Herr
Andreas Lauble
Stellvertretender Fachbereichsleiter, Archivar
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Zimmer -1.15

Bild Hebels mit ovalem Rahmen
Foto einer Originalhandschrift von Hebel

Johann Peter Hebel (1760 bis 1826)

  
1760 10. Mai: Johann Peter Hebel in Basel geboren
1766 Johann Peter Hebel besucht die Volksschule in Hausen (bis 1772) und, in den Sommermonaten, die Gemeindeschule von St. Peter in Basel sowie die Lateinschule in Schopfheim
1773 Oktober: Hebel wird Pensionär im Haus des Schopfheimer Diakonus Karl Friedrich Obermüller (1739–1810)
1778 März/April: Abschlussexamen am Gymnasium illustre in Karlsruhe,
Mai: Immatrikulation als Student der Theologie an der Universität Erlangen
1780 Juni: Rückkehr von Erlangen nach Karlsruhe;
September: Zulassungsexamen, Hebel wird Hauslehrer bei Pfarrer Philipp Jakob Schlotterbeck (1728–1786) in Hertingen
1783 28. März: Hebel als Präzeptoratsvikar ans Pädagogium in Lörrach berufen
1788 Beginn der Freundschaft mit Gustave Fecht (1768–1828);
2. November: Ernennung zum Subdiakonus am Gymnasium in Karlsruhe mit Predigtverpflichtung;
12. Dezember: Ernennung zum Hofdiakonus am Karlsruher Hof
1798 21. März: Ernennung zum Professor extraordinarius der dogmatischen Theologie und hebräischen Sprache; Befreiung von der Predigtverpflichtung
1800 Die ersten allemannischen Gedichte entstehen
1803 Januar: Die Allemannischen Gedichte erscheinen (nur mit den Initialen des Verfassers) bei Philipp Macklot;
23. Februar: Erste Besprechung durch Johann Georg Jacobi im Freiburger Intelligenz- und Wochenblatt
1804 2. Auflage der Allemannischen Gedichte; diesmal J. P. Hebel als Verfasser genannt
1805 13. Februar: Goethes Rezension der Alemannischen Gedichte in der Jenaer Allgemeinen Literaturzeitung
1806 März: 3. Auflage der Allemannischen Gedichte mit Kupfern von Benjamin Zix und F. S. Simon. Im Zweiten Band seiner Flora Badensis gibt Freund Karl Christian Gmelin einer Graslilienart den Namen Hebelia allemannica.
1807 7. Januar: Hebel übernimmt, zugleich als Hauptautor, die Redaktion des badischen Landkalenders, der erstmals 1808 mit dem Titel Der Rheinländische Hausfreund erscheint
1811 Mai: Das Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreundes erscheint bei J. G. Cotta in Tübingen
1814 Oktober: Der Rheinländische Hausfreund für das Jahr 1815 wird wegen der Geschichte „Der fromme Rat“ beschlagnahmt, worauf Hebel sich von der Redaktion des Kalenders zurückzieht;
November: Hebel wird Mitglied der evangelischen Ministerialsektion und legt die Direktion des Lyzeums nieder
1815 3.–5. Mai: Zusammenkunft mit Goethe in Karlsruhe
1818 Oktober: Es erscheint der Rheinländische Hausfreund, von Hebel noch einmal redigiert, nachdem der württembergische Volkskalender nicht zustande gekommen ist;
Dezember: Beginn der Arbeit an den Biblischen Geschichten
1820 5., erweiterte Auflage der Allemannischen Gedichte bei Sauerländer in Aarau
1824 Januar: Die Biblischen Geschichten erscheinen bei Cotta;
16. Oktober: Hebel beendet seine Lehrtätigkeit am Lyzeum
1826 9. September: Letzter Brief an Gustave Fecht;
10. September: Hebel reist nach Schwetzingen und verweilt im Hause des Hofgartendirektors Johann Michael Zeyher (1770–1843), dort stirbt er am Morgen des 22. September;
23. September: Beisetzung in Schwetzingen
1827 2. - 5. Januar: Versteigerung von Hebels Bibliothek
1832 - 1834 Die erste Hebel-Gesamtausgabe erscheint in Karlsruhe bei C.F. Müller (Vgl. Werner Schulz: Zeittafel. In: Johann Peter Hebel. Eine Wiederbegegnung zu seinem 225. Geburtstag. Hg. von der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe, Karlsruhe 1985)



Das untere Bild in der rechten Spalte zeigt eine Originalhandschrift von Johann Peter Hebel vom 23. September 1783 während seiner Zeit am Lörracher Pädagogium.


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