Verkehr und Nahverkehr im Mittelpunkt
Beim Stadtteilgespräch auf dem Tüllinger in der Alten Schule Tüllingen war das Interesse groß. Ein Schwerpunkt des Abends war die Verkehrssituation auf der Tüllingerstraße, im Ortskern und bis hinauf zum Lindenplatz. Die Anwesenden diskutierten engagiert über Geschwindigkeiten, Lärm und Parken. Während einige Teilnehmende auf zu schnelle Fahrzeuge und unübersichtliche Parksituationen hinwiesen, betonten andere die Bedeutung gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr.
Zur bestehenden Tempo-30-Zone gab es unterschiedliche Meinungen. Vorschläge reichten von baulichen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung bis hin zur Prüfung zusätzlicher Parkmöglichkeiten. Oberbürgermeister Lutz kündigte an, die Anregungen aufzunehmen und im Rahmen einer Verkehrsschau mit Polizei, Verkehrsplanern und der Bürgerschaft weiter zu bearbeiten.
Ein weiteres Thema war der öffentliche Nahverkehr. Mehrere Anwohnerinnen und Anwohner berichteten über verspätete oder ausfallende Busverbindungen. Oberbürgermeister Lutz bestätigte, dass die Stadt hierzu im engen Austausch mit dem Betreiber stehe und Lösungen prüfe. Ziel sei eine zuverlässige und bedarfsgerechte Anbindung des Stadtteils.
Gemeinschaftliches Engagement auf dem Tüllinger
Neben den großen Themen wurden auch kleinere Anliegen angesprochen – darunter fehlende Geländerabschnitte am Friedhof, Stolperstellen auf Gehwegen und die Beleuchtung einzelner Straßen. Gleichzeitig hoben viele Teilnehmende die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, örtlichen Vereinen, Kitas und Kindergarten hervor.
Das Stadtteilgespräch zeigte das starke Engagement der Tüllinger Bürgerschaft. Oberbürgermeister Lutz betonte, dass die Stadtverwaltung die Anregungen sorgfältig auswerten und in die weitere Planung einfließen lassen werde. Ziel bleibe es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Lebensqualität im Stadtteil weiter zu verbessern.