hundesalons und ähnliche Einrichtungen zur Tierpflege. Das Tier muss kontaktarm und innerhalb eines definierten Zeitfensters übergeben werden.
Restaurants, Bars, Clubs und Kneipen aller Art bleiben geschlossen.
  • Ausnahme für Speisen zur Abholung oderLieferung (bei Ausgangsbeschränkungen bis 21 Uhr)
  • Kein Ausschank und Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum
  • Verkauf von alkoholhaltigen Getränken in verschlossenen Behältnissen erlaubt
  • Kantinen schließen überall dort, wo es die Arbeitsabläufe zulassen. Angebote zum Mitnehmen sind erlaubt.
Ab 25. Februar 2021 ist in der Stadt Lörrach die Abgabe, das Mitführen und das Konsumieren von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum untersagt. Dies gilt nicht, sofern ausschließlich geschlossene Behältnisse abgegeben oder mit sich geführt werden und die Absicht eines unmittelbaren Konsums im öffentlichen Raum ausgeschlossen werden kann.
  • Appell: Verzichten Sie auf private Reisen sowie Ausflüge zu touristischen Zielen. Verstärkte Kontrollen und Zugangsbeschränkungen an tagestouristischen Hotspots durch die örtlichen Behörden.
  • Keine Busreisen zu touristischen Zwecken.
  • Keine Übernachtungsangebote für touristische Zwecke. Dies gilt auch für Campingplätze.
  • Weiterhin möglich sind Geschäftsreisen sowie Reisen und Übernachtungen in besonderen Härtefällen.
  • Individualsport im Freien und auf Außen-und Innensportanlagen (keine Schwimmbäder) mit maximal 5 Personen aus nicht mehr als 2 Haushalten. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als einen Haushalt.
  • Kontaktarmer Gruppensport im Freien mit bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre ist erlaubt.
  • Die Benutzung der Umkleiden oder Aufenthaltsräume ist nicht gestattet.
  • Training und Veranstaltungen des Spitzen- oder Profisports sind ohne Zuschauer erlaubt.
  • Geschlossen: Frei- und Hallenbäder (Ausnahme: Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Profi- und Spitzensport, dienstliche Zwecke), Spaßbäder, Skilifte und Gondeln, Tanzschulen, Thermen und Saunen.
  • Dies gilt nicht für die Sportstätten und Freiflächen der Schulen gilt, da der Schulbetrieb noch vielerorts stark eingeschränkt ist und auch kein Sportunterricht stattfinden darf. Bei den Sporthallen hält sich die Stadt Lörrach weiterhin an den Bund-Länderbeschluss vom 03. März, wonach frühestens am 22. März 2021 und abhängig von der 7-Tage-Inzidenz Sport in Hallen wieder möglich sein kann.
  • Gottesdienste und Beerdigungen sind unter Hygieneauflagen erlaubt
  • Einhalten der AHA-Regeln über die gesamte Dauer.
  • Tragen von medizinischen Masken.
  • Anmelden von Veranstaltungen mit mehr als 10 Personen mindestens zwei Werktage zuvor bei den zuständigen Behörden vor Ort. Dies gilt nicht für Beerdigungen.
  • Kein Gemeindegesang.
  • Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, die gesundheitliche Fürsorge gegenüber ihren Mitarbeitern wahrzunehmen.
  • Homeoffice, sofern möglich.
  • Treffen im Rahmen des Arbeits-, Dienst- und Geschäftsbetriebes.
  • Gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungen, sofern nicht online auch in Präsenz durchführbar.
  • Maskenpflicht am Arbeitsplatz, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Kollegen nicht eingehalten werden kann (auch im Freien).
  • An den Betrieb angepasste Hygieneauflagen.
Aktuell sind in Lörrach zur Trauung zugelassen: Standesbeamter, Brautpaar, Fotograf, ggf. Dolmetscher
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