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Andreas Lauble
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Foto des Hebel-Denkmals

Johann Peter Hebel (1760 bis 1826)

Bild im Hochformat von Johann Peter Hebel Obwohl Johann Peter Hebel in Basel geboren wurde, zählt er doch zu Lörrachs bedeutenden Persönlichkeiten. Nach dem Theologiestudium führte ihn seine erste Stelle als Präzeptoratsvikar 1783 bis 1791 an das Pädagogium von Lörrach. In diesem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert befindet sich heute das Museum am Burghof.

Populär wurde Hebel als alemannischer Dichter, dessen literarisches Werk wesentlich von seiner Lörracher Zeit geprägt war. Nach Hebels eigenen Worten waren dies die schönsten Jahre seines Lebens. Hier knüpfte er tiefe Freundschaften, die weit über seine Lörracher Zeit hinausreichten – zum Beispiel mit Pfarrvikar Friedrich Wilhelm Hitzig. Auch seine langjährige Freundin Gustave Fecht lernte er im Pädagogium kennen. Hebel unterrichtete Latein, Griechisch, Geschichte, Geometrie, Deutsch, Erdkunde und Religion. Er wohnte vermutlich im Südzimmer im ersten Obergeschoss. Eine Gedenktafel am Museum erinnert an Hebel und das ehemalige Schulgebäude an der heutigen Basler Straße, die damals „Straßgaß“ genannt wurde.

Das Lörracher Pädagogium diente hauptsächlich zur Vorbereitung auf die Gymnasialstufe. Zu Hebels Zeit wurde die Schule von 34 bis 60 Schülern besucht, zumeist Söhne von Beamten, Lehrern und Pfarrern aus Lörrach und der näheren Umgebung, aber auch aus Riehen und Basel. Nachdem Hebel am 2. November 1791 zum Subdiakon ans Gymnasium illustre nach Karlsruhe berufen wurde, verließ er Lörrach. Seine Abschiedspredigt hielt er in der benachbarten Stadtkirche.

Im Museum am Burghof erinnert heute eine Sammlung und eine Bibliothek an ihn. Sein Denkmal steht im Hebelpark in der Nähe des Bahnhofs.

Die erste Arbeitsstelle von Johann Peter Hebel: Am ehemaligen Lörracher Pädagogium wirkte Hebel von 1783 bis 1791 als Präzeptoratsvikar. Heute befindet sich in dem Gebäude das Museum am Burghof.

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